IT security, FreeBSD, Linux, mail server hardening, post-quantum crypto, DNS, retro computing & hands-on hardware hacks. Privater Tech-Blog seit 2003.

Schlagwort: Security (Seite 4 von 16)

DoH (DNS over HTTPS) mit BIND auf eigenem Server

Die Zeit ging weiter, die Entwicklung bei BIND und DNS ebenfalls. Daher gibt es nun einen neuen Beitrag, der das aktuelle Setup mit BIND 9.20 auf FreeBSD 15 beschreibt – inklusive sauberer Trennung von authoritative DNS (Port 53) und öffentlichem Resolver (DoT/DoH) sowie reproduzierbaren CLI-Tests für IPv4 und IPv6. Bitte dort weiterlesen.

Meine Tests mit DoT (DNS over TLS) habe ich bereits vor einiger Zeit gestartet.  DoT DNS over TLS mit Bind, stunnel und Android 9 Dieses arbeitet noch immer ganz fein auf meinem Smartphone. DoT gefällt mir noch immer um einiges besser als DoH aber auch hier wollte ich nun einmal einen Versuch starten. Zusammen mit nginx und einem etwas angepassten doh-proxy läuft dieses nun auf dem gleichen System.

Im Firefox ist es schnell aktiviert https://ns1.kernel-error.de/dns-query…

DoH DNS over HTTPS Firefox

Es funktioniert auch, so richtig glücklich macht es mich aber nicht! Natürlich ist die Umsetzung nur etwas für einen kleinen privaten Test. „Schnell“ genug ist es ebenfalls! Zumindest zum Surfen im Internet, dennoch wäre mir eine saubere Implementierung von DoT im resolver vom OS viel lieber. So wie bereits ab Android 9 zu sehen. Vielleicht ändert sich mein Gefühl ja etwas zusammen mit QUIC (HTTP/3)?!?

Siehe auch: DoT mit Stunnel und BIND9

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Draft zu Security Policies

Es gibt seit einiger Zeit einen Draft zu Security Policies. Schaut mal hier: https://tools.ietf.org/html/draft-foudil-securitytxt-07 über diesen Weg kann man für seine Domain eine Security Policie veröffentlichen. Dieses inkl. Kontaktdaten einer „Dankeschön“ Seite usw…

Die Idee ist es eine einheitliche Möglichkeit zu schaffen um freundlichen Findern von Sicherheitslücken/Problemen eine einfache und „sichere“ Anlaufstelle zu geben. Wer schon mal ein Löchlein gefunden hat, kennt das Problem. Man sucht eine Kontaktmöglichkeit, scheitert an der Human Firewall oder am technischen Verständnis von seinem Gegenüber. Gibt es es bug bounty oder wird der Informierte ~nervös~?!? Ist die Webseite vielleicht schon kompromitiert und der Hinweis wandert direkt an den Bösewicht? usw. usw. usw…

Diese Probleme soll dieser RFC möglichst einfach erschlagen. Es gibt ein textfile mit dem Namen security.txt unter der jeweiligen Domain im Pfad .well-known, diese ist nach Möglichkeit noch gpg cleartext signiert und beinhaltet alle nötigen Informationen.

Als kleine Beispiel: https://www.kernel-error.de/.well-known/security.txt

Es gibt sogar noch ein kleines Tool zum kreieren des Textfiles: https://securitytxt.org/

Da ich selbst sehr oft vor dem Problem stehe eine saubere Kontaktadresse zu finden, begrüße ich diesen RFC natürlich sehr!

Viel Spaß!

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Postfix: Verschleierung nur für SASL-Benutzer einrichten

Wie man bei allen ausgehenden E-Mails dafür sorgt, dass die Client IP Adresse sowie der eingesetzte Mailclient vom Postfix verschleiert wird… Ja dieses habe ich bereits geschrieben. Postfix soll verschleiern…

Nun kann es dennoch Sinn ergeben dieses nicht für jede E-Mail zu tun, welche den Mailserver verlässt. Wenn man dieses nur auf E-Mails anwenden möchte, welche von angemeldeten Benutzern versendet werden, funktioniert es wie folgt.

Man erstellt in der master.cf vom Postfix einen neuen Service:

anonym unix n       -       -       -       0       cleanup
  -o header_checks=pcre:/usr/local/etc/postfix/header_cleanup

Nun sorgt man in der gleichen Konfigurationsdatei noch dafür, dass am Ende vom Submission und smtps Service in diesen neuen Service gesprungen wird:

submission inet n       -       n       -       -       smtpd
[...]
  -o cleanup_service_name=anonym
[...]
smtps     inet  n       -       n       -       -       smtpd
[...]
  -o cleanup_service_name=anonym

Der Inhalt unserer /usr/local/etc/postfix/header_cleanup ist dabei weiterhin gleich:

/^(Received: from)[^\n]*(.*)/ REPLACE $1 ::88 (YOUR MOM [::88])$2
/^X-Originating-IP/ IGNORE
/^User-Agent*(.*)/ REPLACE User-Agent: YOUR MOMS MAILER
/^X-Mailer*(.*)/ REPLACE X-Mailer: YOUR MOMS MAILER

Nach einem Restart vom Postifx hat man nun den gewünschten Zustand. Natürlich dürfen nun die smtp_header_checks nicht mehr in der main.cf sein:

#smtp_header_checks = pcre:/usr/local/etc/postfix/header_cleanup

Viel Spaß

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FreeBSD OpenSSH: OS-Banner sicher entfernen

Im Standard ist der OpenSSH Server auf einem FreeBSD so konfiguriert, dass er jeweils die aktuelle Betriebssystemversion mit ausliefert.

Dieses sieht dann im Beispiel so aus:

telnet bsd01.testsystem 22
Trying 1.2.3.4...
Connected to bsd01.testsystem.
Escape character is '^]'.
SSH-2.0-OpenSSH_7.8 FreeBSD-20180909

Um hier zumindest die genaue OS Version zu verstecken reicht folgendes in der /etc/sshd_config:

#VersionAddendum FreeBSD-20180909
VersionAddendum DemMeisterSeinRennAuto

Testet man nun noch mal sieht man nur noch die Version:

telnet bsd01.testsystem 22
Trying 1.2.3.4...
Connected to bsd01.testsystem.
Escape character is '^]'.
SSH-2.0-OpenSSH_7.8 DemMeisterSeinRennAuto

Auf einem Debian basierten System wäre es hingegen:

DebianBanner no

Siehe auch: SSH-Server absichern

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DNS over TLS (DoT) mit BIND, Stunnel und Android 9 einrichten

Die Zeit ging weiter, die Entwicklung bei BIND und DNS ebenfalls. Daher gibt es nun einen neuen Beitrag, der das aktuelle Setup mit BIND 9.20 auf FreeBSD 15 beschreibt – inklusive sauberer Trennung von authoritative DNS (Port 53) und öffentlichem Resolver (DoT/DoH) sowie reproduzierbaren CLI-Tests für IPv4 und IPv6. Bitte dort weiterlesen.

Die eigenen DNS Anfragen über eine Verschlüsselte Verbindung an einen DNS Server zu schicken welchem man vertraut, dieses liest sich schon gut oder? Keiner verfolgt mein Surfverhalten und zusammen mit DNSSEC schiebt mir so schnell keiner falsche Records unter.

Am ehesten vertraue ich meinem eigenen DNS Server (ns1.kernel-error.de). Auf diesem arbeitet ein Bind und vor diesen habe ich für DoT stunnel gestellt. Die Konfiguration vom stunnel sieht dabei grob wie folgt aus:

[dns4]
accept = 853
connect = 127.0.0.1:53
cert = /usr/local/etc/stunnel/ssl/dns.crt
key = /usr/local/etc/stunnel/ssl/dns.key
CAfile = /usr/local/etc/stunnel/ssl/ca.crt
ciphers = ECDHE-ECDSA-AES256-GCM-SHA384:ECDHE-RSA-AES256-GCM-SHA384:ECDHE-ECDSA-CHACHA20-POLY1305:ECDHE-RSA-CHACHA20-POLY1305:ECDHE-ECDSA-AES128-GCM-SHA256:ECDHE-RSA-AES128-GCM-SHA256:ECDHE-ECDSA-AES256-SHA384:ECDHE-RSA-AES256-SHA384:ECDHE-ECDSA-AES128-SHA256:ECDHE-RSA-AES128-SHA256
options = NO_SSLv2
options = NO_SSLv3
options = NO_TLSv1
options = NO_TLSv1.1
options = CIPHER_SERVER_PREFERENCE
options = DONT_INSERT_EMPTY_FRAGMENTS
renegotiation = no
TIMEOUTclose = 0

[dns6]
accept = 2a03:4000:38:20e::53:853 connect = ::1:53 cert = /usr/local/etc/stunnel/ssl/dns.crt key = /usr/local/etc/stunnel/ssl/dns.key CAfile = /usr/local/etc/stunnel/ssl/ca.crt ciphers = ECDHE-ECDSA-AES256-GCM-SHA384:ECDHE-RSA-AES256-GCM-SHA384:ECDHE-ECDSA-CHACHA20-POLY1305:ECDHE-RSA-CHACHA20-POLY1305:ECDHE-ECDSA-AES128-GCM-SHA256:ECDHE-RSA-AES128-GCM-SHA256:ECDHE-ECDSA-AES256-SHA384:ECDHE-RSA-AES256-SHA384:ECDHE-ECDSA-AES128-SHA256:ECDHE-RSA-AES128-SHA256 options = NO_SSLv2 options = NO_SSLv3 options = NO_TLSv1 options = NO_TLSv1.1 options = CIPHER_SERVER_PREFERENCE options = DONT_INSERT_EMPTY_FRAGMENTS renegotiation = no 

Die TLS Konfiguration ergibt dabei nun folgendes Bild: https://tls.imirhil.fr/tls/ns1.kernel-error.de:853

Auf einem Android 9 Gerät kann ich also nun unter den Einstellungen ==> Netzwerk & Internet ==> Erweitert ==> Privates DNS meinen Nameserver eintragen.

Screenshot der Konfigurationseinstellungen für DoT auf einem Android 9.

Jetzt sieht mir keiner mehr beim meinen DNS Abfragen zu.

Siehe auch: RFC 7858 – DNS over Transport Layer Security, DNS over TLS mit Stunnel und BIND9: Eigenen DoT-Server einrichten, DNS over TLS mit BIND, Stunnel und Android 9: Eigener DoT-Server

Tool der europäischen Kommission zur E-Mail Sicherheit MECSA

Die Europäische Kommission hat ein online Tool veröffentlicht, welches jedem Benutzer eines E-Mail Dienstes ermöglichen soll den eingesetzten E-Mail Dienst zu „prüfen“.

Natürlich kann man sich nicht blind auf so einen Test verlassen aber dieses Tool gibt einem eine ganz gute Übersicht. Diese wird dabei in drei Bereiche unterteilt:

1. Confidential Delivery
2. Phishing and Identity Theft
3. Integrity of Messages

Dazu habe ich für euch sogar ein >>Youtube Video<<.

Zum Tool selbst geht es hier lang: https://mecsa.jrc.ec.europa.eu/en/

Dort kann man nun seine E-Mail Adresse eintragen, zu dieser sendet das Tool nun eine E-Mail und bittet darum auf die Mail zu antworten. Hat man dies erledigt bekommt man seinen Code zur Auswertung. Diesen kann man nun auf der gleichen Seite eintragen und sich seine Auswertung anschauen.

Mein Identifier vom Report heute ist zum Beispiel: 19a837a05e4b7e04a3dea8cea29bd355

Prüft also ruhig einmal euer eingesetztes Mailsystem und fragt ggf. bei eurem Anbieter/Admin nach, wenn ich beim Ergebnis unsicher seit.

Siehe auch: MTA-STS einrichten

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Ich kann dir keine E-Mail schicken. Ich bekomme immer einen Fehler

Icon E-Mail Icon wird verdeckt von einem roten Kreis mit einem weißen Kreutz, welches verdeutlichen soll, dass E-Mail nicht funktioniert.

Einer der Vorteile eines eigenen Mailservers ist, dass man hier so restriktiv in seiner Konfiguration sein kann wie man es selbst für sich und seine Zwecke für richtig erachtet. So habe ich für mich entschieden, dass ich nur E-Mails annehmen möchte, welche über eine Transportverschlüsselung (TLS) bei mir eingeliefert werden. Wer also die folgende Meldung in seiner Errormail hat, dessen Mailserver hat sicher probiert die E-Mail bei mir ohne Transportverschlüsselung (also im Klartext) abzuliefern.

[...]
530-5.7.0 Must issue a STARTTLS command first
530 5.7.0 For assistance, visit https://matrix.to/#/@kernel-error:kernel-error.com
[...]

Transportverschlüsselung ist dabei bitte nicht zu verwechseln mit einer signierten oder gar verschlüsselten E-Mail. Ich nehme auch E-Mails an, welche weder signiert oder verschlüsselt sind. Die Transportverschlüsselung ist hier etwas wie das s bei httpS://. Das Mitlesen der E-Mail auf dem Weg zwischen eurem und meinem Mailserver soll damit nach Möglichkeit verhindert werden.

Möglichst verhindert werden? Ja, einen 100%tigen Schutz gibt es selbstverständlich nicht. Man kann nur versuchen sich diesem zu nähern. Dieses Nähern betrifft nun den zweiten Punkt welcher verhindern könnte, dass ihr mir eine E-Mail senden könnt. Die eingesetzte Transportverschlüsselung muss nämlich als „sicher“ gelten. Ich nehme also keine SSLv3 RC4 MD5 bla Verbindungen an. Wer also etwas wie das Folgende oder halt „Verbindung nicht möglich“ bekommt, dessen Mailserver ist nicht in der Lage eine „sichere“ TLS Verbindung aufzubauen.

warning: TLS library problem: error:1417A0C1:SSL routines:tls_post_process_client_hello:no shared ciphe

warning: TLS library problem: error:14209102:SSL routines:tls_early_post_process_client_hello:unsupported protocol

warning: TLS library problem: error:142090FC:SSL routines:tls_early_post_process_client_hello:unknown protocol

Warum macht dieses nun nicht jeder so? Nun… Möchte man als Unternehmen Geld damit verdienen, dass man in irgendeiner Form Benutzer dazu bringt bei einem einen E-Mail Service zu nutzen, dann möchte man natürlich seinen Kunden einen möglichst reibungsfreien Austausch ermöglichen. Denn der normale Benutzer wird es kaum verstehen und sicher einfach einen Anbieter wählen bei dem es „funktioniert“. Dieses könnte man daher als Grund anführen warum nicht jeder so restriktiv in seinen Empfangseinstellungen ist. Davon abgesehen hindert es kein Unternehmen daran, seinem Mailserver für ausgehende E-Mails die Möglichkeit zu schaffen gutes TLS zu sprechen. Ok, es sei denn dieser Server steht in China oder Nordkorea. Mein Mailserver ist also weit davon entfernt etwas Unmögliches zu verlangen!!!

Sprecht also mal mit der zuständigen Person eures Mailservers und fragt aus welchem Grund euer Mailserver nicht in der Lage ist sicheres TLS zu sprechen und ob man dieses nicht vielleicht doch ändern könnte!

Um mich in der Zwischenzeit dennoch irgendwie zu erreichen gibt es verschiedene Möglichkeiten welche man >>hier<< findet. Am einfachsten sicher über Matrix/Riot: @kernel-error:kernel-error.com.

Bis dahin.

Siehe auch: SPF-Record einrichten | DKIM einrichten

Postfix: Eingehende E-Mails ohne TLS ablehnen

Standardmäßig nimmt Postfix E-Mails auch ohne Transportverschlüsselung an. Mit smtpd_tls_security_level = may bietet der Server TLS an, erzwingt es aber nicht. Das bedeutet: Wenn die Gegenseite kein STARTTLS kann oder will, wird die Mail trotzdem im Klartext übertragen.

Man kann das ändern und E-Mails ohne TLS komplett ablehnen. Die Frage ist ob man sich das leisten kann.

Konfiguration

# /usr/local/etc/postfix/main.cf
smtpd_tls_security_level = encrypt

Mit encrypt verweigert Postfix die Annahme wenn der sendende Server kein STARTTLS aushandelt. Die Gegenseite bekommt einen temporären Fehler (454) und kann es später nochmal versuchen. Im Log steht dann:

postfix/smtpd: NOQUEUE: reject: RCPT from mail.example.de[...]: 454 4.7.0 TLS is required but was not offered

Vorher prüfen

Bevor man TLS erzwingt, sollte man wissen wie viele Mails betroffen wären. Im Postfix-Log lässt sich das auswerten:

# Anteil TLS vs. Klartext bei eingehenden Verbindungen
grep "TLS connection established" /var/log/maillog | wc -l
grep "connect from" /var/log/maillog | wc -l

In der Praxis liegt der TLS-Anteil bei den meisten Mailservern über 95 Prozent. Die letzten paar Prozent sind oft schlecht gewartete Systeme, Onlineshop-Bestätigungen oder Geräte aus Asien die sich nie um TLS gekümmert haben. Ob das ein Problem ist, hängt davon ab wessen Mails man bereit ist zu verlieren.

Ausgehend erzwingen

Für ausgehende Mails ist die Situation anders. Mit smtp_tls_security_level = encrypt verweigert Postfix die Zustellung wenn die Gegenseite kein TLS anbietet. Das ist riskant, weil man keine Kontrolle darüber hat ob der Empfänger-Server TLS kann.

Der bessere Weg für ausgehende Mails: MTA-STS und DANE prüfen automatisch ob die Zieldomain TLS verlangt und welches Zertifikat erwartet wird. Damit erzwingt man TLS nur dort wo die Gegenseite es auch unterstützt und verifiziert gleichzeitig die Identität.

# Ausgehend: opportunistisch, aber DANE wenn verfügbar
smtp_tls_security_level = dane
smtp_dns_support_level = dnssec

Mit dane als Security-Level nutzt Postfix DANE/TLSA-Records aus dem DNS. Ist ein TLSA-Record vorhanden, wird TLS erzwungen und das Zertifikat verifiziert. Ohne TLSA-Record bleibt es bei opportunistischem TLS. Zusammen mit dem Abschalten von TLS 1.0/1.1 ergibt das eine saubere Konfiguration. Fragen? Einfach melden.

Postfix: Client-Initiated Renegotiation sicher deaktivieren

client-initiated renegotiation beim SMTPD Server kann für DDoS Angriffe ausgenutzt werden. Die einzelnen TLS/SSL Optionen lassen sich über die recht gleichnamige Option im Postfix ein und ausschalten. Gibt es noch keinen mappenden Namen kann die jeweilige Option auch ein/ausgeschaltet werden mit dem jeweiligen Hexwert. Genau Infos findet man hier: http://www.postfix.org/postconf.5.html#tls_ssl_options

If the value of the parameter is a hexadecimal long integer starting with "0x", the options corresponding to the bits specified in its value are enabled (see openssl/ssl.h and SSL_CTX_set_options(3))

Für ein Postfix  3.3 und einem OpenSSL ab Version 1.1.1 ist der passende Hexwert 0x40000000.

Die Option setzt man wie so oft in der main.cf:

root@smtp:/ # postconf  tls_ssl_options
tls_ssl_options = 0x40000000

Ab Postfix >=3.4 gibt es: NO_RENEGOTIATION

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Ausfall bei Telekom SmartHome

Das Telekom SmartHome System hat seit gestern am Morgen Probleme. Die automatischen Regeln tun was sie sollen und lokal kann man sich ebenfalls noch mit der Box verbinden und fast wie gewohnt steuern. Online ist aber kein Stich zu machen. Ebenfalls die Anbindung mit anderen Onlineservices ist damit tot.

https://community.qivicon.de/questions/ausfall-im-qivicon-rechenzentrum-homebases-aktuell-nicht-online

Ausfällt und Probleme kann es immer mal geben. Vor allem dieses Qivicon / Telekom „Ding“ ist mäßig stabil, tat aber in den letzten Monaten recht brauchbar seinen Dienst. Ein Ausfall von nun knapp 24Stunden ist dennoch echt heftig. Ich kann mir nicht viele Dinge vorstellen bei denen es zu so einem langen Ausfallen kommen kann, vor allem das die Herren so ja keinen besonderen Peak haben dürften. Hier hat wohl jemand echt massiv verkackt, sofern nicht gerade jemand die Jungs mit einem DDoS „warm“ hält. Das hätte man sicher schon über andere Wege erfahren.

Ob da wohl jemand die Datenbank kaputt gemacht hat? Vielleicht ist hier ja was out of sync, das wieder zusammen zu bekommen kann schon mal echt lange dauern. Fast alles andere ist: An der falschen Stelle gespart oder halt epic fail.

Samstag am Morgen hat es angefangen, na da werden wohl jetzt ein paar Bereitschaftsadmins und Devs um ihr Wochenende gebracht. Na dann….

Siehe auch: QIVICON Home Base 2.0 Migration, Telekom SmartHome im Test: Erfahrungen mit QIVICON und Home Base​, Telekom SmartHome: Firmware-Updates für HomeMatic-Geräte über die CCU2

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