Für die Administration von ZFS muss man sich zwei Befehle merken: zpool wenn es um den Pool geht (Platten, Redundanz, Status) und zfs wenn es um Datasets geht (Dateisysteme, Properties, Snapshots).

Pool erstellen

Ein Pool auf einer einzelnen Platte:

zpool create backup da0

zpool list backup
NAME     SIZE  ALLOC   FREE  CAP  HEALTH
backup  74,5G   132K  74,5G   0%  ONLINE

ZFS erkennt automatisch, dass da0 eine Platte ist, legt ein gleichnamiges Root-Dataset an und mountet es unter /backup. Man kann sofort Daten speichern. Für Redundanz siehe ZFS RAID: Mirror und RAID-Z.

Datasets anlegen

Innerhalb eines Pools legt man Datasets an — vergleichbar mit Partitionen, aber flexibler. Jedes Dataset kann eigene Properties haben (Compression, Quota, Mountpoint):

# Dataset anlegen
zfs create backup/daten

# Quota setzen — maximal 50 GB
zfs set quota=50G backup/daten

# Reservation — mindestens 10 GB garantiert
zfs set reservation=10G backup/daten

# Mountpoint ändern
zfs set mountpoint=/mnt/daten backup/daten

# Ergebnis prüfen
zfs list backup/daten
NAME           USED  AVAIL  REFER  MOUNTPOINT
backup/daten    31K   50,0G    31K  /mnt/daten

Datasets teilen sich den freien Platz im Pool — ohne Quota kann jedes Dataset den gesamten Pool füllen. Mit Quota begrenzt man den Verbrauch, mit Reservation garantiert man einen Mindestanteil. Properties wie Compression lassen sich pro Dataset setzen.

Pool export und import

Einen Pool kann man jederzeit exportieren und auf einem anderen System importieren — alle Datasets, Properties und Snapshots wandern mit:

# Pool exportieren (z.B. vor dem Abziehen einer USB-Platte)
zpool export backup

# Auf einem anderen System importieren
zpool import backup

# Verfügbare Pools anzeigen (ohne Import)
zpool import

Details zu allen Pool-Optionen in der OpenZFS-Dokumentation. Fragen? Einfach melden.