Datenhaufen zu IT und Elektronik.

Autor: Sebastian van de Meer (Seite 36 von 49)

FrOSCon 8

Ich habe gerade die Bestätigung meines FrOSCon Tickets bekommen 🙂 Die FrOSCon ist dieses Jahr vom 24.08-25.08.2013 in Sankt Augustin. Ich schaffe es nicht immer zur FrOSCon denn meine Kinder haben immer um diesen Dreh Geburtstag. Das geht dann vor! In diesem Jahr klappt es genau und dieses freut mich natürlich umso mehr! Wir sehen uns also auf der FrOSCon….

http://www.froscon.de/

 

 

Kabelbruch am Fujitsu Siemens Notebook

Irgendwo hat mein Notebook einen „Wackler oder Kabelbruch“ auf dem Weg zum Display. Fujitsu Siemens NH751… Ich habe das Thema einfach eine Zeit lang ignoriert. Löst natürlich nicht das Problem, ist mir klar 🙂
Wie zu erwarten wurde es nicht besser sondern schlimmer. In der Zwischenzeit war es nicht mal mehr damit erledigt eine „funktionierende“ Kippstellung des Monitors zu finden. Also aufschrauben und nachschauen!

Es scheint wirklich ein Kabelbruch zu sein, irgendwo in der Nähe des rechten Scharniers. Gott ist das Notebook schlecht zu zerlegen. Da hat wohl jemand bei der Konstruktion nicht an Techniker gedacht 🙁

Ich habe 1 Stunde herum gefummelt, bevor ich den Kabelbruch gelötet hatte. Wie auch immer. Inzwischen ist es verlötet und es klappt wieder alles korrekt.

Es ärgert mich denn noch dass bei so vielen Geräten nicht darauf geachtet wird es am Ende reparieren zu können. Sollen wir denn wirklich alles wegwerfen?

 

 

Western Digital Scorpio Black WDC WD7500BPKT-00PK4T0

Mein Notebook bietet glücklicherweise die Möglichkeit zwei Festplatten zu betreiben. Eine Platte ist eine SSD mit knapp 120GB für das System. Die andere habe ich heute gegen eine Western Digital Scorpio Black mit 750GB ausgetauscht. Hier liegt nun mein „home“ 🙂

Ich habe mich beim anlegen der Partitionen dagegen entschieden noch Platz für die Windows Spielepartition zu lassen. Ich habe einfach in den vergangenen Monate kaum noch Zeit zum Zocken gefunden. Irgendwas hatte einfach immer eine höhere Priorität. Nun ist also meine Homedir um 200GB größer und natürlich ganz brav mit luks verschlüsselt. Festplattenverschlüssellung mit Linux wwwwwööööööööööhhhhhhhhyyyyyyy 🙂

In diesem Sinne… Gute Nacht!

luks-crypto-home Screenshot der Passsatz eingabe.

TRIM für SSD-Festplatten und Flash-Speicher: So optimierst du die Leistung

Was ist TRIM oder besser; Warum ist meine SSD so langsam?

Da unterhalte ich mich heute mit einem Bekannten über das neue Android 4.3 und welche Neuerungen es beinhaltet. Da stolpert mein Bekannter über TRIM. Nachdem ich es ihm erklärt habe, meint er: „Warum hat so eine geile Sache denn bisher noch keiner ersonnen? Das wäre doch auch für seinen PC wichtig!“. Wir sprechen kurz darüber das TRIM nicht wirklich eine Erfindung von Android/Google ist sondern um 2007 schon klar war.

Scheinbar ist das Thema im Zusammenhang mit Flash-Speichern wie SSD Festplatten, USB-Sticks oder Speicherkarten doch nicht so klar wie ich zuerst dachte….. Ja Felix, ich schreib es ja schon hier auf 🙂

Also was macht dieses komische TRIM? Nichts besonders, im Groben sagt es der Festplatte nur, welche Blöcke noch in Verwendung sind und welche nicht! Dieses hat natürlich einen Grund. Jeder der schon einmal „aus Versehen“ Dateien gelöscht hat und diese mit einem kleinen Programm wiederherstellen konnte, der weiß dass Dateien meist nicht gelöscht werden, sondern sie werden nur aus dem „Inhaltsverzeichnis“ des Datenträgers gelöscht und ihre Speicherblöcke werden im Dateisystem wieder zum Überschreiben gekennzeichnet. Welche Blöcke belegt und welche Böcke frei (also überschreibbar) sind davon hat der eigentliche Datenträger in der Regel keine Ahnung. Klassische Speichermedien müssen dieses auch nicht wissen. Für sie macht es keinen Unterschied ob der Block nun frei ist oder belegt. Im Gegenteil, es würde eher ein Problem sein, dieses dem Datenträger bei jedem Vorgang mit zu teilen. Warum? Nun ja, wenn ich eine Datei löscht, dann weiß das Dateisystem davon, dieses entfernt den Eintrag aus seinem „Inhaltsverzeichnis“ und macht noch ein bisschen „wuwu“ drumherum. Dieses bedeutet IOPS auf dem Datenträger. Wenn man nun zusätzlich noch den Datenträger darüber Informiert, dann bedeutet dieses noch mehr IOPS. Dieses setzt alle Komponenten unnötig unter Last und macht alles langsam.

Flash-Speicher kann nun IOPS deutlich besser verkraften als zum Beispiel eine einfache Festplatte. Denn beim Flash-Speicher sind die Informationen, egal wie verteilt sie auf dem Speicher liegen mögen, immer direkt verfügbar. Bei einer Festplatte muss erst der Schreib-/Lesekopf zur richtigen Spur gefahren werden und dann wartet alles darauf, dass die Information vorbei gedreht wird. Sind die Informationen auf einer Festplatte weit verteilt dauert es lange alle Informationen einzusammeln. Der Schreib-/Lesekopf muss halt immer erst zur richtigen Spur und dort auf die Informationen warten… Daher defragmentieren wir Festplatten, damit die Informationen möglichst schön zusammen liegen und optimalerweise in einer Spur direkt hintereinander eingelesen werden können. SSDs / Flash-Speicher defragmentieren wir nicht, denn es bringt nichts und macht nur den Speicher kaputt!!

Kaputt? Japp…. Denn hier wird in Speicherzellen geschrieben welche nach einer gewissen Anzahl Speichervorgängen unwiederbringlich kaputt gehen. Flash-Speicher sind daher mit etwas Intelligenz ausgestattet. So wird das Speichern auf einem Flash-Speicher immer über alle Speicherzellen verteilt. Damit ist die „Abnutzung“ am geringsten und der Speicher lebt am längsten. Zusätzlich gibt es immer etwas mehr Speicher als man wirklich benutzen kann. Dieser Speicher wird dann benutzt, wenn der Flash-Speicher voll oder besser fast voll beschrieben ist. Jetzt kann dieses verteilte und gleichmäßige Beschreiben der Speicherzellen natürlich nur mit freien und frei werdenden Blöcken passieren. Sonst würde wir ja Nutzdaten überschreiben. Genau jetzt wird es spannend. Denn wenn der Datenträger nicht weiß welche Blöcke wieder frei geworden sind, dann wird er irgendwann die Speichervorgänge nur noch auf dem Reservebereich verteilen und noch etwas später dann überhaupt nicht mehr, da für den Datenträger irgendwann alle Blöcke belegt sind. Dieses merkt der Benutzer dann meist daran, dass seine SSD ganz plötzlich sehr langsam arbeitet. Denn ab jetzt werden nur die Blöcke überschrieben, welche vom Filesystem explizit angegeben werden. Damit „verschleißt“ man also nicht nur seinen Flash-Speicher, sondern es wird zusätzlich langsam.

Teilt man also seinem Flash-Speicher mit welche Blöcke wieder frei geworden sind, kann dieser die Schreibvorgänge überhaupt und vor allem so gleichmäßig wie möglich verteilen. Das macht also TRIM 😀

Android kann es nun also ab Version 4.3, Linux macht es ab Kernel 2.6.33 (glaube ich zumindest) Windows 7 und die auf Windows 7 basierende Serverversion von Microsoft, Windows Server 2008 R2, kann es genau so wie: Solaris, FreeBSD oder Mac OS X.

Mac OS X im übrigen erst recht spät, bevor die Jungs angefangen haben in ihre MacBooks SSDs einzubauen war es wohl aus ihrer Sicht nicht nötig. Apple halt… Wie auch immer… Aktiviert werden muss es bei den meisten Betriebssystemen/Dateisystemen noch immer von Hand. Nur Microsoft ist da wie so oft etwas benutzerfreundlicher. Denn wenn der NTFS-Treiber erkennt dass der Datenträger TRIM unterstützt, schaltet er dieses voll automatisch mit an 🙂

Wer jetzt noch Windows XP oder *grusel* Window Vista einsetzt: Verkackt 🙂 ihr macht eure SSD kaputt!

Ein Linux Beispiel gefällig? Kein Problem…

So gesehen gibt es zwei mögliche Lösungen TRIM zu aktivieren:

1. Von Hand, wenn man es für nötig hält oder halt per cron-job.
+ Klasse Sache, geht ab Kernel 2.6.3irgendwas.
+ Per cron-job so einfach wie nem Baby den Schnuller zu klauen.
– Informiert den Datenträger natürlich nur in dem Moment in welchem es gestartet wird über den aktuellen Zustand.

2. Automatisch beim einbinden/mounten des Dateisystems per fstab.
+ Informiert den Datenträger in Echtzeit.
– Erst ab Kernel 3.0 wirklich mit den gängigen Filesystemen nutzbar.
– Man munkelt über kaputte Daten/Datenträger mit sehr alten SSDs.

Beispiel für Version 1:

fstrim -v /

Ach ja, fstrim ist das Programm welches mit Root-Rechten ausgeführt werden muss. „-v“ sorgt für die nötigen Informationen und „/“ ist das gewünschte Filesystem.

Möchte man alles per cron täglich ausgeführt haben erstellt man am besten unter: /etc/cron.daily/ ein neues Script: hdd-trim

Als Beispielinhalt:

#!/bin/bash
echo „Gestartet am: $(date)“ >> /var/log/hdd-trim.log
fstrim -v / >> /var/log/hdd-trim.log

Datei noch ausführbar machen:

chmod +x /etc/cron.daily/hdd-trim

Fertig…. Nun kann man sich täglich sein wachsendes Logfile anschauen 🙂

Beispiel für Version 2:

Einfach beim Konfigurationseintrag seines Wunschfilesystems discard zu den Mountoptions hinzufügen:

/dev/sda1 / ext4 noatime,errors=remount-ro,discard 0 1

„/dev/sda1 / UUID“ natürlich genau so anpassen wie Mountpunkt oder Filesystem.

B.t.w.: Wir nehmen hier ein Programm, welches dem Datenträger sagt welche Blöcke frei sind und er doch bitte überschreiben darf/soll. Wenn hier etwas schief geht, werden unserer Daten überschrieben 🙂 Also, erst schauen ob die Versionen stimmen, ob die Firmware der Platte alles mit macht und dann nach einem Backup, testen 🙂

Prefix Delegation in IPv6: Einrichtung und Konfiguration

Prefix delegation per DHCPv6 ist ja nichts neues. Das eine FritzBox dieses bietet war mir aber neu. Vielleicht „unterschätze“ ich das Teil? Nein… 😛

Ich bekomme ein /48 zugeteilt, die FirtzBox bietet die (nicht weiter konfigurierbare) Möglichkeit ein /62 per Prefix delegation an einen weiteren Router im Netzwerk weiter zu geben.

Ich habe also mal meinen Mikrotik über den DHCPv6 Client mit einem Prefix füttern lassen. Der Mikrotik arbeitet als Hotspot und Trenner fürs Wlan usw.. Nun schiebt dieser das per Prefix delegation zugewiesene IPv6 /64 auch ins Wlan durch 🙂

Damit ist im Wlan nun über die FritzBox und über den Mikrotik auch IPv6 angekommen. Leider lässt sich an der FirtzBox kaum etwas hinsichtlich Netzwerk konfigurieren. Ist halt alles Zielgruppengerecht. Ich muss zugeben, hier hat mich die Kiste von AVM überrascht. Vielleicht schreibe ich sogar noch ein kleines HowTo zusammen… Vielleicht… 😛

Bash Schnipsel zu dd und pv

Bash Schnipsel zu dd und pv

dd kennt ja im Grunde jeder. Das man mit folgender Zeile den Status des aktuell laufenden dd Prozesses sehen kann nun auch:

$ kill -USR1 `pidof dd`

 Sichert man gerade mit dd eine Festplatte oder kommt sonst irgendwie in die Situation Daten auf der Konsole hin und her zu pipen, dann liefert pv genaue Statusinformationen dazu:

$ dd if=/dev/sda bs=16065b | pv | bzip2 -9 >/pfad/image.bz2

 pv lässt sich einfach in fast jede Pipe einbauen und wirft Informationen zu den durchfließenden Daten.

So long….

PRISM: Ein Blick auf das Überwachungsprogramm

Nachdem nun dieses Thema in den Medien so hochgekocht ist und auch der letzte Facebooknutzer mitbekommen hat das seine Daten nicht „privat“ sind *lach*.
Kommen in der letzten Zeit vermehrt Fragen zu Verschlüsselung bei mir an. Egal ob Kunden auf der Arbeit, Bekannte vom Stammtisch oder irgendwer aus dem Internet! Zwar hat noch immer keiner etwas zu verbergen, zumindest nicht wirklich, also nur das mit den Filmen und den mp3s und den Spielen und und und….. Darum geht es ja aber nicht, denn plötzlich scheint es doch nicht mehr jeden etwas anzugehen, welche Nachrichten, E-Mails oder Bilder sie verschicken. Bla bla bla bla…
War da nicht etwas mit einem Frosch der aus kochendem Wasser springt, wenn man ihn aber im Wasser erwärmt sitzen bleibt bis er tot ist? Ich habe es noch nie probiert, will es auch nicht… Der Punkt ist denn noch klar, oder? Da rennt man Jahrelang herum und predigt was das Zeug hält und nix is.
Ein paar Leute sind stinkig, einige machen sich Gedanken über Verschlüsselung aber in 1 – 2 Monaten interessiert sich kein Mensch mehr dafür und alle verschicken weiterhin ihre Postkarten. Man hat ja nichts zu verbergen und wenn, soll doch so ein Agent von der NSA oder BSI oder sonst einem Verein die Urlaubsbilder sehen, richtig? *ironie alarm*
Na, was soll es? Die Aluhüte mussten ihren Vorrat an Clinex und Handcreme aufstocken *i told you so* und wir sind alle noch ein kleines Bisschen mehr abgestumpft. Dann kann die nächste Welle der Empörung ja kommen.

Bash Schnipsel RIPE Handel

Mal eine Frage inkl. Antwort aus dem Alltag: „Welches RIPE Handel beinhaltet noch gleich den technischen Ansprechpartner für das IP-Netz hinter dem Domainnamen xyz?“
Ein Einzeiler in der Bash hilft:

$ whois `dig www.kernel-error.de +short`|grep tech-c:|uniq
tech-c:         SvdM29-RIPE

 whois besorgt die Informationen für die IPv4 Adresse, welche sich aus dem Befehl: „dig www.kernel-error.de +short“ ergibt. „grep tech-c:“ fischt die Zeilen aus dem whois, welche tech-c: enthalten und „uniq“ sorgt dafür das jede Zeile nur einmal ausgegeben wird.

StartSSL Identiy Validation Class 2

Na wunderbar, mein Class 2 x.509 S/MIME Zertifikat läuft in kürze aus. Die Class 2 Validation ist auch ausgelaufen, also muss ich wohl was tun, hm?

Schnell alles bei StartSSL angeschoben und auf den bekannten Anruf irgendwo aus Israel warten… Es klingelte auch aber aus 001 213-341. Die Landesvorwahl ist USA und mein Android meint der Rest wäre etwas aus Los Angeles, CA! Das hat mich etwas überrascht; whatever. Wie gewohnt war das Gespräch schnell erledigt. Wobei die Dame am anderen Ende der Leitung extrem schlecht zu verstehen war. Nun warte ich also auf die Bestätigung meiner Class 2 Zertifizierung.

 


 

*UPDATE*

Na wunderbar:

### Schnipp ###
To Sebastian Van De Meer,

This electronic mail message was created by StartCom’s Administration Personnel:

Congratulations! Your Class 2 Identity Validation has been confirmed and approved. You are eligible for certificates at Class 2 level until 2014-05-01.
Additionally you have been awarded with StartSSL™ Web-of-Trust Notary status due to your fulfilling of all requirements. Well done!

Best Regards
### Schnapp ###

Dann kann ich ja gleich mal von diesem Zertifikat:

Seriennummer: 13:27
SHA1-Fingerprint: 28:AE:4C:96:51:75:EB:18:03:F9:9E:E3:7A:ED:C7:EA:13:8B:44:99

Zu diesem Zertifikat wechseln:

Seriennummer: 33:97
SHA1-Fingerprint: 7F:8B:92:19:FF:07:BF:EB:8E:E0:18:D4:98:B8:48:DF:E3:0E:4A:85

 

 

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