IT security, FreeBSD, Linux, mail server hardening, post-quantum crypto, DNS, retro computing & hands-on hardware hacks. Privater Tech-Blog seit 2003.

Schlagwort: FOSS (Seite 3 von 3)

Die fish shell geht unter FreeBSD 11 nicht mehr :-P

Ich dachte schon voll einen am Zaun zu haben. Nach meinem letzten Update von fish ging plötzlich ein Backspace mehr und die Pfeiltasten gaben ebenso lustige Steuerzeichen zurück wie Ende oder Pos1 :-/

Es ist tatsächlich ein dummer Bug. Darauf gekommen bin ich über: https://github.com/fish-shell/fish-shell/issues/3050

Sowie am Ende: https://bugs.freebsd.org/bugzilla/show_bug.cgi?id=213013

Comment 9 weckt Hoffnung:

 Baptiste Daroussin freebsd_committer 2016-10-06 19:52:25 UTC

The issue is fixed in head (12) I will merge in 11 in a month and will propose the fix for an errata, thanks for reporting

Bis dahin verhilft mir folgender Workaround beim Starten meines Terminals zu einer sauberen Shell:

Einfach als Start Command für mein Mate-Terminal:

env LC_ALL=C mate-terminal

Tut was es soll!

So long…

Siehe auch: FreeBSD auf dem Desktop

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Thunderbird Filelink und owncloud / nextcloud

Inzwischen hat ja fast jeder bei uns „schnelles“ Internet…. So lassen sich per E-Mail auch mal etwas größere Dateien verschicken. Dennoch sollte man so ab 5MB ein schlechtes Gefühl haben und sich ab 10MB Anhängen nicht mehr über abgewiesene E-Mails ärgern.

Das Problem mit großen Dateianhängen bei E-Mails ist ja nicht nur die Verstopfung der Leitungen… Mailserver arbeiten sich daran ab, der absendende und empfangende Client ebenfalls. Hängt dann noch ein Virenscanner dazwischen rechnet noch jemand. Dann liegt die Datei auf dem System des Absenders, in dessen Postfach, im Postfach dem Empfängers und natürlich noch auf dem System des Empfängers. Bei einem 500MB Anhang sind das schon mal 2GB für nix.

Inzwischen gibt es 1000 Möglichkeiten um große Dateien schnell und einfach auszutauschen. Selbst ohne seine Daten auf irgendeinen Server bei irgendeinem Anbieter zu legen. So zum Beispiel über owncloud….. Hochladen muss man die Datei ja in jedem Fall zu seinem Mailserver, warum also nicht lieber in die „Cloud“? Ok, es ist etwas aufwendig. Erst hochladen, dann teilen, dann den Link kopieren und in die E-Mail packen, usw. usw…

Für Anwender des Mailclients Thunderbird gibt es in diesem Zusammenhang eine noch schönere Lösung. Sie nennt sich filelink. Im Grunde nichts weiter als eine kleine Funktion, welche dem Anwender etwas Arbeit abnimmt!

Hängt der Anwender eine Datei an seine E-Mail an, welche einen einstellbaren Schwellwert überschreitet, schlägt Thunderbird diesem vor, den Anhang für den Anwender in einen dieser „Austauschservices“ zu laden. Stimmt der Anwender zu, schiebt Thunderbird die Datei hoch und verlinkt sie automatisch in den E-Mail Body. Dieses hält die E-Mai klein und der Empfänger kann selbst entscheiden, ob und wann er den „Anhang“ herunterladen möchte.

Aktuell bringt Thunderbird aus dem Karton leider nur die Verknüpfung zu den bekannten großen Anbietern wie z.B.: dopbox mit. Dort möchte man ja nicht unbedingt seine Daten ablegen. Für owncloud habe ich vor kurzem eine gut funktionierendes Thunderbird Plugin gefunden:

https://github.com/guillaumev/owncloud_for_filelink

Einfach herunterladen, installieren, zwei drei Kleinigkeiten in der eigenen Cloud einstellen und glücklich sein. Mit zwei/drei erklärenden Sätzen in der E-Mail versteht es zudem fast jeder Empfänger. Noch Fragen?

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systemd und ntp

Man ist das hässlich… Da sitze ich hier an einem Sabayon System und bekomme keine saubere Uhrzeit. Zwar sollte ntpd.service beim Start die Uhrzeit abgleichen.. Der Dienst verkackt aber seinen Starten, weil er „noch“ kein Netzwerk hat. Dabei ist sogar hinterlegt dass es er erst nach dem Netzwerkmanager startet, denn noch scheint der Netzwerkmanager so schnell keine Verbindung zu bekommen. Der initiale Abgleich vom ntpd.service schlägt daher fehlt, der Dienst bleibt aus und es probiert es auch später nicht mehr. Grütze..

$ systemctl --failed
UNIT            LOAD   ACTIVE SUB    DESCRIPTION
ntpdate.service loaded failed failed Set time via NTP using ntpdate

LOAD   = Reflects whether the unit definition was properly loaded.
ACTIVE = The high-level unit activation state, i.e. generalization of SUB.
SUB    = The low-level unit activation state, values depend on unit type.

1 loaded units listed. Pass --all to see loaded but inactive units, too.
To show all installed unit files use 'systemctl list-unit-files'.

Ich lasse jetzt mal das Bughunting und setzte einfach auf chrony. Nur für Zeitsync ist das ok für mich!

$ equo search chrony
╠  @@ Suche...
╠      @@ Paket: net-misc/chrony-1.29.1 Branch: 5, [sabayonlinux.org] 
╠          Verfügbar:      Version: 1.29.1 ~ tag: NoTag ~ Version: 0
╠          Installiert:    Version: Nicht installiert ~ tag: n/a ~ Version: n/a
╠          Slot:           0
╠          Homepage:       http://chrony.tuxfamily.org/ 
╠          Beschreibung:   NTP client and server programs 
╠          Lizenz:         GPL-2
╠   Schlüsselwörter:  chrony
╠   Gefunden:         1 Eintrag

Gefunde und dann  installieren….

$ equo install chrony
╠  @@ Berechne Abhängigkeiten...
╠  ## [N] [sabayonlinux.org] dev-libs/libedit-20130712.3.1|0
╠  ## [N] [sabayonlinux.org] net-misc/chrony-1.29.1|0
╠  @@ Pakete die installiert/aktualisiert/entfernt werden müssen: 2
╠  @@ Pakete die entfernt werden müssen: 0
╠  @@ Download Größe: 413.1kB
╠  @@ Benutzter Festplattenspeicher: 715.6kB
╠  @@ Du brauchst zumindest: 1.5MB freien Speicherplatz
╠  ::: >>>  (1/1) 2 Pakete
╠    ## downloaden: 2 Pakete
╠    ## ( mirror #1 ) [dev-libs:libedit-20130712.3.1.3556f679066ec7d787573f08ac74ef24922243b2~0.tbz2] @ http://na.mirror.garr.it
╠    ## ( mirror #1 ) [net-misc:chrony-1.29.1.98ee02f66d56c49e1fdc4d713b2cea5ff23d775e~0.tbz2] @ http://na.mirror.garr.it
╠   ## Sammeldownload: 2 Artikel
╠    # [1] na.mirror.garr.it => dev-libs:libedit-20130712.3.1.3556f679066ec7d787573f08ac74ef24922243b2~0.tbz2
╠    # [2] na.mirror.garr.it => net-misc:chrony-1.29.1.98ee02f66d56c49e1fdc4d713b2cea5ff23d775e~0.tbz2
╠    ## Überprüfe Paketprüfsumme...
╠    ## Überprüfe Paketprüfsumme...
╠       : [net-misc:chrony-1.29.1.98ee02f66d56c49e1fdc4d713b2cea5ff23d775e~0.tbz2] GPG validated
╠       : [dev-libs:libedit-20130712.3.1.3556f679066ec7d787573f08ac74ef24922243b2~0.tbz2] GPG validated
╠       : [net-misc:chrony-1.29.1.98ee02f66d56c49e1fdc4d713b2cea5ff23d775e~0.tbz2] SHA1 validated
╠       : SHA256 deaktiviert
╠       : [dev-libs:libedit-20130712.3.1.3556f679066ec7d787573f08ac74ef24922243b2~0.tbz2] SHA1 validated
╠       : SHA512 deaktiviert
╠       : SHA256 deaktiviert
╠       : SHA512 deaktiviert
╠    ## ( mirror #1 ) [dev-libs:libedit-20130712.3.1.3556f679066ec7d787573f08ac74ef24922243b2~0.tbz2] erfolgreich @ http://na.mirror.garr.it
╠    ## ( mirror #1 ) [net-misc:chrony-1.29.1.98ee02f66d56c49e1fdc4d713b2cea5ff23d775e~0.tbz2] erfolgreich @ http://na.mirror.garr.it
╠    ##  angehäufte Transferrate: 658.3kB/Sekunde
╠  +++ >>>  (1/2) dev-libs/libedit-20130712.3.1
╠    ## Entpacke: dev-libs:libedit-20130712.3.1.3556f679066ec7d787573f08ac74ef24922243b2~0.tbz2
╠    ## Installiere Paket: dev-libs/libedit-20130712.3.1
╠    ## [BSD replacement for libreadline.]
╠    ## Updating installed packages repository: dev-libs/libedit-20130712.3.1
>>> Regenerating /etc/ld.so.cache...
╠    ## Aufräumen: dev-libs/libedit-20130712.3.1
╠  +++ >>>  (2/2) net-misc/chrony-1.29.1
╠    ## Entpacke: net-misc:chrony-1.29.1.98ee02f66d56c49e1fdc4d713b2cea5ff23d775e~0.tbz2
╠    ## Installiere Paket: net-misc/chrony-1.29.1
╠    ## [NTP client and server programs]
╠    ## Updating installed packages repository: net-misc/chrony-1.29.1
╠    ## Aufräumen: net-misc/chrony-1.29.1
╠  @@ Installation vollständig.
╠  @@ No configuration files to update.

Beim Boot soll er in Zukunft gestartet werden!

$ systemctl enable chronyd.service
ln -s '/usr/lib64/systemd/system/chronyd.service' '/etc/systemd/system/multi-user.target.wants/chronyd.service'

Och ja, am besten sollte der Dienst direkt gestartet werde…

$ systemctl start chronyd.service

Bevor ich es vergesse, den hässlichen ntpd.service will ich beim Start nicht mehr sehen!

$ systemctl disable ntpd.service

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ownCloud News-App

Veraltet: ownCloud wird nicht mehr aktiv weiterentwickelt. Der Nachfolger ist Nextcloud, der 2016 als Fork aus ownCloud hervorgegangen ist.

Ich bin ja SOOOO zufrieden, dass kann sich keiner vorstellen. Ich habe einige RSS News Feed abonniert. Natürlich schaffe ich es nicht alles zu lesen. Daher ist es ganz gut einen Feedreader zu haben welcher sich darum kümmert mir neues zu zeigen, altes gut durchsuchbar aufzubereiten und natürlich kenntlich zu machen welche ich bereits gelesen habe.

Dieses Google oder einem anderen „seriösen“ Anbieter zu überlassen… Hm, da habe ich immer Bauchschmerzen. Was geht es diesen Anbieter denn bitte an, was ich wann lese, für wichtig empfinde? Richtig… Nix.

Wenn ich die Daten nur in einer Anwendung auf dem Notebook vorhalte, kann ich sie nur sinnvoll lesen wenn ich am Notebook bin. Sein wir mal ehrlich umschau wo haben wir alle oft Zeit für so etwas? Genau auf dem Klo… Also auf dem Smartphone? Naja, dann habe ich es wieder nur auf dem Smartphone.

Ich nutze schon lange ownCloud um meine Daten, Kalender, Kontakte, Bilder usw. usw. synchron zu halten. Da sollten doch Nachrichten ebenfalls kein Problem sein, oder? Stimmt.

Es gibt ein >>App Framework<< Dieses bietet die News App. Beides lässt sich nach der „Installation“ einfach als ownCloud Admin aktivieren. Natürlich erst das App Framework und dann die News App…

Schon kann man als Benutzer seine Feeds abonnieren. Damit lässt sich alles über den Browser lesen und es gibt eine feine Android App über welche sich alles auf dem SmartPhone lesen lässt.

Die Installation ist denkbar einfach. Ich habe mir direkt einen git clone gezogen und die Daten dann nur verlinkt. Folgende Schritte waren nötig:

$ mkdir /opt/app-framework
$ cd /opt/app-framework
$ git clone https://github.com/owncloud/appframework.git
$ git clone https://github.com/owncloud/news.git
$ ln -s /opt/app-framework/appframework /pfad/zur/owncloud/apps
$ ln -s /opt/app-framework/news /pfad/zur/owncloud/apps
$ chmod -R www-data:www-data /opt/app-framework

Damit die Nachrichten immer schön aktuell sind, muss jemand anstoßen dass sie eingesammelt werden. Dafür nutze ich cron um alle 5 Minuten ein kleines Script zu starten:

*/5 * * * *  /scripte/cloudnews.sh 1>/dev/null 2>/dev/null

Dieses Script tut nichts weiter als über wget die nötige cron.php zu laden und die Ausgabe direkt in den „Müll“ zu werfen.

#!/bin/bash
/usr/bin/wget --no-check-certificate https://cloud.kernel-error.com/cron.php -O /dev/null

Das war es dann schon.

Siehe auch: ownCloud

Solaris NFS

Veraltet: OpenIndiana und Solaris werden kaum noch eingesetzt. NFS funktioniert unter FreeBSD und Linux identisch und ist dort besser dokumentiert.

Der OpenSolaris fork Openindiana und NFS zu Linux

Es gibt leider ein kleines Problem zwischen den Lizenzen unter welchen Linux und Opensolaris herausgegeben werden. Diese sind nämlich inkompatibel. Das bedeutet man kann nicht einfach Code welcher unter der CDDL erstellt wurde in den GPL Linux Kernel packen und umgekehrt. Dieses merkt man, wie ich, sehr schnell beim einfachen Versuche seine lang genutzte externe ext4 formatierte USB Festplatte in mein Opensolaris zu mounten….. Es gibt zwar Mittel und Wege sein ext2 / ext3 read only zu mounten aber bei ext4 ist hängen im Schacht :-/ In Zeiten von GB-Netzwerken geht das ja bei kleineren Datenmengen dank NFS noch. Solaris Linux NFS mount Pahhh da boote ich ganz cool meine Linux-Schüssel, hänge die USB-Platte ein und passe meine exports für einen ganz einfachen und schnellen Share an:
$ cat /etc/exports
/festpladde (ro)
Dann noch schnell dem NFS Server auf der Linuxschüssel sagen das er die exports neu einliest:
$ exportfs -ra
Und noch mal gegenchecken ob der Export auch sauber in der Liste steht:
$ showmount -e
/festpladde *
Perfekt nun sollte jeder Rechner einfach die Daten mounten können, denke ich! Auf meinem Solaris gebe ich schnell in der Konsole den mount Befehl ein und:
$ mount 192.168.1.88:/festpladde /mnt
No such file or directory
No such file or directory????? Ich prüfe alle Einstellungen noch 3 mal nach…. Alles richtig! Alles richtig? Ja im groben schon. Solaris versucht die Linux Kiste per NFSv4 anzusprechen. Dieses unterstützen zwar beide Maschinen, es kann denn noch Probleme damit geben. Schaltet man aber bewusst auf NFSv3 zurück klappt es (darauf soll mal einer kommen.).
$ mount -o vers=3 192.168.1.88:/festpladde /mnt
Ganz blöde Falle, oder? Hat man häufiger Datenaustausch per NFS zu Linux Maschinen könnte man Solaris dazu bringen per default immer NFSv3 zu nutzen:
$ sharectl set -p client_versmax=3 nfs
Will man es später ändern reicht es natürlich die 3 gegen eine 4 zu ersetzten, schlau was?

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Openindiana

Veraltet: OpenIndiana als Solaris-Fork wird kaum noch produktiv eingesetzt. Wer ein robustes Unix-System mit ZFS sucht, ist mit FreeBSD besser bedient.

Der OpenSolaris fork Openindiana

Openindiana ist ein fork von OpenSolaris. OpenSolaris ist wiederum die von SUN unter der CDDL freigegebene Version ihres Betriebssystems Solaris. Seit meiner Ausbildung hänge ich immer irgendwie mit einem Bein im Solaristopf. Ich komme einfach nicht von diesem OS weg. Was wohl daran liegt das ich es auch nicht möchte. Denn es ist ein sehr schönes OS 🙂 Zusätzlich ist der default Unterbau seit längerem schon das Dateisystem ZFS. opensolaris solaris openindiana ZFS ist nun schon ein paar Jahre alt, denn noch habe ich bisher noch kein Dateisystem gefunden welches im wirklich das Wasser reichen kann. Hier und da in Detailvergleichen, keine Frage aber alles in allem „no way“. Bei seiner Einführung hat SUN etwas von unkaputtbar erzählt. Titanic lässt grüßen? Auf keinen Fall… Ich habe es noch nicht geschafft ein ZFS zu zerlegen. Egal wie oft der Strom ausfällt oder der Rechner einen Reset bekommt. Ohne Hammer bzw. echten Hardwaredef. läuft das System einfach weiter. Wie auch immer…. Vor ein paar Tagen ist nun die Entwicklerversion oi_151a erschienen. Die Version 148 war schon viel versprechend. Diese Version lief auch immer im Dualboot neben meinem Gentoo. Da sie denn noch viel Schleifarbeit an vielen Stellen braucht hatte sie eher ein passives leben 🙁 Dieses hat sich jetzt nach einem kurzen Test geändert. Gentoo verschwindet in eine Virtualbox VM auf dem Solarissystem und dann geht es los. Ich liste in laufe der Zeit mal in einem Untermenü auf was mir so aufgefallen ist bzw. was anderen vielleicht weiterhelfen könnte. OpenIndiana der fork von OpenSolaris und Solaris? Ja und nein, denn Sun hat sein Verspechen, die OpenSolaris-Entwicklung für die Gemeinschaft zu öffnen, nicht eingehalten hat und da Oracle nach der Übernahme von Sun zunehmend Teilprojekte einstellte, haben Mitglieder der OpenSolaris-Entwickler-Gemeinschaft am 3. August 2010 die Gründung des Projektes Illumos zur Entwicklung eines wirklich freien Open-Source-Solaris bekanntgegeben. OpenIndiana hat nun diese Basis. Ich hatte auf einer meiner Maschinen ein kleines Problem mit der LiveCD. Diese bliebt beim booten einfach hängen und dieses ohne erkennbaren Grund. Zumindest konnte ich auf den Konsolen nichts erkennen und einen Logfile gibt es so ja erstmal nicht :-/ Bei einem Linux Live System würde man ja nun erstmal Kernel Optionen wie: noacpi / noapic / acpi=off oder so ein Geschlönz probieren, aber hier???? Ich habe im Zusammenhang mit der OpenIndiana LiveDVD ein paar Bugs und Probleme im Zusammenhang mit USB gelesen. Hier scheint das System noch etwas „anfällig“ zu sein 🙁 Wie auch immer nach einigen Tests viel mit nichts besseres mehr ein als einfach den USB-Kontroller im BIOS zu deaktivieren. Nur um das USB-System auszuschließen versteht sich… Tja, was soll ich sagen? USB im BIOS ausschalten und LiveDVD (der OpenIndiana Live USB-Stick ist dann natürlich nutzlos) einlegen. Schon versagen ordnungsgemäß USB-Tastatur und USB-Maus ihren Dienst, OpenIndiana Bootet aber sauber hoch. Spannenderweise erkennt das gebootete System den USB-Kontroller wieder und somit auch Maus, Tastatur oder sonstige USB-Sticks. Dieses Verhalten führte zwar bei mir zu etwas Stirnrunzeln, bringt mir denn noch ein funktionierendes System.

Oracle Solaris 11

Oracle hat Solaris 11 herausgegeben. Im direkten Vergleich zu OpenIndiana gibt es dann doch einige Unterschiede. Vor allem hinsichtlich Zonen, Netzwerk, den erweiterten Möglichkeiten der höheren ZFS Version und noch vieles mehr…. Einiges hier wird sich daher etwas mischen. Auf was es sich jeweils bezieht werde ich jeweils aufführen.

Eigenen Jabber-Server betreiben: Warum und wie mit Openfire

Jabber, offiziell XMPP, ist ein offenes Messaging-Protokoll. Kein zentraler Betreiber, kein Vendor Lock-in, kein Unternehmen das die Nutzungsbedingungen diktiert. Jeder kann einen eigenen Server betreiben, und die Server sprechen untereinander. Wie E-Mail, nur für Messaging.

Warum ein eigener Server

Bei kommerziellen Messengern gibt man mit der Nutzung Rechte an seinen Inhalten ab. Die AGBs von AIM, ICQ, MSN und Co. erlaubten dem Betreiber die Verwertung aller Inhalte die über den Dienst liefen. Die Dienste gibt es größtenteils nicht mehr, aber das Muster ist geblieben. Ein eigener Server bedeutet: Eigene Regeln, eigene Daten, eigene Entscheidung welche Module aktiv sind.

Die Vorteile von XMPP: Open Source, Verschlüsselung per TLS, kein Single Point of Failure, und eine riesige Auswahl an Clients für jede Plattform.

Openfire

Nach Tests mit jabberd, ejabberd und Openfire bin ich bei Openfire hängengeblieben. Für einen kleinen Server mit Familie und Freunden bringt Openfire alles mit: Weboberfläche zur Administration, Plugin-System, IPv6-Support und einfache Installation unter Debian. Für einen großen öffentlichen Server würde ich anders entscheiden, aber für meinen Zweck passt es.

Die Installation unter Debian ist schnell erledigt. Die TLS-Konfiguration braucht etwas Handarbeit, dazu gibt es eigene Beiträge: Unsichere Cipher deaktivieren und S2S-Verbindungen mit fehlenden Intermediate-Zertifikaten.

Jabber auf dem DECT-Telefon

Um zu zeigen wie flexibel XMPP ist: Mein Siemens Gigaset C470IP hat ein Mobilteil C47H mit eingebautem Messenger. Das Telefon verbindet sich mit dem Jabber-Server und kann Nachrichten empfangen und verschicken. Ohne App, ohne Smartphone, direkt auf dem DECT-Telefon.

Gigaset C470IP mit Mobilteil C47H online am Jabber Server mit seinem MessangerGigaset C470IP mit Mobilteil C47H online am Jabber Server mit seinem Messanger neue NachrichtGigaset C470IP mit Mobilteil C47H online am Jabber Server mit seinem Messanger neue Nachricht
Der Jabber Messenger des Gigaset C47H ist online und mit dem Server verbunden.Am Gigaset C47H ist eine neue Jabber-Nachricht angekommen.Die Nachricht wird am Mobilteil gelesen. Antworten funktioniert genauso.

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