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Schlagwort: Claude Code

Anthropic Cyber Verification Program: wie ich Claude für Security-Arbeit freigeschaltet habe und für wen sich das lohnt

Heute hat mich mitten in einer Session in Claude Code diese Meldung erwischt:

● Opus 5.5's safeguards stopped the response above · continuing once with that noted

● Opus 5.5's safeguards flagged this session. You may be seeing this for the first time on an Opus model: Opus 5.5 is more capable and has stronger safeguards as a result, which can sometimes flag non-cybersecurity work. We're improving these safeguards to reduce the amount of incorrectly flagged messages. Opus 4.8 is answering instead, or you can edit and retry with Opus 5.5. Send feedback with /feedback or learn more: https://support.claude.com/en/articles/8106465

  Details: `[cyber]`
Anthropic Cyber Verification Program mit gesperrter Claude-Security-Anfrage, Identitätsprüfung und anschließend freigeschaltetem Zugriff für Security-Research.

Übersetzt heißt das: Ein Klassifikator hat meine Anfrage in die Schublade cyber gesteckt, Opus 5.5 hat die Antwort abgebrochen und ein schwächeres Modell hat übernommen. Der Modellwechsel ist ein vorgesehener Schutzmechanismus, auch wenn die Einstufung im Einzelfall ein Fehlalarm sein kann. Anthropic hat für bestimmte Security-Themen einen Riegel vorgeschoben, und wer dadurch bei legitimer defensiver Arbeit ausgebremst wird, kann sich um eine Freischaltung bewerben. Das Ganze heißt Cyber Verification Program, kurz CVP. Ich habe das heute durchgezogen und schreibe hier auf, warum es das gibt, für wen es gedacht ist und wie die Freischaltung abläuft. Weil öhm ja hilft vielleicht jemandem von euch.

Was hinter der Meldung steckt

Opus 5 und Opus 5.5 laufen nicht nackt. Jede Anfrage geht durch automatische Prüfungen, und die schauen nicht nur auf die letzte Nachricht. Laut Anthropics Hilfeseite zum Modellwechsel schauen die Klassifikatoren auf alles, was das Modell liest: Memory, Inhalte aus Connectors, Ergebnisse der Websuche und Dateien. Ein Fallback kann also auch durch etwas ausgelöst werden, das du gar nicht selbst getippt hast. Das könnte erklären, warum es mich in einer Session erwischt hat, in der ich eigentlich gar nichts Offensives vorhatte. Zum Beispiel, als ich diesen PHP, nein FreeBSD-rtld-Bug verfolgt habe, bin ich ein paar Mal an diesen Punkt gekommen.

Schlägt der Cyber-Klassifikator bei Opus 5 oder Opus 5.5 an, kann die Anfrage bei eingeschaltetem automatischem Modellwechsel auf Opus 4.8 zurückfallen. Als Beispiele nennt Anthropic Exploit-Generierung, das Scannen von Binaries nach Schwachstellen und Penetrationstests. Sicheres Programmieren, Quellcode nach Schwachstellen durchsuchen und Security-Issues sortieren soll dagegen weiter auf den großen Modellen laufen. Der Wechsel ist transparent, die Meldung oben ist genau dieser Hinweis. Wer den automatischen Wechsel nicht will, kann ihn in Claude Code unter Config > MODEL & OUTPUT abschalten, dann pausiert die Unterhaltung stattdessen.

Warum ich den Riegel richtig finde

Ich bin immer mal wieder als Security-Researcher unterwegs. Wenn mir irgendwo etwas auffällt, melde ich das nach Responsible Disclosure an die Betreiber. Der eine oder andere Leser erinnert sich vielleicht noch an eine etwas seltsame E-Mail oder einen noch seltsameren Anruf von mir, weil seine IP-Kamera offen im Netz hing :-). Bei genau dieser Arbeit bietet sich eine AI an. Einen Dienst einordnen, eine Konfiguration bewerten, einen Proof of Concept verstehen oder einen sauberen Report schreiben geht damit bei mir deutlich schneller.

Nur ist vieles in der IT-Sicherheit Dual Use. Das Wissen, mit dem ich eine Lücke finde und melde, lässt sich auch nutzen, um sie auszunutzen. Ein Modell, das einem Pentester beim Exploit hilft, kann ebenso jemandem helfen, der in fremde Netze einbrechen will. Dass so etwas nicht einfach jedem offensteht, der damit womöglich Mist baut, finde ich absolut richtig. Ich hätte mir eher Sorgen gemacht, wenn es diesen Riegel nicht gäbe.

Zwei Schubladen: verboten und Dual Use

Anthropic unterscheidet in der Beschreibung der Cyber-Safeguards zwei Kategorien, der Unterschied ist für das Verständnis wichtig:

  • Prohibited use: Dinge, die fast nur böswillig genutzt werden und kaum einen defensiven Zweck haben, etwa massenhafte Datenexfiltration oder die Entwicklung von Ransomware. Das bleibt gesperrt, daran ändert auch das CVP nichts. Das brauchst du so aber auch eher nicht, das zielt ja in der Regel auf Masse und das Ausnutzen.
  • High Risk Dual Use: Tätigkeiten mit einem legitimen defensiven Zweck, zum Beispiel das Ausnutzen von Schwachstellen im Rahmen eines Tests oder die Entwicklung offensiver Security-Werkzeuge. Standardmäßig gesperrt, aber genau hier setzt das CVP an. Das brauch ich und öhm du vielleicht auch?!

Das Programm ist also kein Generalschlüssel. Es verschiebt die Grenze für Leute, bei denen Anthropic nachvollziehen kann, wer sie sind und wofür sie das brauchen.

Für wen das Programm gedacht ist

Das Portal nennt als Anwendungsfälle des Programms ganz nüchtern Basic Pentesting, Red Teaming, Bug Bounty use cases. Gemeint sind also Pentester, Red Teams, Bug-Bounty-Jäger und alle, die Schwachstellen suchen, um sie zu schließen oder zu melden. Das Programm ist kostenlos. Wer dagegen nur sicheren Code schreiben oder den eigenen Quellcode prüfen will, braucht es in der Regel nicht, das läuft auch ohne.

Ein paar Einschränkungen solltest du vorher kennen:

  • Die Freigabe hängt an einer Organisation, nicht an deiner Person. Bewirbst du dich mit deinem privaten Konto, gilt sie nicht automatisch im Team-Konto deines Arbeitgebers und umgekehrt.
  • Laut Hilfeseite können nur autorisierte Admins der jeweiligen Organisation die Bewerbung im Portal aufrufen. Bei meinem privaten Konto war ich das selbst, im Firmenkonto muss das also der Admin erledigen.
  • Organisationen mit Zero Data Retention sind derzeit ausgeschlossen. Das passt dazu, dass bei mir eine Datenspeicherung Bedingung für das aktive Programm ist (dazu gleich mehr).
  • Wer Claude über Anthropic direkt nutzt, also claude.ai, Claude Code oder die API, bewirbt sich über das Verification Portal. Für Microsoft Foundry, Claude auf AWS und Google Cloud gibt es eigene Wege, auf Amazon Bedrock gibt es das Programm derzeit nicht. Bei Drittanbietern, die Claude in ihre Produkte einbauen, musst du den jeweiligen Anbieter fragen.

So läuft die Bewerbung ab

Los geht es im Verification Portal unter portal.anthropic.com/programs/cvp. Dort meldest du dich mit deinem Anthropic-Konto an und wählst das Cyber Verification Program aus. Bei mir sah der Ablauf so aus:

  1. Identität bestätigen: Zuerst musst du dich mit einem amtlichen Lichtbildausweis ausweisen, im Portal heißt das Identitätsprüfung (KYC). Details dazu im nächsten Abschnitt.
  2. Anwendungsfall beschreiben: Danach folgt ein Formular mit ein paar Fragen dazu, was du machst und wofür du die Freischaltung brauchst.
  3. Belege angeben: Dazu gehören ein paar öffentlich nachprüfbare Dinge, die zeigen, dass du dich für das Programm qualifizierst. Bei mir waren das unter anderem dieser Blog und meine öffentlichen Profile. Mein Tipp: Beschreibe deine Tätigkeit möglichst nachvollziehbar und nenne Belege, die jeder selbst prüfen kann.
  4. Prüfung abwarten: Anschließend liegt alles beim Safeguards-Team von Anthropic. Das Team prüft die Bewerbung, und wird sie genehmigt, ist das Programm für deine Organisation aktiv. Die Entscheidung kommt per E-Mail.
Verification Portal von Anthropic mit dem Cyber Verification Program im Status In Prüfung. Freigeschaltet werden sollen Basic Pentesting, Red Teaming und Bug Bounty, als Voraussetzungen sind Anwendungsfall-Formular und Identitätsprüfung abgehakt.
Bewerbung abgeschickt: Anwendungsfall und Identitätsprüfung erledigt, jetzt ist das Safeguards-Team dran.

Anthropic peilt laut eigener Aussage eine Entscheidung innerhalb von zwei Werktagen an. Bei mir ging es deutlich schneller, zwischen den beiden Screenshots in diesem Beitrag liegt nicht einmal eine halbe Stunde. Darauf würde ich mich aber nicht verlassen.

Die Identitätsprüfung: was mit deinem Ausweis passiert

Den Ausweis irgendwo hochzuladen ist nichts, was ich leichtfertig mache. Deshalb habe ich mir angeschaut, was Anthropic dazu auf der Seite zur Identitätsprüfung schreibt. Die Prüfung macht der Dienstleister Persona. Du brauchst den echten, physischen Ausweis in der Hand und ein Handy mit Kamera, gegebenenfalls für ein Live-Selfie. Akzeptiert werden gültige amtliche Lichtbildausweise, als Beispiele nennt Anthropic Reisepass, Personalausweis und Führerschein. Kopien, Scans, Fotos von Fotos und digitale Ausweise werden nicht akzeptiert.

Ausweisbild und Selfie liegen laut Anthropic bei Persona und nicht auf den eigenen Systemen. Anthropic greift nur bei Bedarf darauf zu, etwa bei einem Einspruch, und kopiert die Bilder nicht. Die Daten dienen laut Anthropic der Verifizierung, der Betrugsprävention und rechtlichen sowie sicherheitsbezogenen Pflichten. Zum Training der Modelle werden sie nicht verwendet, und außer Anthropic und den Verifizierungspartnern bekommt sie niemand, es sei denn, es gibt eine gesetzliche Pflicht zur Herausgabe. Ob man dem vertraut, muss jeder selbst entscheiden. Für mich war das in Ordnung, schließlich will ich ja gerade, dass Anthropic weiß, wer da Exploits bespricht.

Die Bedingungen, damit es aktiv bleibt

Nach der Freigabe steht das Programm im Portal auf Aktiv. Darunter stehen zwei Bedingungen, die laut Portal fortlaufend durchgesetzt werden:

  • 30-tägige Datenspeicherung für die Organisation
  • Nutzungsüberwachung und Sicherheitsklassifikatoren
Verification Portal von Anthropic mit dem Cyber Verification Program im Status Aktiv. Unter Dieses Programm aktiv halten sind die 30-tägige Datenspeicherung für die Organisation sowie Nutzungsüberwachung und Sicherheitsklassifikatoren als aktiviert markiert.
Freigegeben: Das Programm ist aktiv, solange Datenspeicherung und Überwachung eingeschaltet bleiben.

Fällt eine davon weg, ruht der Zugang, bis das behoben ist. Das ist der eigentliche Deal hinter dem Programm: Du bekommst mehr Spielraum, dafür akzeptierst du für deine Organisation eine 30-tägige Datenspeicherung sowie Nutzungsüberwachung und Klassifikatoren. Zusammen mit der Identitätsprüfung macht das Missbrauch deutlich besser nachvollziehbar. Ich finde diesen Tausch fair, für meine Arbeit waren die Bedingungen kein Problem.

Was das Programm nicht kann

Ein Punkt hat mich beim Nachlesen überrascht, und er betrifft genau die Meldung vom Anfang. Opus 5.5 ist derzeit noch nicht Teil des Cyber Verification Program. Anthropic schreibt, dass das Programm bald auf Opus 5.5 ausgeweitet werden soll. Bis dahin kann es dir auch mit aktivem CVP passieren, dass Opus 5.5 bei einer Cyber-Anfrage auf Opus 4.8 zurückfällt. Der Unterschied ist, dass die Dual-Use-Sperren auf Opus 4.8 dann gelockert sind. Laut Anthropic steht Organisationen, die Opus 4.8 über das CVP nutzen, außerdem Opus 5 mit weniger Cyber-Einschränkungen zur Verfügung.

Außerdem gilt weiter:

  • Die verbotene Kategorie bleibt verboten, auch mit Freigabe.
  • Auch freigeschaltete Nutzer können bei legitimer Arbeit noch geblockt werden. Anthropic schreibt das offen und arbeitet nach eigener Aussage daran.
  • Wirst du trotz Freigabe geblockt, prüfe zuerst, ob du in der richtigen Organisation angemeldet bist. Die Organisations-ID steht in der Bestätigungsmail. Hilft das nicht, gibt es ein Formular für Fehlalarme und Einsprüche, das auch nach einer Ablehnung der Bewerbung der richtige Weg ist.

Und bei OpenAI?

OpenAI geht für ChatGPT und Codex einen ähnlichen Weg. Die Security-Angebote dort laufen unter dem Namen Daybreak, Einzelpersonen stellen einen Antrag auf Trusted Access, den Einstieg dafür findest du unter chatgpt.com/cyber. Auch dort gehört eine Identitätsprüfung dazu, und auch dort garantiert sie keine Zulassung. Als ich mir das angeschaut habe, war für die Validierung allerdings ein größerer Account nötig. Bei Anthropic habe ich weder in der Doku noch in der Bewerbung eine Vorgabe zu einem bestimmten Abo gefunden, bei mir ging es ohne großen Account weiter. Das finde ich besser geregelt, denn gerade wer nebenbei Lücken sucht und meldet, hat nicht unbedingt das teuerste Paket.

Mein Fazit

Wer Sicherheitsforschung, Pentests oder Bug Bounty macht und dafür Claude nutzt, kann jederzeit über so eine Meldung stolpern. Dann lohnt sich das CVP. Die Bewerbung hat mich eine gute Viertelstunde gekostet, der Ausweis war das Aufwendigste daran. Im Gegenzug akzeptierst du Datenspeicherung und Überwachung, und genau so sollte das bei Werkzeugen dieser Klasse aus meiner Sicht auch sein. Wer diese Bedingungen nicht will oder nicht erfüllen kann, sollte sich ehrlich fragen, wofür er die Freischaltung eigentlich braucht.

Siehe auch:

Wenn ihr Fragen habt, dann dürft ihr mich sehr gerne fragen.

peon-ping — Sound-Benachrichtigungen für Claude Code (und andere AI-Agents)

Wer mit AI-Coding-Agents arbeitet, kennt das Spiel. Claude Code läuft, macht sein Ding — und man sitzt daneben und wartet. Oder man wechselt kurz den Fokus, verpasst die Rückfrage und wundert sich zehn Minuten später, warum nichts mehr passiert. Terminal-Babysitting in Reinform.

Ein Bekannter hat mir dann peon-ping empfohlen. Kurz ausprobiert — direkt behalten. Danke dafür!

Was ist peon-ping?

peon-ping ist ein kleines Open-Source-Tool (MIT-Lizenz), das Sound-Benachrichtigungen für AI-Coding-Agents nachrüstet. Der Name ist Programm — im Default-Modus hört man den Peon aus Warcraft III. „Ready to work?“ wenn eine Session startet, „Work, work.“ wenn eine Aufgabe fertig ist, „Something need doing?“ wenn der Agent eine Eingabe braucht. Und wenn man zu schnell hintereinander Prompts abfeuert: „Me busy, leave me alone!“

peon-ping

Das Tool unterstützt nicht nur Claude Code, sondern auch Cursor, Codex, Windsurf, Kiro, GitHub Copilot und diverse andere Agents. Für Claude Code erfolgt die Integration über den nativen Hook-Mechanismus — es werden automatisch Hooks in ~/.claude/settings.json registriert.

Warum das Sinn ergibt

Das Problem ist simpel: Man startet Claude Code mit einer Aufgabe, wechselt in den Browser oder ein anderes Terminal — und verpasst den Moment, in dem der Agent fertig ist oder eine Frage hat. Ohne Feedback sitzt man entweder da und starrt auf den Output, oder man verliert Zeit, weil der Agent längst auf Eingabe wartet.

peon-ping löst das mit akustischem Feedback. Verschiedene Sounds für verschiedene Events — Task fertig, Fehler aufgetreten, Eingabe nötig, Rate-Limit erreicht. Dazu optional Desktop-Notifications als visuelles Overlay und sogar Push-Benachrichtigungen aufs Handy via ntfy.sh. Man kann also ruhig den Fokus wechseln und weiß trotzdem immer, was der Agent gerade treibt.

Installation unter Linux

Die Installation ist erfrischend simpel. Ein Einzeiler:

curl -fsSL peonping.com/install | bash

Alternativ gibt es auch Homebrew (brew install PeonPing/tap/peon-ping) oder Nix. Nach der Installation einmal das Setup laufen lassen:

peon-ping-setup

Das Setup registriert die Hooks in eurer Claude-Code-Konfiguration und installiert das Default-Sound-Pack. Fertig. Beim nächsten Start von Claude Code solltet ihr den Peon hören.

Für die Audio-Wiedergabe unter Linux nutzt peon-ping automatisch pw-play (PipeWire), paplay (PulseAudio), ffplay oder mpv — je nachdem, was verfügbar ist. Desktop-Notifications laufen über notify-send.

Konfiguration

Die Konfiguration liegt in ~/.claude/hooks/peon-ping/config.json. Die wichtigsten Optionen:

{
  "volume": 0.5,
  "enabled": true,
  "desktop_notifications": true,
  "default_pack": "peon",
  "pack_rotation": ["peon", "sc_kerrigan"],
  "pack_rotation_mode": "random"
}

volume regelt die Lautstärke (0.0 bis 1.0), desktop_notifications schaltet die visuellen Overlay-Benachrichtigungen ein oder aus, und pack_rotation lässt euch mehrere Sound-Packs im Wechsel abspielen — entweder zufällig oder reihum (round-robin). Man kann sogar Packs an bestimmte Projektverzeichnisse binden — GLaDOS für die Arbeit, Peon fürs Hobby.

Per CLI geht das Meiste auch schnell zwischendurch:

peon volume 0.3          # Leiser
peon pause               # Stummschalten
peon resume              # Wieder an
peon status              # Aktueller Zustand

Wer Claude Code nutzt, bekommt außerdem Slash-Commands: /peon-ping-toggle zum Stummschalten, /peon-ping-config für interaktive Einstellungen und /peon-ping-use <pack> zum Wechseln des Sound-Packs in der laufenden Session.

Sound Packs

Und hier wird es lustig. Auf openpeon.com gibt es über 164 Sound-Packs. Der Warcraft-Peon ist der Default, aber es gibt so ziemlich alles: GLaDOS aus Portal, Kerrigan aus StarCraft, den TF2 Engineer, Duke Nukem, Sheogorath aus Elder Scrolls, den Dude aus The Big Lebowski — sogar ein cleanes Chimes-Pack ohne Sprachlinien, falls man es dezenter mag.

Packs installieren und wechseln geht über die CLI:

peon packs list --registry      # Verfügbare Packs anzeigen
peon packs install glados       # GLaDOS installieren
peon packs use glados           # GLaDOS aktivieren
peon packs install --all        # Alle installieren (wenn man sich nicht entscheiden kann)

Die Packs basieren auf der offenen CESP-Spezifikation (Coding Event Sound Pack) — wer eigene Sounds mitbringen will, kann sich relativ einfach ein eigenes Pack bauen.

Fazit

peon-ping ist klein, kostenlos, Open Source (MIT) und löst ein echtes Problem. Kein Terminal-Babysitting mehr, keine verpassten Rückfragen. Und ja — es macht einfach Spaß, wenn der Peon einem bestätigt, dass die Arbeit erledigt ist. „Work complete.“

Nochmal Danke an den Bekannten für den Tipp. Manchmal sind es die kleinen Tools, die den größten Unterschied machen.

Links:

GitHub: github.com/PeonPing/peon-ping
Sound Packs: openpeon.com
Website: peonping.com

Nutzt ihr AI-Coding-Agents im Alltag? Wie haltet ihr es mit Benachrichtigungen — oder sitzt ihr auch und starrt auf den Output? Schreibt mir gerne, ich bin gespannt.

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