IT-Blog von Sebastian van de Meer

Schlagwort: Linux (Seite 7 von 8)

Solaris Virtualbox

Veraltet: OpenIndiana und Solaris werden kaum noch eingesetzt. VirtualBox läuft unter FreeBSD und Linux problemlos.

Solaris Virtualbox

Der OpenSolaris fork Openindiana und VirtualBox

Nicht nur das die modernen Systeme inzwischen meist genug Leistung haben um zu einem Hostsystem noch ein weiteres oder mehrere zu „Emulieren“ nein, man kann es auch ganz gut gebrauchen. Bedingt durch meine Arbeit bin ich leider an vielen Stellen auf Produkte von Microsoft angewiesen. Zusätzlich ist es ganz praktisch für Schulungen oder Vorträge immer ein dazu passendes, sauberes und funktionsfähiges System aus dem Glas holen zu können. Natürlich ist es auch mehr als praktisch wenn man Experimente nicht immer in seinem echten System fahren muss. Ich setzte hier derzeit auf VirtualBox, da dieses die für mich wichtigsten Plattformen abdeckt und ich so die VMs einfach von hier nach da schieben und nutzen kann. Das darf natürlich auf meinem Solaris Desktop nicht fehlen! Bei Oracle gibt es fertige Pakete für Solaris. Ein solches ist schnell heruntergeladen und entpackt sich fast von alleine:
$ tar xvzf VirtualBox-4.1.2-73507-SunOS.tar.gz
Die Installation stellt einen auch nicht weiter vor große Probleme:
$ cd VirtualBox-4.1.2-73507-SunOS
$ pkgadd -d VirtualBox-4.1.2-SunOS-r73507.pkg
Damit ist Virtualbox schon nutzbar und fertig installiert. Man sollte nun aber nicht vergessen seinen User mit in die Gruppe vboxuser zu packen, sonst gibt es so lustige Fehlermeldungen beim Versuch an USB Geräte zu kommen:
Could not load the Host USB Proxy service (VERR_ACCESS_DENIED).
Details:
Result Code: NS_ERROR_FAILURE (0x00004005)
Component: Host
Interface: IHost {f460cbfc-2332-4fa6-899e-45ded6b3242342}
Callee: IMachine {99404fe0-2310-40d3-889b-dd2f79e7365e}
USB 2.0 und noch etwas mehr Lulu bekommt man über das Oracle VM VirtualBox Extension Pack. Hier sollte man sich aber (wie bei allen Dingen) die Lizenzbestimmungen durchlesen.

Solaris Multimedia

Veraltet: OpenIndiana und Solaris werden kaum noch als Desktop eingesetzt. Multimedia-Codecs sind unter Linux trivial installierbar.

Der OpenSolaris fork Openindiana und Multimedia

Ich nutze Openindiana auf meinem Notebook als Desktopsystem. Natürlich wird damit hauptsächlich gearbeitet, denn noch sehe ich mir gerne mal ein Video an, höhre eine mp3 oder einen Livestream im Internet. Dafür benötigt man passende Codecs und Player. Diese stehen oft unter Lizenzen, welche einem ausliefern mit Openindiana im Wege stehen.

Nun kann man also anfangen sich alles Stückchen für Stückchen zusammen zu suchen oder auf ein Multimedia Repository zurückgreifen. Das spart viel Arbeit.

Eingebunden ist dieses schnell mit:

$ pkg set-authority -O http://ips.homeunix.com:10906 ips.homeunix.com
$ pkg refresh --full

Nun kann man schon eine ganze Palette von Paketen nachinstallieren:

$ pfexec pkg install medialib songbird MBLa52dec MBLeasytag MBLfaac MBLfaad2 MBLffmpeg MBLfribidi MBLgst-plugin-a52dec MBLgst-plugin-asf MBLgst-plugin-dts MBLgst-plugin-dvd MBLgst-plugin-dvdread MBLgst-plugin-ffmpeg MBLgst-plugin-flv MBLgst-plugin-lame MBLgst-plugin-mad MBLgst-plugin-mp3 MBLgst-plugin-mpeg2 MBLgst-plugin-mpegaudioparse MBLgst-plugin-mpegstream MBLgst-plugin-taglib MBLid3lib MBLlame MBLlibdca MBLlibdv MBLlibdvdcss MBLlibdvdread MBLlibid3tag MBLlibmad MBLlibmpeg2 MBLmldonkey MBLmplayer MBLrecordmysolaris MBLrecordmysolaris-gtk MBLtaglib MBLx264 MBLxvidcore

Im Grunde ist nun das Wichtigste schon erledigt und man kann die meisten Dinge abspielen.

 


 

*Update*

Ihr solltet euch unbedingt mal das Spec Files Extra Repository anschauen, bevor ihr hier etwas macht !

 

 

 

Solaris wine

Veraltet: OpenIndiana und Solaris werden kaum noch eingesetzt. Wine läuft unter Linux deutlich besser als je unter Solaris.

wine winehq logo

Der OpenSolaris fork Openindiana und Wine

Wine braucht man immer mal wieder für irgendwas. Ich auf meiner Solariskiste auch…. Auf der Download Seite von wienhq.org (http://www.winehq.org/download) gibt es zwar einen direkten Link zu einem fertigen Paket für Solaris (OpenSolaris binär .pkg für OpenSolaris x86) aber dieser scheint irgendwie tot zu sein: This application is no longer in service. For those in the community who participated in the past we thank you for your contributions. Damit ist wohl wieder mal Handarbeit angesagt. Um wine selbst zu übersetzten fehlen noch ein paar Pakete, diese lassen aber glücklicherweise schnell mit dem Paketmanager installieren:
$ pfexec pkg install autoconf automake-110 header-math bison gcc-3 flex
Nun schnell den heruntergeladenen Tarball von wine auspacken und in das Verzeichnis springen:
$ bunzip2 wine-1.3.13.tar.bz2
$ tar xvfwine-1.3.13.tar
$ cd wine-1.3.13
Damit nun auch gleich alles gefunden wird muss noch ein Symlink angelegt werden:
$ ln -s /usr/bin/automake-1.10 /usr/bin/automake
Jetzt noch schnell der kleine Dreisatz:
$ ./configure --prefix=/usr
$ make
$ make install
Fertig ist wine… Da stand man schon vor größeren Herausforderungen, oder?
*Update* Ihr solltet euch unbedingt mal das Spec Files Extra Repository anschauen, bevor ihr hier etwas macht !

Solaris NFS

Veraltet: OpenIndiana und Solaris werden kaum noch eingesetzt. NFS funktioniert unter FreeBSD und Linux identisch und ist dort besser dokumentiert.

Der OpenSolaris fork Openindiana und NFS zu Linux

Es gibt leider ein kleines Problem zwischen den Lizenzen unter welchen Linux und Opensolaris herausgegeben werden. Diese sind nämlich inkompatibel. Das bedeutet man kann nicht einfach Code welcher unter der CDDL erstellt wurde in den GPL Linux Kernel packen und umgekehrt. Dieses merkt man, wie ich, sehr schnell beim einfachen Versuche seine lang genutzte externe ext4 formatierte USB Festplatte in mein Opensolaris zu mounten….. Es gibt zwar Mittel und Wege sein ext2 / ext3 read only zu mounten aber bei ext4 ist hängen im Schacht :-/ In Zeiten von GB-Netzwerken geht das ja bei kleineren Datenmengen dank NFS noch. Solaris Linux NFS mount Pahhh da boote ich ganz cool meine Linux-Schüssel, hänge die USB-Platte ein und passe meine exports für einen ganz einfachen und schnellen Share an:
$ cat /etc/exports
/festpladde (ro)
Dann noch schnell dem NFS Server auf der Linuxschüssel sagen das er die exports neu einliest:
$ exportfs -ra
Und noch mal gegenchecken ob der Export auch sauber in der Liste steht:
$ showmount -e
/festpladde *
Perfekt nun sollte jeder Rechner einfach die Daten mounten können, denke ich! Auf meinem Solaris gebe ich schnell in der Konsole den mount Befehl ein und:
$ mount 192.168.1.88:/festpladde /mnt
No such file or directory
No such file or directory????? Ich prüfe alle Einstellungen noch 3 mal nach…. Alles richtig! Alles richtig? Ja im groben schon. Solaris versucht die Linux Kiste per NFSv4 anzusprechen. Dieses unterstützen zwar beide Maschinen, es kann denn noch Probleme damit geben. Schaltet man aber bewusst auf NFSv3 zurück klappt es (darauf soll mal einer kommen.).
$ mount -o vers=3 192.168.1.88:/festpladde /mnt
Ganz blöde Falle, oder? Hat man häufiger Datenaustausch per NFS zu Linux Maschinen könnte man Solaris dazu bringen per default immer NFSv3 zu nutzen:
$ sharectl set -p client_versmax=3 nfs
Will man es später ändern reicht es natürlich die 3 gegen eine 4 zu ersetzten, schlau was?

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Openindiana

Veraltet: OpenIndiana als Solaris-Fork wird kaum noch produktiv eingesetzt. Wer ein robustes Unix-System mit ZFS sucht, ist mit FreeBSD besser bedient.

Der OpenSolaris fork Openindiana

Openindiana ist ein fork von OpenSolaris. OpenSolaris ist wiederum die von SUN unter der CDDL freigegebene Version ihres Betriebssystems Solaris. Seit meiner Ausbildung hänge ich immer irgendwie mit einem Bein im Solaristopf. Ich komme einfach nicht von diesem OS weg. Was wohl daran liegt das ich es auch nicht möchte. Denn es ist ein sehr schönes OS 🙂 Zusätzlich ist der default Unterbau seit längerem schon das Dateisystem ZFS. opensolaris solaris openindiana ZFS ist nun schon ein paar Jahre alt, denn noch habe ich bisher noch kein Dateisystem gefunden welches im wirklich das Wasser reichen kann. Hier und da in Detailvergleichen, keine Frage aber alles in allem „no way“. Bei seiner Einführung hat SUN etwas von unkaputtbar erzählt. Titanic lässt grüßen? Auf keinen Fall… Ich habe es noch nicht geschafft ein ZFS zu zerlegen. Egal wie oft der Strom ausfällt oder der Rechner einen Reset bekommt. Ohne Hammer bzw. echten Hardwaredef. läuft das System einfach weiter. Wie auch immer…. Vor ein paar Tagen ist nun die Entwicklerversion oi_151a erschienen. Die Version 148 war schon viel versprechend. Diese Version lief auch immer im Dualboot neben meinem Gentoo. Da sie denn noch viel Schleifarbeit an vielen Stellen braucht hatte sie eher ein passives leben 🙁 Dieses hat sich jetzt nach einem kurzen Test geändert. Gentoo verschwindet in eine Virtualbox VM auf dem Solarissystem und dann geht es los. Ich liste in laufe der Zeit mal in einem Untermenü auf was mir so aufgefallen ist bzw. was anderen vielleicht weiterhelfen könnte. OpenIndiana der fork von OpenSolaris und Solaris? Ja und nein, denn Sun hat sein Verspechen, die OpenSolaris-Entwicklung für die Gemeinschaft zu öffnen, nicht eingehalten hat und da Oracle nach der Übernahme von Sun zunehmend Teilprojekte einstellte, haben Mitglieder der OpenSolaris-Entwickler-Gemeinschaft am 3. August 2010 die Gründung des Projektes Illumos zur Entwicklung eines wirklich freien Open-Source-Solaris bekanntgegeben. OpenIndiana hat nun diese Basis. Ich hatte auf einer meiner Maschinen ein kleines Problem mit der LiveCD. Diese bliebt beim booten einfach hängen und dieses ohne erkennbaren Grund. Zumindest konnte ich auf den Konsolen nichts erkennen und einen Logfile gibt es so ja erstmal nicht :-/ Bei einem Linux Live System würde man ja nun erstmal Kernel Optionen wie: noacpi / noapic / acpi=off oder so ein Geschlönz probieren, aber hier???? Ich habe im Zusammenhang mit der OpenIndiana LiveDVD ein paar Bugs und Probleme im Zusammenhang mit USB gelesen. Hier scheint das System noch etwas „anfällig“ zu sein 🙁 Wie auch immer nach einigen Tests viel mit nichts besseres mehr ein als einfach den USB-Kontroller im BIOS zu deaktivieren. Nur um das USB-System auszuschließen versteht sich… Tja, was soll ich sagen? USB im BIOS ausschalten und LiveDVD (der OpenIndiana Live USB-Stick ist dann natürlich nutzlos) einlegen. Schon versagen ordnungsgemäß USB-Tastatur und USB-Maus ihren Dienst, OpenIndiana Bootet aber sauber hoch. Spannenderweise erkennt das gebootete System den USB-Kontroller wieder und somit auch Maus, Tastatur oder sonstige USB-Sticks. Dieses Verhalten führte zwar bei mir zu etwas Stirnrunzeln, bringt mir denn noch ein funktionierendes System.

Oracle Solaris 11

Oracle hat Solaris 11 herausgegeben. Im direkten Vergleich zu OpenIndiana gibt es dann doch einige Unterschiede. Vor allem hinsichtlich Zonen, Netzwerk, den erweiterten Möglichkeiten der höheren ZFS Version und noch vieles mehr…. Einiges hier wird sich daher etwas mischen. Auf was es sich jeweils bezieht werde ich jeweils aufführen.

GeoTagging

GeoTagging mit dem i-gatU GT200e Gentoo Linux und Digikam… 

Ich habe von meiner Frau einen GPS Datenlogger zum Geburtstag geschenkt bekommen. Damit hat sie mir auch direkt meinen Wunsch nach so einem Gerät erfüllt. Danke.  Allen jenen welche durch eine Suche auf diesen Beitrag gestoßen sind muss ich wohl kaum erzählen was und zu welchem Zweck man dieses kleine Gerät einsetzten kann. Besitzer eines Smartphones werden wohl meist auch nur müde lächeln. Daher reiße ich nur kurz an, was ich mit dem Teil möchte. Angeschlossen und geladen wird der GT-200e von i-gatU per USB. Ich habe zusätzlich die Möglichkeit das Gerät per Bluetooth zu verbinden. So zum Beispiel mit meinem Nokia Mobiltelefon (ja, vielleicht kaufe ich irgendwann mal etwas neuers). Kismet auf meinem Notebook oder oder oder…. Die aktuelle GPS Position kann mit dem Gerät per Knopfdruck oder je nach Einstellung automatisch im Intervall gespeichert werden. Da ein Akku verbaut ist kann es dieses komplett als Stand-Alone Gerät. Genau dieses ist mein Hauptplan…. Ich packe es einfach in meine Tasche oder befästige es an meiner Spiegelreflexkamera und/oder Digitalkamera und lasse es einfach mitlaufen. Die Akkulaufzeit reichte bei mir schon für 3 Tage, dann habe ich aufgehört zu testen. Dieses kleine Ding hängt nun also an meiner Canon EOS 450D und schreibt alle paar Sekunden meinen genauen Standort auf. Zuhause kann ich nun diese Daten vom Gerät als GPX Datei auslesen und zusammen mit meiner Bilderverwaltungssoftware Digikam, die Bilder meiner Kamera mit den GPS Koordinaten vermischen. Somit ist in den Metadaten jedes Bildes gespeichert an welcher Position genau ich es aufgenommen habe. Natürlich lässt sich anhand der Wegpunkte die genaue Strecke, Geschwindigkeit, Höhe usw… Errechnen und in lustige Grafiken gießen. Dieses ist für mich dass Abfallprodukt. Wie so oft reicht es auch i-gatU sich hinsichtlich Treiber- und Softwareunterstützung um die Microsoft Windows und Apple MacOS Benutzer zu kümmern. Linux Benutzer müssen sich halt selbst irgendwie kümmern und das haben sie getan. Es gibt das Progrämmchen igotu2gpx der Linux Kernel kommt ab Versionen größer 2.6.3 problemlos mit dem Gerät zurecht. Um igotu2gpx kompilieren zu können sind im groben folgende Abhängigkeiten zu erfüllen: – qt4 – boost – libusb – chrpath – marble – openssl Dieses sollte sich auf jeder gängigen Distribution durch den Paketmanager erledigen lassen. Unterwegs kümmert sich nun der GT200e um die genaue Positionsbestimmung. Zuhause kann ich dann die Wegpunkte mit igotu2gpx in eine gpx Datei exportieren. Digikam verbindet dann die Bilder mit der passenden GPS Position. Dieses funktioniert über die Uhrzeit. Die Kamera hängt beim Knipsen eines Bildes automatisch die Uhrzeit an das Bild. Diese kann nun mit den Zeiten aus dem gpx Export verglichen werden. So lässt sich herausfinden an welcher Position man gerade beim Knipsen des Bildes gewesen ist. Vorausgesetzt die Kamera hat auch die richtige Uhrzeit und das richtige Datum. GPX track data imported in Digikam GPS coordinates assigned to photos in Digikam Geotagged photo positions displayed on map i-gotU GT200e GPS logger next to Nokia phone i-gotU GT200e connected via Bluetooth

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USB-Surfstick O2 ZTE MF190 und Gentoo

Ich bin nur sehr selten an einem Ort, an welchem ich keine Internetverbindung nutzen kann. Noch seltener würde ich genau dann eine Internetverbindung benötigen. Wenn es dann aber so ist, dann benötige ich sie wirklich!

Nun komme ich in der letzten Zeit immer mal wieder an diese Stelle und ärgere mich. Oft ist zwar ein Kollege oder Bekannter in der Nähe, mit so einem feinen Android Mobiltelefon, nur hilft mir dieses beim Arbeiten auf einer SSH-Shell weniger. Ja, es geht aber wirkliches Arbeiten geht nicht… Zudem bin ich ein Mensch der seinen Windowmanager benutzt, sprich viele offene Fenster. Auf so einem kleinen Mobilding ist mir mehr als eine kurze E-Mail oder etwas Google klicker klacker einfach zu aufwändig.

Das Handy also als Modem mit dem Rechner verbinden? So selten wie ich es im Moment benötige, mich direkt 1 Jahr an einen 20€/Monat Tarif meines Anbieters zu binden? Ne, so geht das nicht….

Vor kurzem war ich nun im Blödmarkt unterwegs. Da lagen in der Grabbelkiste so 15 Euronen O2 Prepaid USB-Sticks.

Dem etwas überforderten Fachberater für die Dinger konnte ich mit etwas Mühe die Information entlocken, dass ich über dieses Angebot „echtes“ Internet erhalte. Damit ist gemeint, dass ich SSH-Sessions auf beliebigen Ports öffnen kann und auch mein IPv6 Tunnelbroker funktionieren sollte. ….Nebenbei, habt ihr im Blödmarkt mal gefragt ob ihr über was auch immer eine Verbindung zu einen IPv6 Tunnelbroker aufbauen könnt? Macht mal, ist lustig.

HTTP / SMTP / IMAP mit und ohne SSL/TLS alles kein Problem!

Mit der 5 Tage x 3,50€ = 17,50€ Sollte einem Test nichts im Wege stehen. Keine Grundgebühr oder sonstige laufenden Kosten… Ich brauche es nicht, ich zahle es nicht. Wenn ich also feststelle das ich es doch oft und gut nutze, so dass sich einer der Knebelverträge des Anbieters meines Vertrauens lohnen würde, dann kann ich das Teil wegwerfen und mich bewusst knebeln lassen. Anderweitig habe ich eine tolle Lösung für den Notfall!

Beim Kauf habe ich jetzt nicht darauf geachtet ob das Teil nun unter bzw. mit meinem Linux (Gentoo) zusammenarbeitet. Den Fachberater im Blödmarkt wollte ich es nun nicht noch fragen, er schien jetzt schon von mir genervt zu sein!

Hey, gut wie ich bin, bekomme ich das Teil schon zum rennen (Boar ist diese Selbstüberschätzung nicht wiederlich?)!

Da meine Frau etwas von: „Rausgeworfenes Geld…. Überflüssiges Spielzeug… und du sitzt eh viel zu viel vor dem Computer!“ murmelte…. _MUSS_ das Teil einfach Laufen.

Tut es nur so ~out of the box~ nicht! Dass hat man nun also davon, man kauft im Blödmarkt halt nichts. Vor allem nicht ohne Verstand, oder gerade deswegen? Wie auch immer, so haben ich es ans Laufen bekommen!

Ich habe hier also den O2 Surfstick MF190 von der Firma ZTE.

O2 ZTE MF190 HSUPA Stick

Stecke ich diesen einfach in mein System ein und schaue mir an was der Kernel dazu sagt, sehe ich folgendes:

$ dmesg
usb 2-1: new high speed USB device using ehci_hcd and address 3
usb 2-1: New USB device found, idVendor=19d2, idProduct=0083
usb 2-1: New USB device strings: Mfr=3, Product=2, SerialNumber=4
usb 2-1: Product: ZTE WCDMA Technologies MSM
usb 2-1: Manufacturer: ZTE,Incorporated
usb 2-1: SerialNumber: P671A2TMED010000
scsi7 : usb-storage 2-1:1.0
scsi 7:0:0:0: CD-ROM            ZTE      USB SCSI CD-ROM  2.31 PQ: 0 ANSI: 2
sr1: scsi-1 drive
sr 7:0:0:0: Attached scsi CD-ROM sr1
sr 7:0:0:0: Attached scsi generic sg2 type 5

Der Stick wird also als USB-CDROM Laufwerk (hier liegt die Software für die Windows User) und USB-Festplatte (sofern eine MicroSD-Karte eingelegt ist, wäre es diese) erkannt.

Mal schauen was ein lsusb sagt:

$ lsusb
Bus 002 Device 004: ID 19d2:0083 ONDA Communication S.p.A

19d2 steht für den Hersteller und 0083 für das Gerät selbst. Google sagt 0083 ist der Stick aber im Modus (ich nenne es mal) Datenlaufwerk. Ich will aber Modem 🙂 Hierzu sagt Google man muss ein paar bestimmte Kommandos schicken und schon wechselt der USB-Stick seinen Modus. Findige Leute haben sich da schon einen Kopf zu gemacht und das Programm: usb_modeswitch geschrieben. Also soll emerge mal loslegen:

$ emerge usb_modeswitch

Solange er rechnet könnte ich meinen Kernel ja schon mal davon überzeugen das Gerät zu „ignorieren“. Dazu füge ich in die Datei: /usr/src/linux/drivers/usb/storage/unusual_devs.h folgende Zeilen ein:

UNUSUAL_DEV(  0x19d2, 0x0117, 0x0000, 0x0000,
"ZTE Sinnlos",
"USB UMTS Sinnlos",
US_SC_DEVICE, US_PR_DEVICE, NULL,
US_FL_IGNORE_DEVICE),

Damit Geräte dieser Art überhaupt funktionieren können (und ich nach der Änderung in unusual_devs.h ja eh neu kompilieren muss) sollte die Kernelkonfiguration wie folgt angepasst werden:

Device Drivers ->
USB support  --->
<M> OHCI HCD support (If not use Intel or VIA chipset)
<M> UHCI HCD (most Intel and VIA) support (If use Intel or VIA chipset)
<M> USB Serial Converter support  --->
[*] USB Generic Serial Driver
<M> USB driver for GSM and CDMA modems
Network device support  --->
<*> PPP (point-to-point protocol) support
<*> PPP support for async serial ports

Inzwischen ist usb_modeswitch fertig. Für meinen Stick muss ich leider noch etwas Handarbeit leisten. Denn in der Datei /lib/udev/rules.d/40-usb_modeswitch.rules müssen noch folgende Zeilen hinzugefügt werden:

# ZTE MF190 (Variant)
ATTRS{idVendor}=="19d2", ATTRS{idProduct}=="0117", RUN+="usb_modeswitch '%b/%k'"

Damit die neue Regel zur Anwendung kommen noch schnell ein:

$ udevadm control --reload-rules

Jetzt sollte es beim Einstecken vom Stick schon anders aussehen….

$ dmesg
usb 2-1: new high speed USB device using ehci_hcd and address 4
usb 2-1: New USB device found, idVendor=19d2, idProduct=0117
usb 2-1: New USB device strings: Mfr=3, Product=2, SerialNumber=4
usb 2-1: Product: ZTE WCDMA Technologies MSM
usb 2-1: Manufacturer: ZTE,Incorporated
usb 2-1: SerialNumber: P671A2TMED010000
usb-storage 2-1:1.0: device ignored
usb-storage 2-1:1.1: device ignored
usb-storage 2-1:1.2: device ignored
usb-storage 2-1:1.3: device ignored
usbcore: registered new interface driver usbserial
USB Serial support registered for generic
usbcore: registered new interface driver usbserial_generic
usbserial: USB Serial Driver core
USB Serial support registered for GSM modem (1-port)
option 2-1:1.0: GSM modem (1-port) converter detected
usb 2-1: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB0
option 2-1:1.1: GSM modem (1-port) converter detected
usb 2-1: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB1
option 2-1:1.2: GSM modem (1-port) converter detected
usb 2-1: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB2
usbcore: registered new interface driver option
option: v0.7.2:USB Driver for GSM modems

Wohooo ein GSM Modem. Was sagt lsusb?

$ lsusb
Bus 002 Device 004: ID 19d2:0117 ONDA Communication S.p.A.

OK, der Stick wird nun also als Modem erkannt, die Datenlaufwerke werden ignoriert und ich könnte mich ja mal um eine Interneteinwahl kümmern, oder? Nötig ist dafür ppp und (weil es so schön einfach ist) wvdial. Emerge muss das wieder für mich erledigen:

$ emerge ppp wvdial

Nach kurzer Zeit ist er fertig. Nun lege ich mal das ppp Device an:

$ mknod /dev/ppp c 108 0

*umschau* ich habe ja so ein paar Tests hinter mir und Scripte können da knallhart sein. Wenn man denen sagt: „Probiere mal bis geht…“ Dann tun die das auch wenn sie 100 mal die falsche PIN eingeben. Man kann lange suchen bis man darauf kommt die PUK einzugeben. SEHR lange. Ich habe also die PIN-Eingabe abgeschaltet!


wvdial ist schnell konfiguriert. Meine Konfiguration für O2 schaut so aus:

[Dialer Defaults]
Init1 = ATZ
Init2 = ATQ0 V1 E1 S0=0 &C1 +FCLASS=0
Modem Type = Analog Modem
Baud = 460800
New PPPD = yes
Modem = /dev/ttyUSB2
ISDN = 0

[Dialer pin]

[Dialer o2]
Modem = /dev/ttyUSB2
Dial Command = ATD
Carrier Check = no
Phone = *99#
Password = guest
Username = guest
Stupid Mode = 1
Init3 = AT+ZSNT=0,0,2, AT+ZOPRT=5
Init4 = AT+CGDCONT=1,"IP","pinternet.interkom.de"
Dial Attempts = 2

Stecke ich nun meinen (mit abgeschalteter PIN-Eingabe) Surfstick ins Notebook beginnt er rot zu leuchten. Ist der Stick betriebsbereit und hat Netz beginnt er grün zu leuchten 🙂 Einfach, oder?

ZTE MF190 HSUPA USB surfstick with SIM lock
ZTE MF190 USB surfstick after SIM unlock

Die Einwahl funktioniert nun recht einfach mit wvdial:

$ wvdial o2
--> WvDial: Internet dialer version 1.61
--> Cannot get information for serial port.
--> Initializing modem.
--> Sending: ATZ
ATZ
OK
--> Sending: ATQ0 V1 E1 S0=0 &C1 +FCLASS=0
ATQ0 V1 E1 S0=0 &C1 +FCLASS=0
OK
--> Sending: AT+ZOPRT=5
AT+ZOPRT=5
OK
--> Sending: AT+CGDCONT=1,"IP","pinternet.interkom.de"
AT+CGDCONT=1,"IP","pinternet.interkom.de"
OK
--> Modem initialized.
--> Sending: ATD*99#
--> Waiting for carrier.
ATD*99#
CONNECT 7200000
--> Carrier detected.  Starting PPP immediately.
--> Starting pppd at Tue Mar  8 20:35:06 2011
--> Pid of pppd: 22068
--> Using interface ppp0
--> local  IP address 10.151.95.132
--> remote IP address 10.64.64.64
--> primary   DNS address 193.189.244.225
--> secondary DNS address 193.189.244.206
Mobile network connection established via surfstick

Nun sollte man auch schon online sein. Ein kurzer Blick auf die Interfacekonfiguration zeigt:

$ ifconfig
lo        Protokoll:Lokale Schleife  
inet Adresse:127.0.0.1  Maske:255.0.0.0
inet6 Adresse: ::1/128 Gültigkeitsbereich:Maschine
UP LOOPBACK RUNNING  MTU:16436  Metric:1
RX packets:1030 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:1030 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
Kollisionen:0 Sendewarteschlangenlänge:0
RX bytes:83580 (81.6 KiB)  TX bytes:83580 (81.6 KiB)

ppp0      Protokoll:Punkt-zu-Punkt Verbindung  
inet Adresse:10.151.95.132  P-z-P:10.64.64.64  Maske:255.255.255.255
UP PUNKTZUPUNKT RUNNING NOARP MULTICAST  MTU:1500  Metric:1
RX packets:8360 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:9926 errors:0 dropped:34 overruns:0 carrier:0
Kollisionen:0 Sendewarteschlangenlänge:3
RX bytes:2446573 (2.3 MiB)  TX bytes:5945120 (5.6 MiB)

sixxs     Protokoll:UNSPEC  Hardware Adresse 00-00-00-00-00-00-00-00-00-00-00-00-00-00-00-00  
inet6 Adresse: 2a01:198:200:a79::2/64 Gültigkeitsbereich:Global
inet6 Adresse: fe80::98:200:a79:2/64 Gültigkeitsbereich:Verbindung
UP PUNKTZUPUNKT RUNNING NOARP MULTICAST  MTU:1280  Metric:1
RX packets:1007 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:973 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
Kollisionen:0 Sendewarteschlangenlänge:500
RX bytes:880413 (859.7 KiB)  TX bytes:234147 (228.6 KiB)
Mobile internet connection active on Gentoo Linux

Wie zu erkennen ist steht auch die Verbindung zu meinem Tunnelbroker Sixxs. Somit ist mein Notebook auch per IPv6 unterwegs 🙂

Also, viel Spaß beim Surfen.


*Update*

Wer >>hier<< nachliest wird sehen, dass man den Flashdrive-Modus auch komplett deaktivieren kann.

Man kann hier zwei Wege gehen das zu tun:

1. Einmalig das ganze im Int3 mitgeben:

Init3 = AT+ZCDRUN=9, AT+ZSNT=0,0,2, AT+ZOPRT=5

2. Minicom.

Datenrettung mit Linux: ntfsundelete, ddrescue und PhotoRec im Praxistest

Ich wollte wissen, wie gut sich Daten mit Linux-Bordmitteln wiederherstellen lassen. Also habe ich eine alte Festplatte genommen und es systematisch ausprobiert. Erst normal gelöschte Dateien, dann ein RAW-Image, und am Ende habe ich die Platte physisch zerstört, um zu sehen was ddrescue und PhotoRec aus den Trümmern holen.

Vorbereitung: Testplatte befüllen

Die älteste funktionierende Platte aus meinem Fundus: eine WD Expert 136BA. Erst komplett mit Nullen überschrieben, dann partitioniert und als NTFS formatiert:

dd if=/dev/zero of=/dev/sdb1
mkfs.ntfs -L TestDatenloeschung -T /dev/sdb1

Einen ca. 1,53 GB großen Ordner mit verschiedensten Dateien habe ich dann so lange auf die Platte kopiert, bis sie voll war.

Dolphin zeigt die Ordner auf der Festplatte
kdf zeigt: Festplatte ist voll

ntfsundelete: Gelöschte Dateien wiederherstellen

Erster Scan, noch ohne etwas gelöscht zu haben:

ntfsundelete -s /dev/sdb1
# Files with potentially recoverable content: 0

Logisch, es wurde ja noch nichts gelöscht. Also ein paar Dateien weg und erneut scannen:

ntfsundelete -s /dev/sdb1
# Files with potentially recoverable content: 154

154 Dateien. Jetzt die Wiederherstellung:

ntfsundelete /dev/sdb1 -u -m '*.*' -p 100 -d /test

Die Optionen: -u für Undelete-Modus, -m '*.*' für alle Dateien (mit -m '*.doc' könnte man nur Word-Dateien holen), -p 100 für nur zu 100 % wiederherstellbare Dateien, -d /test als Zielverzeichnis. Bei Bildern könnte man den Prozentsatz auch niedriger setzen, Teile eines JPEG sind besser als nichts.

Alle 154 Dateien kamen vollständig zurück. Einzige Einschränkung: Dateien mit gleichem Namen werden nicht überschrieben. Sollte man beachten oder per Script lösen.

Arbeiten mit RAW-Images

Im Ernstfall arbeitet man nie mit der Originalplatte. Sobald man den Datenverlust bemerkt, am besten sofort den Stecker ziehen. Jeder weitere Betrieb, selbst ein Herunterfahren, kann die gelöschten Daten überschreiben. Also erst ein RAW-Image ziehen:

dd if=/dev/sdb1 of=/001/TestRettung.img
# 26709984+0 Datensätze ein
# 13675511808 Bytes (14 GB) kopiert, 701,766 s, 19,5 MB/s

ntfsundelete funktioniert genauso mit dem Image-File. Gleiche Ergebnisse, gleiche Wiederherstellung. Genau so soll es sein.

Die Festplatte zerstören

Jetzt wird es interessant. Mich hat natürlich interessiert, was bei einer physisch beschädigten Platte passiert. Also Platte wieder voll gemacht und dann aufgeschraubt.

Festplatte mit freigelegten Gehäuseschrauben
Geöffnete Festplatte, bereit zur Zerstörung

Vorsichtig ein paar Kratzer mit dem Schraubendreher auf die Magnetscheiben gesetzt. Nicht zu viel, aber genug, dass einige Gigabyte unlesbar sein sollten.

Festplatte wird mit einem Schraubendreher zerkratzt
Geöffnete Festplatte wird mit einem Schraubendreher zerkratzt
Geöffnete Festplatte mit zerkratzten Magnetscheiben

ddrescue: 52 Stunden an einer zerkratzten Platte

Platte wieder zugeschraubt und ddrescue drauf losgelassen:

ddrescue -n /dev/sdb1 /001/datenrettung.img /001/datenrettung.log
ddrescue -d -n -r3 /dev/sdb1 /001/datenrettung.img /001/datenrettung.log
ddrescue bei der Arbeit

Nach meiner kleinen Kratzorgie hat ddrescue 52 Stunden an der Platte gefummelt, bevor es durch war.

Wann zum Profi?

Wenn einem die Daten mehr als 3.000 Euro wert sind, sollte man einen professionellen Datenretter aufsuchen. Die nehmen zur Diagnose oft um die 90 Euro und sagen dann, was es wirklich kostet. Bei einem Fall aus 2010 hat ein Kunde mit einer 160 GB HDD und Headcrash einen Kostenrahmen von 15.000 bis 18.000 Euro genannt bekommen. Jede Bewegung an der Platte kann weitere Daten zerstören.

Ich habe selbst mal bei einer Seagate SCSI-Platte die komplette Elektronik von einer baugleichen getauscht, weil sie keinen Spin-Up mehr machte. Lief danach wieder, als wäre nie etwas gewesen. Auch ein Tausch der Schreib-/Leseköpfe hat einmal funktioniert, nachdem einer halb abgerissen war. Die Platte sprang genau ein Mal an, ich konnte sichern, beim nächsten Versuch ging nichts mehr. Solche Experimente klappen nicht immer. Hat man an der Platte herumgefummelt, hat oft auch der Profi keine Chance mehr.

PhotoRec: Dateien anhand des Headers retten

Das ddrescue-Image ließ sich in meinem Fall nicht mehr mounten. Durch die Kratzer war auch das NTFS-Dateisystem total im Eimer, selbst fsck half nicht. Also brauchte ich ein Programm, das Dateien anhand ihres Headers wiederherstellen kann: PhotoRec.

photorec datenrettung_parti_sicher.img
PhotoRec: Auswahl der Festplatte
PhotoRec: Auswahl der Partition
PhotoRec: Auswahl des Dateisystems
PhotoRec bei der Arbeit

PhotoRec hat erstaunlich viele Dateien aus der zerkratzten Platte zurückgeholt. Wer sich das Programm anschaut, sollte sich auch TestDisk vom gleichen Entwickler ansehen. Damit lassen sich gelöschte Partitionen rekonstruieren und noch vieles mehr.

TestDisk mit RAW-Image

Fazit

Für normal gelöschte Dateien auf NTFS reicht ntfsundelete. Bei physischen Schäden ist ddrescue das Mittel der Wahl, um erst ein Image zu sichern. Und wenn das Dateisystem komplett zerstört ist, kann PhotoRec anhand der Datei-Header noch erstaunlich viel retten. Wichtigste Regel: Nie an der Originalplatte arbeiten, immer zuerst ein Image ziehen.

Fragen? Einfach melden.

Samba Projekte

Alt, tot, überholt, nicht nachmachen 🙂


 

 

Projekt Samba­Server

Dieses soll eine kleine Beschreibung über die Gründe, die eigentliche
Installation und Einrichtung meines privaten Samba­Servers werden. Also kein HowTo!

Sollte jemand Fragen oder Anregungen haben, freue ich mich natürlich über jede
E-Mail. Solltest du Fragen stellen achte bitte darauf deine Frage so genau wie irgend
mäglich zu stellen. Beschreibe kurz dein Problem, haue mich nicht mit log und configs
zu und habe etwas Geduld. Ich bekomme nicht nur eine E-Mail am Tag. Darum werde ich ganz
sicher nur auf unfreundliche und ungenaue Fragen antworten. KEINER hat ein Recht drauf von mir
Support zu bekommen!!

Nun, die Situation bei mir schaut ca. so aus: Meine Familie, der Nachbar und ich selbst sitzen
zusammen im Netzwerk. Zu dem kommt immer mal wieder Besuch zu uns. Da wir auch etwas mehr
Platz als der normale Durchschnitt haben, finden auch oft irgendwelche LANs usw. bei uns stat.
Zu dem hängt noch eine Firma und ein geschlossenes WLAN mit drin.

Wenn man mehr als nur einen Rechner hat kommt es schnell vor, dass man bestimmte
Daten nicht nur an einem Rechner braucht. Aus diesem Grund habe ich mir hier einen File­Server
aufgestellt und alle möglichen Daten dort abgelegt. Jetzt stellt sich die Frage wie von
einem anderen Rechner an diesen herankommen? Da ich selbst nur Linux­Systeme nutze (der
File­Server ist also auch Linux basiert) mache ich das ganze über ssh/scp oder
halt über NFS. Jetzt sind aber noch mehr Menschen in meinem Netzwerk. Diese wollen nun
auch ihre Daten dort ablege. Zum Einen, weil dort mehr Platz ist als auf ihrem Rechner und zum
Anderen weil dort täglich eine Datensicherung gefahren wird.
Die Rechte für einen NFS­Share sind schnell angelegt… bringt nur leider nichts,
wenn es Windows­User sind, welche auf die Shares zugreifen wollen. Microsoft
Systeme managen so etwas fast immer über das SMB Protokoll.

Server Message Block (kurz SMB) ist ein Protokoll für Datei­, Druck­ und
andere Serverdienste im Netzwerk unter Microsoft Windows­Betriebssystemen. Es ist
der Kern der Netzwerkdienste von Microsofts LAN­Manager, der Windows­Produktfamilie,
sowie des LAN­Servers von IBM.

Samba ist eine freie Software­Suite, die das Server Message Block ­ Protokoll (SMB)
für Unix­Systeme verfügbar macht. Dieses Protokoll wird manchmal als CIFS (Common
Internet File System), LanManager­ oder NetBIOS­Protokoll bezeichnet.

Samba ist damit in der Lage, Funktionen eines Windows­Server zu übernehmen. Es
gilt als stabiler und performanter als die Windows­Alternative und ist, da zudem noch frei
verfügbar, auch bei vielen Firmen und Organisationen sehr angesehen.

Würde sagen: Ich mach es mit Samba 🙂

Samba wird recht übersichtlich in einer einfachen Konfigurationsdatei konfiguriert. Diese
liegt normalerweise im Ordner /etc/samba und nennt sich smb.conf.

Ich liste erst mal meine hier auf und erläutere dann weiter unten die wichtigsten Einträge!

######### /etc/samba/smb.conf # Anfang #########
[global]
#­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­
#Servername / Domain / usw.
netbios name = kernel­error
server string = HAUPT_Server
#­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­
#Arbeitsgruppe
workgroup = servers
#­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­
#Passwoerter gleichzeitig aedern und Sicherheits..
unix password sync = yes
passwd program = /usr/bin/passwd %U
passwd chat = *password* %n\n *password* %n\n *successfull*
min password length = 2
admin users = kernel
force directory mode = 0750
directory mask = 0750
force create mode = 0750
create mask = 0750
encrypt passwords = Yes
update encrypted = Yes
map to guest = Bad User
host allow 192.168.0. 127.
#­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­
#Server und PDC einstellungen
domain master = Yes
name resolve order = dns host bcast wins
nt acl support = Yes
nt pipe support = Yes
nt smb support = Yes
wins support = Yes
wins proxy = Yes
name resolve order = dns host bcast wins
logon path = \\%L\profiles\%U
time server = Yes
socket options = SO_KEEPALIVE IPTOS_LOWDELAY TCP_NODELAY
keepalive = 120
preferred master = Yes
logon script = %U.bat
domain logons = Yes
os level = 65
logon drive = u:
logon home = \\%L\Profiles\%U
# NT RUMMEL
add user script = /usr/bin/useradd ­d /dev/null ­g machines ­c 'Machine Account' ­s /bin/false ­M %u
add user script = /usr/bin/useradd ­s /bin/false %u
username map = /etc/samba/smbusers
#­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­
# Logs
max log size = 250
log file = /var/log/samba/samba.log.%m
debug level = 3
log level = 1
syslog = 0
#­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­
# Speed
read raw = Yes
write raw = Yes
stat cache = Yes
stat cache size = 50
shared mem size = 5242880
#­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­
# sonstiges
interfaces = 192.168.0.10/24
printing = cups
printcap name = CUPS
load printers = yes
#­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­
# Lange Dateinamen und Umlaute
protocol = NT1
default case = lower
mangle case = no
mangled names = yes
case sensitive = no
preserve case = yes
short preserve case = yes

[netlogon]
comment = Logon Scripts
path = /home/netlogon
browseable = no

[homes]
comment = Heimatverzeichnis
writeable = Yes
browseable = No

[system]
comment = Server
path = /
writeable = yes
browseable = no
read only = no
valid users = kernel
write list = kernel
read list = kernel

[pool]
create mask = 0755
directory mask =0755
comment = Der Pool
path = /home/pool
writeable = yes
browseable = no
read only = no

[printers]
comment = All Printers
path = /var/tmp
printable = Yes
create mode = 0700
browseable = No
writeable = No

[print$]
comment = Printer Drivers
path = /var/lib/samba/drivers
create mask = 0664
directory mask = 0775
######### /etc/samba/smb.conf # Ende #########

 

Wie man sehen kann ist die Konfigurationsdatei in mehrere Bereiche aufgeteilt. Ein Berich
beginnt immer mit:

[bereichname]

Der Bereich „global“ sollte immer vorhanden sein. Einstellungen die man nicht vorgibt
werden vom Samba­Deamon mit den Standardwerten gefahren. Im Bereich „global“ werden
nun alle Einstellungen gesetzt die für den Samba­Server selbst gelten. Die ersten beiden
Punkte lasse ich aus, da sie sich selbst erklären sollten.

Interessant wird es meiner Meinung nach hier:
unix password sync = yes
passwd program = /usr/bin/passwd %U
passwd chat = *password* %n\n *password* %n\n *successfull*
min password length = 2

Hiermit gebe ich dem Samba­Server vor, dass die Benutzer welche auf der Unix­ bzw.
Linuxebene angelegt werden auch gleichzeitig im Samba­Server angelegt werden. Natürlich
mit dem gleichen Passwort, welches aber nicht kürzer als zwei Zeichen lang sein darf.
Zu dem können User auf NT­Basierten Systemen ihr Passwort von diesen aus selbst
ändern, sofern es ihnen erlaubt ist versteht sich. Die User können natürlich mit
ihrem Passwort auch auf der Konsole angelegt werden. Man muss aber darauf achten,
dass der Username schon auf der Unixebene existiert. Sie müssen nicht zwingend
die gleichen Kennwörter unter Unix/Linux und Samba haben. Angelegt wird ein User mit:

smbpasswd -a username [als root auf der Konsole]

Sollte der User schon unter Samba existieren wird sein Eintrag mit einfach nur aktualisiert.

admin users = kernel

Dieser Eintrag gibt den Benutzer an, welcher nach seiner Anmeldung auf den Shares, mit den
Rechten des Unix Users Root Dateien und Ordner anlegt / liest / bearbeiten. Hier sollte
man vorsichtig sein. Dieser User hat wirklich die gleichen Rechte wie der ROOT­User!!

map to guest = Bad User

Ist dies so angegeben, können nur User auf den Server zugreifen, welche sich auch anmelden.
Ein User kann sich am System anmelden, muss aber keinen Zugriff auf einen Share haben.

#Server und PDC einstellungen

Ab diesem Eintrag wird dem Samba­Server gesagt das er als PDC für die oben angegebene
Domain arbeiten soll. Die einzelnen Punkte haben schöne passende Namen, daher sollte
man sie auch so verstehen können. Gibt es Fragen? ==> einfach mailen!
Hat man NT­Basierte Systeme, welche sich auch am PDC anmelden sollten, muss man einen
Computeraccount für den jeweiligen Rechner anlegen. Das ist viel Arbeit pro Rechner. Da
NT­Systeme das aber selbst können, sollten sie doch die Arbeit für uns machen, oder?
Daher müssen wir noch folgendes eintragen:

add user script = /usr/bin/useradd ­d /dev/null ­g machines ­c ‚Machine Account‘ ­s /bin/false ­M %u
add user script = /usr/bin/useradd ­s /bin/false %u
username map = /etc/samba/smbusers

Die beiden Schalter:

read raw = Yes
write raw = Yes

Können dem Samba Server etwas einheizen. Sie können den Server um 50% schneller laufen
lassen. Die Hardware sollte aber mitspielen, sonst verliert man Daten.

Zum Drucken unter Linux nutze ich seit einiger Zeit CUPS. Um Windows jetzt auch den Zugriff
auf diese Drucker zu gewähren muss ich Samba angeben, dass ich CUPS zur Druckerverwaltung
nutze. Dieses mache ich mit diesem Eintrag:

interfaces = 192.168.0.10/24
printing = cups
printcap name = CUPS
load printers = yes

Wenn man den Samba­Server als PDC betreibt möchte man natürlich auch für Windows
die Loginscripte nutzen. Damit einfach und schnell die Uhrzeit abgeglichen wird oder Laufwerke und
Drucker beim Anmelden eingebunden werden. Dazu muss ein neuer Bereich mit dem Namen „netlogon“
angelegt werden. Das Ganze schaut dann wie folgt aus.

[netlogon]
comment = Logon Scripts
path = /home/netlogon
browseable = no

Der Text hinter comment wird als kleine Beschreibung bei den Shares angezeigt.
path gibt den Unixpfad zum Ordner an, welcher „freigegeben“ werden soll.
Ist browseable auf no gesetzt wird die Freigabe nicht in der Netzwerkumgebung usw. angezeigt.

Ich habe hier folgendes aufgenommen um es zu beschreiben. Man sollte das aber nicht machen!
[system]
comment = Server
path = /
writeable = yes
browseable = no
read only = no
valid users = kernel
write list = kernel
read list = kernel

Hier wurde der Bereich system angelegt. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle sagen, dass der
Bereichsname auch gleichzeitig der Name des Shares ist. Hier taucht der Schalter writeable und
read only auf. Die Schalter machen von der Logik her das gleiche. Ich setzte immer beide um
sicher zu gehen das auch wirklich das passiert was ich will. Sie verhindern oder erlauben
das Schreiben auf Shares. Der Punkt valid users gibt an, welche user überhaupt das Recht
haben auf diesen Share zuzugreifen. write list bestimmt die User die auf dem Share schreiben
oder verändern dürfen. read list erlaubt oder verbietet halt das lesen.

Folgende Einträge geben an, mit welchen Unix­Berechtigungen Daten auf den Shares
geschrieben werden sollen. Unter Daten fallen auch Ordner.

force directory mode = 0750
directory mask = 0750
force create mode = 0750
create mask = 0750

Ich glaube mit diesen Angaben hat jeder nun schon einen kleinen überblick über
dass, was mit dem Samba­Server möglich ist und wie ich es hier eingesetzt habe.

 

 

 

Routenplaner für Linux

Navigationssystem / Routenplaner für Linux Ich habe lange Zeit ein Navigationssystem mit Routenplaner für mein Linux Notebook gesucht. Jetzt habe ich es gefunden! Die Software nennt sich Navigator 4 Europe und kommt von der Firma Directions Ltd aus England. Genaueres findet ihr unter der Homepage der Firma unter: http://www.directions.ltd.uk/ Die Software läuft unter Linux (QT 3) und Windows. Zusammen mit der Software wurde mir auch eine USB GPS-Maus, von der Firma NAVI Lock, geliefert. Diese Firma hat natürlich auch eine Homepage die ihr unter folgender Adresse findet: http://www.navilock.de/ Die GPS-Maus NL-202U wird als serielles Gerät erkannt. Sofern der Kernel passend konfiguriert ist. Es muss also im Kernel oder als Modul die USB/Seriell Unterstützung mit übersetzt werden. Ist das gemacht, sollte das Gerät unter /dev/ttyUSB0, /dev/ttyUSB1…. zu finden sein. Tipp: Bei GPS-Geräten unterscheidet man zwischen einem Warm- und einem Kaltstart. Als Kaltstart wird der erste Start des GPS-Gerätes bezeichnet. Hier stellt dieses eine ganze Menge komplexer Berechnungen an und synchronisiert sich, auch Datum und Zeit lassen sich später vom Gerät nehmen. Der Kaltstart kann je nach der Qualität des Gerätes bis zu 10 Minuten dauern. Beim Warmstart geht es etwas schneller, das System synchronisiert sich aber auch kurz. In diesem Zustand sollte man das GPS-Gerät nicht von der Stelle bewegen. Sonst bekommt man vielleicht überhaupt kein Signal. Erst nach dem Abschluss des Kalt- bzw. Warmstarts wird einem die Anzahl der gefundenen Satelliten angezeigt. Man braucht min. 3! In der Software kann man die Sprache im Menü von Englisch auf Deutsch umstellen. Die sprachgesteuerte Navigation (Ja, die Software erzählt einem wann und wo man abbiegen muss) ist dann auch auf Deutsch, wenn man es bei der Installation mit installiert hat. Die Software hält eine Menge Kartenmaterial vor, fast über ganz Europa. Hier eine kleine Auflistung: Andorra 100 % – Kartengrösse: 1 MB Belgien 100 % – Kartengrösse: 113 MB Dänemark 100 % – Kartengrösse: 95 MB Deutschland 100 % – Kartengrösse: 1212 MB Frankreich 100 % – Kartengrösse: 1237 MB Finnland 79.41 % – Kartengrösse: 173 MB Großbritanien 100 % – Kartengrösse: 776 MB Luxemburg 100 % – Kartengrösse: 10 MB Italien 91,74 % – Kartengrösse: 958 MB Niederlande 100 % – Kartengrösse: 178 MB Nord Irland 16.46 % / Rep. von Irland 45.09 % – Kartengrösse: 13MB Norwegen 100 % – Kartengrösse: 200 MB Österreich 100 % – Kartengrösse: 168 MB Polen 4.23 % – Kartengrösse: 44 MB Portugal 41.28 % – Kartengrösse: 54 MB San Marino 100 % – Kartengrösse: 1 MB Schweden 100 % – Kartengrösse: 340 MB Schweiz 100 % – Kartengrösse: 113 MB Spanien 79.54 % – Kartengrösse: 494 MB Tschechische Rep. 72.9 % – Kartengrösse: 108 M Die ganze Software ist bei mir auf einer DVD gekommen. Wobei die Einzelnen Karten auf der DVD mit RAR komprimiert sind. Der konsolenbasierte Installer entpackt diese ohne Probleme von alleine. Man sollte vorher sicherstellen das man unrar auf seinem Linux-System installiert hat. Das Entpacken und Installieren von allen Karten dauert dann natürlich etwas. Leute mit alten Kirsten sollten sich auch beim Arbeiten mit der Software auf längere Wartezeiten einstellen. In der Software kann man sehr genau und gezielt suchen. Man kann schon vor der Suche viele Filter anwenden und das Suchergebnis wird einem auch recht übersichtlich präsentiert. Bei der Routenerstellung kann man unbegrenzt viele Wegpunkte setzten und verschiedene Routenarten und Alternativrouten generieren lassen. Alles ist ohne Probleme auf Papier zu bringen. Karte sowie auch die Streckenliste. Genaue Entfernung, voraussichtlicher Benzinverbrauch und Kosten lassen sich genau so gut ausgeben. Keine Software ist perfekt. Daher gibt es immer mal wieder neue Updates, welche direkt von der Homepage des Herstellers herunter geladen werden können. Was ich auch empfehlen würde denn mir ist die gelieferte Version ohne Updates ein paar mal abgeschmiert. Als Systemvoraussetzung wird unter anderem eine der gängigen grossen Linux-Distributionen (Suse bla…) verlangt. Ich bin das Risiko einfach mal eingegangen und habe es auf Gentoo installiert. Ich kann mich dabei über nichts beklagen. Soooo… da jeder gerne ein paar Bilder sehen möchte folgen hier nun einige! Ach ja, bevor ich es vergesse. Meiner Meinung nach, ist die Software inkl. GPS-Empfänger sein Geld wert und funktioniert prächtig.
Navigator 4 Europe settings dialog GPS satellite signal reception display External GPS mouse receiver for the notebook Navigator 4 Europe version information
Die Einstellungen
GPS-Ortung
USB GPS-Maus von NAVI Lock
Softwareversion und Information (nach Update)
Route navigation result on map Calculated route in Navigator 4 Turn-by-turn navigation routing view Navigator 4 Europe start screen on Linux
Ich suchte hier nach MC Donalds in Belgien
Kurze berechnete Route
Gestartetes GPS-Routing
Startbildschirm
Navigator 4 full map overview      
Kartenübersicht der Software
     

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