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Schlagwort: Security (Seite 10 von 15)

Openfire und IPv6: NumberFormatException bei S2S-Authentifizierung

Openfire hat ein Problem wenn in der /etc/resolv.conf der Nameserver als IPv6-Localhost eingetragen ist (::1). Der Java-DNS-Client kann die IPv6-Adresse nicht parsen und wirft eine NumberFormatException. Das Ergebnis: Keine S2S-Verbindungen, keine Authentifizierung mit Remote-Servern.

Fehlerbild

Im /var/log/openfire/error.log findet sich:

org.jivesoftware.openfire.session.LocalOutgoingServerSession
  - Error authenticating domain with remote server: jabber.ccc.de
java.lang.NumberFormatException: For input string: ":1"
    at java.lang.Integer.parseInt(Integer.java:492)
    at com.sun.jndi.dns.DnsClient.(DnsClient.java:125)
    at org.jivesoftware.openfire.net.DNSUtil.srvLookup(DNSUtil.java:192)
    at org.jivesoftware.openfire.session.LocalOutgoingServerSession
        .createOutgoingSession(LocalOutgoingServerSession.java:270)

Java versucht ::1 als Portnummer zu parsen und scheitert an dem Doppelpunkt. Der Bug steckt in Javas DnsClient-Klasse die IPv6-Adressen in der resolv.conf nicht korrekt behandelt.

Lösung

In der /etc/resolv.conf den Nameserver von ::1 auf 127.0.0.1 umstellen:

# vorher
nameserver ::1

# nachher
nameserver 127.0.0.1

Openfire neu starten. Der lokale DNS-Resolver lauscht in der Regel auf beiden Adressen, die Namensauflösung funktioniert über IPv4 genauso. Neuere Java-Versionen haben den Bug behoben, aber wer eine ältere Version nutzt oder nicht updaten kann, ist mit dem IPv4-Workaround auf der sicheren Seite.

Weitere Openfire-Probleme mit S2S-Verbindungen: 404 Remote Server Not Found behandelt fehlende Intermediate-Zertifikate.

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DNSSEC-fähiger Registrar

In der letzten Zeit häufen sich bei mir die Anfragen, mit welchem Registrar ich zusammenarbeite. Vor allem im Hinblick auf DNSSEC und die DS-Records, die man beim Registrar hinterlegen muss.

Hier kann und möchte ich gerne die SpeedPartner GmbH aus Neuss empfehlen. Damals habe ich dort gerne mit Herrn Metz zusammengearbeitet. Es war immer jemand erreichbar, und auch etwas ungewöhnliche Dinge ließen sich schnell umsetzen. Das Webinterface konnte 2014 noch keine DS-Records entgegennehmen, der Weg per E-Mail funktionierte aber binnen Minuten.

Es kommt selten vor, dass ich hier Werbung für ein Unternehmen mache — dieses hatte es damals verdient.

Mehr zu DNSSEC und BIND gibt es im DNSSEC-HowTo. Fragen? Einfach melden.

Gestohlene FTP-Zugangsdaten BSI

WOOOOHOOOOO… Ich habe auch mal so eine E-Mail bekommen.


CERT-Bund Reports <noreply@reports.certbund.net> schrieb am 27.05.2014 11:31:10:

Von: CERT-Bund Reports <noreply@reports.certbund.net>
An: registry@domain.tld
Datum: 27.05.2014 11:31
Betreff: [CERT-Bund#2014052612345678] Gestohlene FTP-Zugangsdaten

Sehr geehrte Damen und Herren,

CERT-Bund hat von einer vertrauenswürdigen externen Quelle eine Liste
gestohlener FTP-Zugangsdaten für in Deutschland gehostete Server erhalten.
Die Zugangsdaten wurden im Rahmen der Analyse eines Botnetzes gefunden
und werden offenbar dazu verwendet, um in mit dem FTP-Account
verbundene Webseiten schädlichen Code einzuschleusen, welcher auf
Drive-by-Exploits verweist. Es liegen leider keine Informationen vor,
wann und wie die Zugangsdaten ausgespäht wurden.

Nachfolgend senden wir Ihnen eine Liste der Zugangsdaten für Server in
Ihrem Netzbereich. Die Passwörter wurden sanitarisiert.

Format: ASN | IP-Adresse | FTP-Login

Wir möchten Sie bitten, den Sachverhalt zu prüfen und Ihre Kunden
entsprechend zu informieren.

Bitte bestätigen Sie den Eingang dieser Benachrichtigung und
informieren Sie uns über die von Ihnen getroffenen Maßnahmen.

Liste der Zugangsdaten für Server in Ihrem Netzbereich:

 12345 | 123.123.123.123  | benutzername:IG******@ftp21.domain.tld

Mit freundlichen Grüßen
Team CERT-Bund

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Referat C21 –
CERT-Bund Godesberger Allee 185-189
D-53175 Bonn

————————————————————————
Dies ist eine automatisch generierte Nachricht.
Bitte beachten Sie beim Antworten die Reply-To Adresse.

Siehe auch: E-Mail-Benachrichtigung bei Root-Login

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TLSA- und DANE-Records manuell prüfen: Schritt für Schritt mit OpenSSL

Es gibt inzwischen viele Webtools die TLSA-Records prüfen. Aber wer es einmal von Hand gemacht hat, versteht was dabei passiert. Der Ablauf ist immer gleich: Zertifikat vom Server holen, Hash berechnen, mit dem DNS-Record vergleichen.

Zertifikat holen

Verbindung zum Mailserver aufbauen und das Zertifikat per STARTTLS abholen:

openssl s_client -starttls smtp -connect smtp.kernel-error.de:25 \
  -servername smtp.kernel-error.de 2>/dev/null | \
  openssl x509 -outform PEM > /tmp/server.crt

Das Zertifikat liegt jetzt in /tmp/server.crt.

Hash berechnen

Welchen Hash man berechnen muss, hängt vom TLSA-Record ab. Die drei Felder im Record bestimmen das:

Usage0 = CA, 1 = End-Entity (Kette muss gültig sein), 2 = Trust Anchor, 3 = End-Entity (keine Kettenprüfung)
Selector0 = ganzes Zertifikat, 1 = nur Public Key (SPKI)
Matching Type0 = exakter Vergleich, 1 = SHA-256, 2 = SHA-512

Am häufigsten sieht man 3 1 1 (End-Entity, nur Public Key, SHA-256) oder 3 0 1 (End-Entity, ganzes Zertifikat, SHA-256). Zuerst den TLSA-Record aus dem DNS holen um zu sehen was erwartet wird:

dig _25._tcp.smtp.kernel-error.de TLSA +short

Dann den passenden Hash berechnen. Bei Selector 0 (ganzes Zertifikat) und Matching Type 1 (SHA-256):

# Selector 0 (Full Certificate), SHA-256
openssl x509 -in /tmp/server.crt -outform DER | openssl sha256
# Ausgabe: SHA2-256(stdin)= 94c8e1bd...

Bei Selector 1 (nur SPKI, Public Key) und SHA-256:

# Selector 1 (SPKI), SHA-256
openssl x509 -in /tmp/server.crt -noout -pubkey | \
  openssl pkey -pubin -outform DER | openssl sha256

Den berechneten Hash mit dem Wert aus dem TLSA-Record vergleichen. Stimmen sie überein, ist der Record korrekt.

Schnelltest mit posttls-finger

Wer nicht alles von Hand machen will: posttls-finger (Teil von Postfix) prüft den kompletten DANE-Ablauf in einem Schritt:

posttls-finger -t30 -T180 -c -L verbose,summary kernel-error.de

In der Ausgabe steht am Ende entweder Verified TLS connection established (DANE-Prüfung bestanden) oder eine Fehlermeldung mit dem konkreten Problem. Das Tool löst die MX-Records auf, holt den TLSA-Record, baut die TLS-Verbindung auf und vergleicht alles automatisch.

Wer DANE für den eigenen Mailserver einrichten will, findet die Anleitung unter Postfix mit DANE und DNSSEC absichern. Die Grundlagen zu DANE und TLSA-Records erklärt der Beitrag DNSSEC und DANE: TLS-Zertifikate mit TLSA-Records absichern. Fragen? Einfach melden.

dnssec validator Browser Plugin

Veraltet: Das DNSSEC Validator Browser-Plugin wird nicht mehr gepflegt und ist in aktuellen Firefox-/Chrome-Versionen nicht mehr verfügbar. DNSSEC-Validierung sollte auf dem DNS-Resolver stattfinden, nicht im Browser.

Na schau mal einer an… Das Browser Plugin für den DNSSEC Validator kann nun auch DANE / TLSA und er zeigt es angenehm übersichtlich an.

https://www.dnssec-validator.cz/pages/download.html
Ist in jedem Fall noch mal einen Klick wert.

DMARC-Prüfung in Postfix: OpenDMARC und rspamd im Vergleich

Eine DMARC-Policy zu veröffentlichen ist die eine Seite. Die andere ist, eingehende Mails gegen die DMARC-Policy des Absenders zu prüfen. Postfix kann das nicht selbst. Dafür gibt es zwei Wege: OpenDMARC als eigenständigen Milter oder rspamd, der DMARC als eines von vielen Modulen mitbringt.

Variante 1: OpenDMARC

OpenDMARC ist ein dedizierter DMARC-Milter. Er liest die Ergebnisse von SPF und DKIM aus den Mailheadern und prüft ob die DMARC-Policy des Absenders erfüllt ist.

# Debian/Ubuntu
apt install opendmarc

# FreeBSD
pkg install opendmarc

Die Konfiguration in /etc/opendmarc.conf:

AuthservID mail.example.de
Socket inet:8893@localhost
UserID opendmarc
SoftwareHeader true
Syslog true
RejectFailures false
HistoryFile /var/run/opendmarc/opendmarc.dat

RejectFailures false ist ein guter Startwert. Damit werden Mails die den DMARC-Check nicht bestehen nicht sofort abgelehnt, sondern nur markiert. So kann man erst beobachten bevor man scharf schaltet. AuthservID muss zum Hostnamen des Mailservers passen.

Wichtig: OpenDMARC verlässt sich darauf, dass SPF und DKIM bereits geprüft wurden und die Ergebnisse in den Authentication-Results-Headern stehen. Die Reihenfolge der Milter in Postfix ist daher entscheidend: SPF und DKIM müssen vor OpenDMARC laufen.

Postfix-Integration

In der main.cf den Milter registrieren. OpenDMARC muss nach dem DKIM-Milter stehen:

# main.cf
smtpd_milters = inet:localhost:8891, inet:localhost:8893
non_smtpd_milters = inet:localhost:8891, inet:localhost:8893

Port 8891 ist hier OpenDKIM, Port 8893 OpenDMARC. Nach einem postfix reload prüft OpenDMARC jede eingehende Mail und schreibt einen Authentication-Results-Header mit dem DMARC-Ergebnis.

Variante 2: rspamd

Wer rspamd als Spamfilter einsetzt, braucht keinen separaten DMARC-Milter. rspamd prüft SPF, DKIM und DMARC in einem Durchgang und verrechnet das Ergebnis mit dem Gesamtscore. Das DMARC-Modul ist standardmäßig aktiv und unterstützt auch DMARC-Reporting (rua/ruf).

Der Vorteil von rspamd: Statt einer harten Ablehnung bei DMARC-Fail fließt das Ergebnis in die Gesamtbewertung ein. Eine Mail die DMARC nicht besteht aber sonst sauber aussieht, wird nicht sofort abgelehnt. Umgekehrt kann eine Mail die DMARC besteht trotzdem als Spam markiert werden wenn andere Indikatoren dagegen sprechen.

Was passt besser?

OpenDMARCrspamd
AufwandEigener Dienst, eigene ConfigBereits als Milter integriert
VerhaltenHarte Entscheidung (reject/accept)Score-basiert, flexibel
ReportingEigenes Reporting-Tool nötigrua-Reports eingebaut
AbhängigkeitenBraucht SPF/DKIM in den HeadernPrüft SPF/DKIM selbst

Für neue Setups ist rspamd meist die bessere Wahl, weil es SPF, DKIM, DMARC, ARC und Spam-Filterung in einem Paket liefert. OpenDMARC ist sinnvoll wenn man einen minimalen Stack ohne Content-Filter will oder bereits einen anderen Spamfilter einsetzt.

Übrigens: DMARC und Mailinglisten vertragen sich nicht ohne Weiteres. ARC löst das Problem. Fragen? Einfach melden.

📧 E-Mail-Header: In-Reply-To & Message-ID einfach erklärt

LEUTE… am 13 August 1982 wurde von einem Herrn David H. Crocker das RFC 733 überarbeitet. Somit wurde das RFC 733 ersetzt durch das RFC 822.

In diesem nun knapp 32 Jahre alten Dokument wurden die Mailheader In-Reply-To und Message-ID definiert. Warum ich das schreibe? Ganz einfach… Weil es noch nicht bei allen angekommen zu sein scheint, was jetzt nicht böse zu verstehen ist!

Ich möchte es daher einmal kurz erklären. Sollte ich jemanden auf diesen Eintrag verweisen, also bitte lesen smile

Wenn ich eine E-Mail an Klaus schreibe, dann erhält meine E-Mail automatisch eine einmalige Message-ID. Diese landet dann, für den Anwender unsichtbar im Mailheader. Antwortet Klaus nun auf diese E-Mail, bekommt seine Antwort natürlich ebenfalls eine MessageID, zusätzlich wird noch das Feld In-Reply-To gefolgt von der MessageID der Nachricht auf welche er gerade geantwortet hat in die E-Mail Header geschrieben.

Was bringt dieses? Nun, viele E-Mail Clients (japp Outlook seit ein paar Jahren auch) können E-Mail Nachrichten in der Form eines Gesprächsverlaufes anzeigen. Selbst wenn sich Betreff oder E-Mail-Inhalt komplett ändern. Dieses macht einem nicht nur das nachträgliche Verfolgen der E-Mail Kommunikation einfacher, sondern erleichtert einem extrem die Übersicht zu behalten. Da die E-Mail ja an eine völlig falsche Stelle einsortiert wird.

Alles funktioniert perfekt bis zu dem Moment in welchem jemand in einem völlig anderem Zusammenhang auf eine E-Mail antwortet. Also irgendeine alte E-Mail heraussuchen, auf antworten klicken, Betreff und Hinhalt löschen und eine „neue“ E-Mail schreiben. Das verbrennt nicht nur die Übersicht, sondern sorgt dafür das E-Mails sehr spät oder überhaupt nicht gelesen/beantwortet werden.

Habe ich dich auf diesen Text verwiesen, dann möchte ich dich (aus dem genannten Grund) mit Nachdruck darum bitte, mit bei neuen Themen eine neue E-Mail zu schreiben. Alle anderen nehmen es bitte als Information auf!

Für Detail bitte im RFC 822 besonders den Punkt 4.6.2.  IN-REPLY-TO lesen: https://datatracker.ietf.org/doc/html/rfc822 und natürlich RTFM beim eigenen MUA betreiben. Bei Fragen, einfach fragen wink

Siehe auch: DKIM-Schlüssel und E-Mail-Authentifizierung

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Kennwortgenerator

Bei mir ist mal wieder die Frage angekommen, wie man denn seine Kennwörter wählen sollte. Ich habe wieder auf das Programm pwgen hingewiesen. Das ist ein kleiner Password-Generator für die Bash/Konsole.

Warum ein Kennwort Generator? Nun ja, Software dieser Art hat aus meiner Sicht ein paar Vorteile…

So hindert man seinen eigenen Schweinehund daran immer das gleiche Kennwort zu benutzen. Das ist ja bekanntlich mehr als gefährlich, denn wenn bei irgendeinem Anbieter mal wieder ein Sicherheitsloch ausgenutzt wurde, ja dann ist das Kennwort schon in den „falschen Händen“, meist zusammen mit der E-Mail Adresse. Fast überall kann man sich mit der Kombination E-Mail Adresse/Kennwort anmelden. Ist es immer gleich, kann sich der Mensch mit den „falschen Händen“ direkt überall anmelden. Daher sollte es ein eigenes Kennwort für jeden Dienst geben. Dabei ist ein: SuperTollesKennwort.Dienstname besser als nichts… Nur so schlau dieses zu probieren ist im Zweifel der Mensch mit den „falschen Händen“ ebenfalls. Will man es auf die Spitze treiben legt man sogar für jeden Dienst eine eigene E-Mail Adresse an. Dann hat der Angreifer nicht nur kein einheitliches Kennwort, sondern auch keine einheitliche E-Mail Adresse. Zurück zu pwgen…

Als weiteren Vorteil sehe ich dass die erstellten Kennwörter „zufällig“ sind (es macht natürlich einen guten Kennwort Generator aus, dass er immer zufällige Kennwörter rechnet laughing). Einem selbst gehen schnell die Zufälle aus. Selbst wenn man immer nur auf der Tastatur hämmert, werden sie sich ähneln.

Zudem lässt sich pwgen gut in Scripten verwursten um direkt beim anlegen von Accounts schöne initiale Kennwörter zu generieren. Es wäre ja schön blöde immer die gleichen Kennwörter für neue Kunden zu vergeben. tongue-out

Nun wollen wir mal ein paar Kennwörter würfeln. Der folgende Aufruf sollte viele Kennwörter mit Groß-/Kleinschreibung, 8 Zeichen und Ziffern erstellen:

$ pwgen 
Puo7aone AG2aicho me0Ohn7t aiSeth7K aeb2Nah0 oGh1ohra iengahD0 ra4Aeboh
oNga5ooj doh0saeM eeMaiCo1 aeDoo8we IeXae1ah OoVael8h Soh7aera Ohnge6yi
aiH0quae ieSo7ohY noo4xe8E sheh5eeF uiChoh7e Aing2fae ieJii4to aeGu7tof
quooB9Be Ou1Onie4 Eeb9giep Chei8oob Yieh2yuz Naugh0be phai4aXe ohc7Ahw9
aiM0aiwo EiGhi9fu eiC2Xohk raiB0eu9 MuwuK5le Aicheew8 UDeo2eig xaig3Oph
kii0ER9E uKaig7uv ooha3Die Ahhoo5ba aTh7dook aeGh9mai Iewae8ig Shahye6s
Jieshie2 MooSa7th Tahj0dei tohb7Oto Ocahm7bi Ake5nah6 Boh7aung ThooV4ir
noo6Equ5 AhGhuz8i dotie8uN tae7Chai Mual8oaD ooP9IeQu aeg5Iido HahKie6u
Me8ahsei Ahg5ohpe Soh9ucol Eix1OoFa Ahleex9m ahch4Ahk Taev8Shi neu9Vei4
aiLoo5qu eiW2eiNg Zae8ooyu Eeng7koo ieZees1a tho1Chei bohh3ENe ooVeezu1
weeb4Ain daeMi8iR yohNg5iW Oogu1ac4 UFae3Fie kaiT5aak Wa6tie1u pheiw3Ye
Iyae4aef Shoh1aij pheong0K Toer8quu kohGu9Ta ceiChei0 iePh6she Taigh6mu
ooH0xair aGemai4i Zohdiah5 aesai2Oo uchohk7G ohxah9Oo AhJair1v thee6Io0
cah1kieG ieCh6cah Fi0aegeo ShiePee9 ooPafei2 oB4ohcho yoiPhu8I AiJ7beaM
Reexai7u AiCahj0s aePhai7E xaer6Uos ath4gi0U ieNgoo0i Ohfeech6 weet4Voo
iu8Dafis doo6Agee te7Hah7U oox3Eeri Eezas2th Eeyeer5g afiTah9K oot9aiCh
eiFaiNg9 Ooquahn9 jaiJah4z eo7oChai suph2Cau Tiebah1U uH0ohth0 uiS6iew0
Ej9iMee3 Phie4Ohh Iet7Aes1 pheiGh9r Jae3joh0 EiPh1iey Xo4Seejo ieque6Ci
booV4iex ieCae1Ee BaiMie8a waed6Fi1 Og5Ahth3 eiX4voph oopooQu1 phu0Xa3u
keishi0S Otievi4o ceeGh8Ee uthooZ6o Faed2sob udahG0Da Soh5aid1 reuze3Ne

So viele Kennwörter benötigt man normalerweise nicht. Ein einziges Kennwort mit Groß-/Kleinschreibung, 8 Zeichen und ohne Ziffern (dann kann es sich ein Anwender meist besser merken) generiert sich mit folgendem Aufruf:

$ pwgen -1 -0
chaisaeM

Soll es einmal sicher werden erstellt der folgende Aufruf ein Kennwort mit Groß-/Kleinschreibung, 14 Zeichen, Ziffern, Symbolen und der deaktivierten pronounceable Funktion von pwgen. Die pronounceable (aussprechbar) Funktion von pwgen sorgt sonst dafür das die Kennwörter besser zu merken sind. Dieses macht es natürlich etwas weniger zufällig.

$ pwgen -1 -s -y 14
SKf|.k.]m}o'Q3

Man sieht schon, solche Ausgaben lassen sich sehr gut in irgendwelchen Scripten nutzen! Wie immer bringen die man-pages noch mehr Beispiele und Informationen mit. Also bitte RTFM….

 $ man pwgen

 Ńoch Fragen? Dann fragen sealed

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Einmal mit Profis: Einblick in die Welt der Experten

Ich habe heute, wenn auch etwas angeschlagen, wieder vor einem System gestanden welches von einem „selbsternannten“ Profi eingerichtet wurde. Dabei gab es Fehler die ich jetzt nicht näher ausführen kann, denn noch ist es mal wieder Zeit für einen ordentlichen double facepalm!

Double facepalm reaction to professional mishaps

Nur falls sich jemand wundert warum ich in den nächsten Tagen dauerkopfschüttelnd herumlaufe. Jetzt glaubt bitte nicht dass ich fehlerfrei bin. Ganz sicher nicht!

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Yahoo macht Mailinglisten mit DMARC kaputt?

Na was lese ich denn da wieder bei golem.de? Yahoo soll Mailinglisten kaputt machen weil DMARC eingesetzt wird?

Über DMARC habe ich ja schon etwas geschrieben, auch dass man mit Mailinglisten Probleme bekommen kann, wenn man eine Policy veröffentlicht. Denn die meisten Mailinglisten arbeiten leider nicht DKIM konform. Denn DKIM signiert den Body und ebenfalls den Betreff einer E-Mail. Wenn die Mailingliste nun den Betreff ändert um ein [Mailinglistenname] in den Betreff zu schreiben (damit die Anwender darüber besser „filtern“ können und wegen Übersicht bla bla). Sowie einen kleinen Footer mit Infos zur Liste in den Body hängen, ja dann ist die DKIM Signatur ungültig. Soll ja so sein! Mailinglisten lassen sich prima über den Mail-Header: List-id Filtern, die Infos zur Mailingliste im Footer liest eh keiner und es produziert nur unnötig viele Daten, da sie an jede E-Mail gehangen werden. Übersicht? Filtert man seine E-Mail sauber und sortiert sie in die passenden Ordner, dann ist die Übersicht gegeben.

Wie auch immer… DKIM Signaturen werden durch Mailinglisten schon seit vielen Jahren gebrochen. Einige Mailinglisten werfen sogar die DKIM Signaturen aus den E-Mails bevor sie „weitergeleitet“ werden. Damit kann es zwar keine ungültige/gebrochene Signatur mehr geben, in Kombination mit einer DMARC Policy gibt es denn noch ein Problem. Denn wenn in der Policy steht: E-Mails sind immer DKIM und SPF signiert und wenn sie es nicht sind oder wenn die Signatur ungültig ist, dann weise die E-Mail zurück. Dann passiert das so!

All dieses ist schon seit längerem fest in ein RFC gegossen. Eingesetzt wird DMARC bereits von vielen der großen Anbieter… Bisher war nur noch keiner cool genug es „scharf“ zu schalten. Ist völlig legitim, denn auch die Mailinglisten Admins sollen eine gewisse „Übergangszeit“ haben. Wie so oft hat nur kaum einer reagiert. Ist ja nur mal wieder Security oder Features welche die User nicht direkt betreffen. Ja, es ist eine gewisse Art ~Vergewaltigung~!

Der DMARC-RECORD von yahoo.com gibt eine klare Policy vor:

$ dig IN TXT _dmarc.yahoo.com +short
"v=DMARC1\; p=reject\; sp=none\; pct=100\; rua=mailto:dmarc-yahoo-rua@yahoo-inc.com, mailto:dmarc_y_rua@yahoo.com\;"

Als Beispiel: Der DMARC-RECORD von gmail.com dagegen noch nicht:

$ dig IN TXT _dmarc.gmail.com +short
"v=DMARC1\; p=none\; rua=mailto:mailauth-reports@google.com"

Siehe auch: DMARC einrichten

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