IT-Blog von Sebastian van de Meer

Kategorie: Kernel-Error-Blog (Seite 16 von 49)

Persönlicher Tech-Blog von Sebastian van de Meer — Beiträge zu IT-Security, Netzwerken, FreeBSD, Linux, Elektronik und Maker-Projekten.

DNSSEC, EDNS und PMTU-Size Fehler beim BIND beheben

Mir ist in der letzten Zeit an ein paar Systemen ein kleines „Problem“ im Zusammenhang mit DNSSEC, IPv6 und UDP Paketgrößen aufgefallen. Wobei aufgefallen hier nicht ganz korrekt ist, ich bin durch http://dnsviz.net darauf gestoßen worden. Die Jungs kommen mir nämlich mit der folgenden Warnung entgegen:

domain.tld/A: No response was received until the UDP payload size was decreased, indicating that the server might be attempting to send a payload that exceeds the path maximum transmission unit (PMTU) size. (2001:210:5000:bbbb::aaaa:1, UDP_0_EDNS0_32768_4096)

Diese Meldung besagt das es vom jeweiligen DNS Server erst eine Antwort gegeben hat, nachdem die UDP Größe verringert wurde. Dieses fällt einem im normalen Tests mit dig / drill oder ähnlichem nicht wirklich auf. Denn hier wird absolut automatisch die Paketgröße weiter verringert bis es klappt. Es „dauert“ nur etwas länger….

Der DNS-Server, in diesem Fall ein bind9.11, versucht auf die Frage mit einem IPv6 UDP Paket zu Antworten und schickt dieses mit 4096 Byte raus. Aus irgendeinem Grund (Firewall, Einstellungen im OS, Filter auf dem Netzwerk….) wird dieses Paket auf seinem Weg aber verworfen und erreicht sein Ziel nicht. Da wir hier über UDP sprechen merkt das der Server nicht und glaubt er habe seinen Job gut gemacht. Woher soll bind auch wissen das sein Paket nicht angekommen ist oder irgendwas auf dem Weg sein Pakete mit dieser Größe nicht mag?

Um als Admins herauszufinden wie groß die Pakete von seinem System denn werden können kann man folgenden einfachen Test nutzen:

$ dig +short rs.dns-oarc.net txt
rst.x490.rs.dns-oarc.net.
rst.x499.x490.rs.dns-oarc.net.
rst.x457.x499.x490.rs.dns-oarc.net.
"2001:310:6000:f::1fc7:1 sent EDNS buffer size 512"
"Tested at 2017-07-05 08:23:52 UTC"
"2001:310:6000:f::1fc7:1 DNS reply size limit is at least 499"

Wie zu erkennen ist endet es auf diesem System bei 512 Byte. Wenn wir uns jetzt nicht weiter um den Grund kümmern wollen oder können, müssten wir also unserem bind sagen das er bitte immer nur mit maximal 512 Byte arbeitet, wenn er UDP nutzt. Dieses geht wie folgt im Options Block:

options {
	[....]
	edns-udp-size 512;
	max-udp-size 512;
	[....]
};

edns-upd-size ist hier für das Empfangen und max-udp-size für das Senden von Paketen. Ab dem Moment probiert es bind nur noch mit 512 Byte und die Clients werde auf ihre erste Frage hin direkt eine Antwort bekommen, ohne die Frage so oft wiederholen zu müssen, bis sie schrittweise zurück auf 512 Byte sind.

So long…

FreeBSD: WLAN und der Ländercode korrekt einstellen

Grafik zum Thema FreeBSD WLAN und Ländercode: Ein WLAN-Router mit Antennen, daneben Terminal-Kommandos zur ifconfig-Konfiguration von Regdomain und Country. Im Hintergrund eine Weltkarte mit Markierungen für FCC/US-Default und ETSI/DE sowie der FreeBSD-Daemon als zentrales Element.

Funkregulierung ist länderspezifisch. Jede Region definiert, welche 2,4 GHz und 5 GHz-Kanäle, Sendeleistung und Radar-/DFS-Regeln gelten. In FreeBSD steuert eine Kombination aus Regulatory Domain (z. B. ETSI für Europa, FCC für USA, APAC für Asien/Pazifik) und Country (z. B. „DE“ bzw. „Germany“, „AT“ bzw. „Austria“, „GB“ bzw. „United Kingdom“) den erlaubten Betrieb. Ohne Anpassung bleibt oft der US-Default aktiv, der in Europa eingeschränkter ist.

FreeBSD nutzt keine ISO-Kurzcodes allein (also nicht nur „DE“, „UK“). Der Country-Name muss exakt aus den Einträgen in /etc/regdomain.xml kommen (z. B. „United Kingdom“ statt „UK“). Diese Erkenntnis hat bei mir zum Beginn etwas gebraucht 😉

Praxis: So stellst du es sauber ein.

1 Hardware/Interface prüfen

sysctl net.wlan.devices      # listet WiFi-Chips
ifconfig wlan0               # zeigt aktuelles Regdomain/Country
ifconfig wlan0 list regdomain
ifconfig wlan0 list countries

2 Interface runterfahren

ifconfig wlan0 down

3 Regdomain & Country setzen

ifconfig wlan0 regdomain etsi2 country DE
# etsi2 bezieht sich auf die regionale Definition (Europa),
# DE ist der länderspezifische Eintrag aus /etc/regdomain.xml

4 Interface wieder hochfahren

ifconfig wlan0 up

5 Persistenz in /etc/rc.conf (denn das was wir bis jetzt gemacht haben ist nach dem nächsten Reboot weg).

sysrc create_args_wlan0="country DE regdomain etsi2"
sysrc wlans_iwn0="wlan0"
sysrc ifconfig_wlan0="WPA DHCP"

Ersetze iwn0 durch dein Device und etsi2 durch den passenden Regdomain-Block, wenn du nicht DE bist, sonst ist copy&paste gut.

Warum das wichtig ist

  • Rechtliche Konformität: falsche Domain/Code kann gegen lokale Funkbestimmungen verstoßen. Was in der Regel aber eher ein theoretisches Problem sein sollte.
  • Kanalauswahl: Europa nutzt 1–13, USA nur 1–11. US-Default kann daher Kanäle ausblenden. Kanal 13 ist meist sehr „leer“ also gut, wenn viel um einen herum los ist ABER alle Geräte müssen das auch können und passend, wie hier beschrieben, für sich konfiguriert sein.
  • DFS/5 GHz: moderne Regime wie ETSI/ETSI2 definieren zusätzliche Regeln für 5 GHz/DFS; FCC-Default kann hier ebenfalls andere Limits haben.

Aktuelle Unterschiede zu älteren Releases (Update 2026).

FreeBSD 14.x/15.x haben bessere Treiber und WLAN-Stack-Support, was dazu führt, dass viele Geräte stabiler laufen. Die Regulatory Domain-Mechanik selbst hat sich nicht grundlegend verändert; sie ist weiterhin über ifconfig steuerbar. Firmware-Unterstützung für Chips kann aber Einfluss auf die tatsächliche Kanalnutzung haben, unabhängig von RegDomain-Einstellungen. Auf Probleme bin ich damit noch nicht gestoßen, was aber nur bedeutet, dass meine Hardware kein Problem macht.

Risiken/Trade-offs

  • Falsche Codes: „AU“ ist nicht immer Australien, manchmal Österreich im Regdomain XML; achte auf die Einträge. Aber hey, es gibt in Wien am Flughafen ja auch einen Schalter, nur um Menschen zu erklären, warum sie jetzt in Österreich und nicht in Australien sind 😀 Hin und wieder würde ich da gerne Sitzen, nur um die Gesichter zu sehen. Ja, das ist böse, ich weiß.
  • Installer-Defaults: Der FreeBSD-Installer setzt nicht immer den passenden Regdomain/Country für WLAN – du musst das nachinstallieren/konfigurieren. Aber hey, das kennen wir doch von FreeBSD und mögen ja auch irgendwie diese Verlässlichkeit, oder?
  • Treiber/Firmware: Manche WLAN-Adapter benötigen separate Firmware-Blobs (z. B. Realtek), sonst funktioniert WiFi gar nicht – unabhängig von Regdomain.

Frag? Dann wie immer fragen 😀

Piwigo 2.8.2/2.9 Upgrade: Häufige Fehler und Lösungen

Da klicke ich doch gestern das Upgrade meiner Piwigo Bildergalerie von 2.8 auf 2.9 und es scheint sauber gelaufen zu sein. Leider findet sich ab dem Moment auf der Seite die folgende Fehlermeldung:

Warning:  [mysql error 1054] Unknown column 'last_visit' in 'field list'

UPDATE piwigo_user_infos
  SET last_visit = NOW(),
      lastmodified = lastmodified
  WHERE user_id = 1
 in /pfad/bilder.kernel-error.de/include/dblayer/functions_mysqli.inc.php on line 845

Was ist da wohl passiert? Im nginx Logfile findet sich dabei folgendes:

UPDATE piwigo_user_infos
  SET last_visit = NOW(),
      lastmodified = lastmodified
  WHERE user_id = 2
 in /pfad/bilder.kernel-error.de/include/dblayer/functions_mysqli.inc.php on line 845" while reading upstream, client: 2001:aaaa:aaaa:aaaa:eef4:bbff:fe47:c54c, server: bilder.kernel-error.de, request: "GET / HTTP/2.0", upstream: "fastcgi://unix:/var/run/php-fpm.sock:", host: "bilder.kernel-error.de"
2017/05/30 15:53:29 [error] 97077#100936: *1 FastCGI sent in stderr: "PHP message: PHP Warning:  [mysql error 1054] Unknown column 'last_visit' in 'field list'

Also schaue ich mir mal die Logmeldungen zum Zeitpunkt des Upgrades von Version 2.8.x auf Version 2.9.0 an und finde diesen Eintrag:

ALTER TABLE `piwigo_user_infos`
  ADD COLUMN `last_visit` datetime default NULL,
  ADD COLUMN `last_visit_from_history` enum('true','false') NOT NULL default 'false'
; in /pfad/bilder.kernel-error.de/include/dblayer/functions_mysqli.inc.php on line 845" while reading response header from upstream, client: 2001:aaaa:aaaa:aaaa:eef4:bbff:fe47:c54c, server: bilder.kernel-error.de, request: "GET /upgrade.php?now= HTTP/2.0", upstream: "fastcgi://unix:/var/run/php-fpm.sock:", host: "bilder.kernel-error.de"
2017/05/30 15:53:28 [error] 97076#100895: *48 FastCGI sent in stderr: "PHP message: PHP Warning:  [mysql error 1054] Unknown column 'last_visit' in 'field list'

Tja… Da ist beim Upgrade aus irgendeinem Grund also wirklich das Upgrade an der Datenbanke abgesoffen 🙁 Ich habe mir dann aus dem Upgradescript die passenden Einträge für die Datenbank herausgesucht und sie noch einmal von Hand auf die DB log gelassen:

ALTER TABLE `piwigo_comments` CHANGE `date` `date` datetime NOT NULL default '1970-01-01 00:00:00';
ALTER TABLE `piwigo_history` CHANGE `date` `date` date NOT NULL default '1970-01-01';
ALTER TABLE `piwigo_images` CHANGE `date_available` `date_available` datetime NOT NULL default '1970-01-01 00:00:00';
ALTER TABLE `piwigo_old_permalinks` CHANGE  `date_deleted` `date_deleted` datetime NOT NULL default '1970-01-01 00:00:00';
ALTER TABLE `piwigo_rate` CHANGE `date` `date` date NOT NULL default '1970-01-01';
ALTER TABLE `piwigo_sessions` CHANGE `expiration` `expiration` datetime NOT NULL default '1970-01-01 00:00:00';
ALTER TABLE `piwigo_upgrade` CHANGE `applied` `applied` datetime NOT NULL default '1970-01-01 00:00:00';
ALTER TABLE `piwigo_user_infos` CHANGE `registration_date` `registration_date` datetime NOT NULL default '1970-01-01 00:00:00';
ALTER TABLE `piwigo_user_infos`
  ADD COLUMN `last_visit` datetime default NULL,
  ADD COLUMN `last_visit_from_history` enum('true','false') NOT NULL default 'false'
;

Scheint zu passen 🙂

matrix und Riot als Ersatz für Jabber?

Ich teste im Moment matrix als Basis für die Kommunikation. Client ist dabei Riot auf Android und iOS und als Server probiere ich im moment Synapse aus. Alles unter der Domain: https://matrix.kernel-error.com

Beim Identiy Server bin ich einfach mal bei https://matrix.org geblieben! Alles ist noch sehr beta. Dafür tut es aber schon ganz ordentlich. Schreiben und Dateien verschicken funktioniert problemlos. Videocalls gehen so mäßig. Das Bild hängt halt immer mal wieder. Einfache Voicecalls klappten dafür richtig gut, sowohl zu zweit als auch in der Konferenz.

Etwas hakelig war das Einfügen von E-Mail Adresse und Rufnummer über den Andoid Client… Das war etwas verwirred. Hier ist der Workflow und die UI auf dem iOS besser. Insg. tut es aber….

Zuletzt habe ich nun den nginx als proxy for den matrix-synapse Server gesetzt. Dem vertraue ich an der Stelle einfach etwas mehr. Oh es läuft in einer FreeBSD 11 jail und dort auch recht Problemlos.

Sobald es mehr zu berichten gibt schreibe ich mehr! Wer es ebenfalls nutzt und mich anschreiben möchte: @kernel:matrix.kernel-error.com

So long…

Brute-Force Angriffe auf Joomla

Sobald man einen standard Dienst im Netz stehen hat wird dieser auch von verschiedenen Bots abgegrabbelt. Diese testen nach ungepatchten Versionen mit nutzbaren Sicherheitslöchern oder gehen Rainbow Tables durch. Gegen Sicherheitslöcher hilft ein Patchmanagement gegen Rainbow Tables helfen gute Kennwörter und ein Schutz gegen Brute-Force…. Einfach ist hier zum Beispiel der fail2ban Ansatz. Einfach mit zählen wie viele Fehlerhafte Logins in einem gewissen Zeitraum von einer IP-Adresse kommen und dann direkt die IP-Adresse für einen gewissen Zeitraum sperren.

Jetzt sind die Entwickler der Bots nicht dumm… Zuerst haben diese Bots genau so angefangen. Erstmal alle möglichen Kennwörter durchprobieren. Als ersten Schutz natürlich fail2ban, dann haben die Bots angefangen nicht mehr als genau drei Anfragen von einer IP Adresse zu stellen, etwas warten und dann wieder drei Anfragen. Man musste also im fail2ban „nachstellen“. Nun sind wir schon beim Punkt das diese Anfragen nicht mehr gebündelt als Dreierblock kommen sondern immer nur eine Anfrage von einer Adresse und 2 – 3 Stunden später erst wieder von dieser Adresse. Der einzelne Bot würde also Jahrzehnte brauchen um einige Versuche durch zugehen! Wenn er sich mit vielen anderen Abspricht, werden in kurzer Zeit noch immer sehr viele Kombinationen durchprobiert. Also wieder nachrüsten… Zwei Faktor, „Lebenderkennung“, Zertifikatslogin usw… Damit hat man sicher erst mal etwas Ruhe. OK, hier gibt es ebenfalls Möglichkeiten nur gibt es sicher genug schlechter gesicherte Ziele die zuerst angegangen werden können!

Neues S/MIME Zertifikat

Wie angekündigt habe ich nun ein neues S/MIME Zertifikat. 

SHA1: 0C B9 00 A9 C7 C9 EF B0 15 57 4F E0 1F D8 57 BD B6 31 CC BD

Ganz brav habe ich direkt SMIMEA mit dem Zertifikat zusammen in Aktion versetzt. Es ist zwar noch ein draft aber man kann es ja mal probieren:

https://tools.ietf.org/wg/dane/draft-ietf-dane-smime/

Jetzt könnte ich also auch mal Dinge wie smilla: https://github.com/sys4/smilla oder https://github.com/letoams/openpgpkey-milter angehen, oder?

In diesem Sinne!

GlobalSign S/MIME und so…

Nach dem „tot“ von StartSSL brauche ich ja auch mal ein neues S/MIME Zertifikat. Class 2 bei GlobalSign sollte für mich privat reichen (auch wenn ich schon auf Class 3 geschielt habe, mal sehen ob ich das noch nachziehe). Als erstes habe ich da trocken angerufen und gefragt ob ich auf sie bauen kann oder mich am Ende so ärgere wie über StartSSL / Symantec usw… Klar es ist eine große CA die zu viel Geld für Mist bekommen und der Anruf war total nutzlos. Er hat dennoch für Spaß bei mir und da bin ich mir sicher, ebenfalls bei GlobalSign geführt 🙂

Nun klicke ich mich also gerade durch die Anmeldung und muss alle möglichen Daten eingeben sowie Vereinbarungen zustimmen usw. an einer Stelle soll ich dann schon mal mein Kennwort für die Zertifikatsverwaltung festlegen. Ich überzeuge also wie immer pwgen mir eines zu würfeln werfe es rein. Die Info unter dem Kennwortformular lese ich natürlich nicht und bekomme direkt die Quittung. Ich habe unerlaubte Sonderzeichen in meinem Passwort für die Zertifikatsverwaltung angegeben. Unerlaubte Sonderzeichen?!?!? Stimmt… Die Kennwörter dürfen nur aus Zahlen und Buchstaben (groß/klein) bestehen. O_o

Das Kennwort für die Zertifikatsverwaltung darf also keine Sonderzeichen enthalten. Den Satz habe ich jetzt schon ein paar mal gesagt aber öhm ich begreife ihn irgendwie noch nicht. *kopfschüttel* Kann mir das bitte mal jemand verständlich machen? Am besten ich ruf da noch mal an, oder?

IPv6 – Bewerbung – Unitymedia

Das IPv6 eines meiner Lieblingsthemen ist muss ich ja keinem von euch erzählen. Auf das Thema bringt mich gerade sixxs. Die Jungs stellen nämlich ihren Service ein…. War ja fast zu erwarten! Sixxs kann sicher für sich behaupten eines der Projekte zu sein/gewesen zu sein welches extrem stark an der Verbreitung von IPv6 mitgewirkt hat!

Passend dazu saß ich vor kurzem in einem Bewerbungsgespräch irgendwann sind wir ebenfalls kurz auf das Thema IPv6 gekommen und da hat der Bewerber etwas gesagt was mir bis jetzt nicht mehr aus dem Kopf gegangen ist. Er sagt: „IPv6, ja… das war vor 5/6 Jahren mal so ein Hype, weil ja alle Adressen aufgebraucht sind, das ist aber inzwischen vorbei.“ Der Mann hat recht! OK, Adressen sind wirklich leer aber merkt man es denn wirklich? Also normaler User nicht. Von jedem gängigen ISP bekommt man IPv6 einfach in den Router geworfen und ob man jetzt noch eine „echte“ IPv4 Adresse hat oder man wie im Mobilfunk hinter einem carrier grade nat versteckt wird merken die normalen Nutzer eh nicht. Wenn man nicht gerade ein /24 haben will ist ebenfalls jeder DataCenterbetreiber oder Business ISP ohne großes hin und her gewillt einem das Netz zu geben. Selbst Unitymedia bekommt das hin!

Dabei kommt mit Unitymedia immer als der unprofessionellste Verein aller Zeiten vor. *kopfschüttel* Gut gut… Sie haben noch nicht SO viel Zeit als ISP verbracht wie der rosa Haufen. Habt ihr da mal versucht einen PTR Record zu setzen? Ach was schreib ich… Nicht setzten, setzten zu lassen?!?! Das geht per Fax. Echt jetzt PER FAX!!! Man bekommt so ein tolles PDF Formular OHNE Felder! Also so als PDF Bild zum Ausdrucken und dann muss man mit der Hand in so Kästchen seinen Wunsch PTR, die IP seine Kundennummer usw. eintragen und es dann zu ihnen zurück FAXEN. Nicht mal einscannen und E-Mail… Echt FAXEN! Jetzt ratet doch mal was passiert ist nachdem ich mein Fax mit 4 PTR Wünschen geschrieben habe? Richtig… Ich habe eine E-Mail vom Support bekommen, das sie leider nicht alles lesen konnten und ich das Fax doch bitte noch mal schicken solle *aaaarrrrggggghhhhh*

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