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Kategorie: Solaris & Opensolaris (Seite 4 von 4)

Solaris Virtualbox

Solaris Virtualbox

Der OpenSolaris fork Openindiana und VirtualBox

Nicht nur das die modernen Systeme inzwischen meist genug Leistung haben um zu einem Hostsystem noch ein weiteres oder mehrere zu „Emulieren“ nein, man kann es auch ganz gut gebrauchen. Bedingt durch meine Arbeit bin ich leider an vielen Stellen auf Produkte von Microsoft angewiesen. Zusätzlich ist es ganz praktisch für Schulungen oder Vorträge immer ein dazu passendes, sauberes und funktionsfähiges System aus dem Glas holen zu können. Natürlich ist es auch mehr als praktisch wenn man Experimente nicht immer in seinem echten System fahren muss 🙂

Ich setzte hier derzeit auf VirtualBox, da dieses die für mich wichtigsten Plattformen abdeckt und ich so die VMs einfach von hier nach da schieben und nutzen kann. Das darf natürlich auf meinem Solaris Desktop nicht fehlen!

Bei Oracle gibt es fertige Pakete für Solaris. Ein solches ist schnell heruntergeladen und entpackt sich fast von alleine:

$ tar xvzf VirtualBox-4.1.2-73507-SunOS.tar.gz

Die Installation stellt einen auch nicht weiter vor große Probleme:

$ cd VirtualBox-4.1.2-73507-SunOS
$ pkgadd -d VirtualBox-4.1.2-SunOS-r73507.pkg

Damit ist Virtualbox schon nutzbar und fertig installiert. Man sollte nun aber nicht vergessen seinen User mit in die Gruppe vboxuser zu packen, sonst gibt es so lustige Fehlermeldungen beim Versuch an USB Geräte zu kommen:

Could not load the Host USB Proxy service (VERR_ACCESS_DENIED).

Details:

Result Code: NS_ERROR_FAILURE (0x00004005)
Component: Host
Interface: IHost {f460cbfc-2332-4fa6-899e-45ded6b3242342}
Callee: IMachine {99404fe0-2310-40d3-889b-dd2f79e7365e}

USB 2.0 und noch etwas mehr Lulu bekommt man über das Oracle VM VirtualBox Extension Pack. Hier sollte man sich aber (wie bei allen Dingen) die Lizenzbestimmungen durchlesen 🙂

Solaris Multimedia

Der OpenSolaris fork Openindiana und Multimedia

Ich nutze Openindiana auf meinem Notebook als Desktopsystem. Natürlich wird damit hauptsächlich gearbeitet, denn noch sehe ich mir gerne mal ein Video an, höhre eine mp3 oder einen Livestream im Internet. Dafür benötigt man passende Codecs und Player. Diese stehen oft unter Lizenzen, welche einem ausliefern mit Openindiana im Wege stehen.

Nun kann man also anfangen sich alles Stückchen für Stückchen zusammen zu suchen oder auf ein Multimedia Repository zurückgreifen. Das spart viel Arbeit 🙂

Eingebunden ist dieses schnell mit:

$ pkg set-authority -O http://ips.homeunix.com:10906 ips.homeunix.com
$ pkg refresh --full

Nun kann man schon eine ganze Palette von Paketen nachinstallieren:

$ pfexec pkg install medialib songbird MBLa52dec MBLeasytag MBLfaac MBLfaad2 MBLffmpeg MBLfribidi MBLgst-plugin-a52dec MBLgst-plugin-asf MBLgst-plugin-dts MBLgst-plugin-dvd MBLgst-plugin-dvdread MBLgst-plugin-ffmpeg MBLgst-plugin-flv MBLgst-plugin-lame MBLgst-plugin-mad MBLgst-plugin-mp3 MBLgst-plugin-mpeg2 MBLgst-plugin-mpegaudioparse MBLgst-plugin-mpegstream MBLgst-plugin-taglib MBLid3lib MBLlame MBLlibdca MBLlibdv MBLlibdvdcss MBLlibdvdread MBLlibid3tag MBLlibmad MBLlibmpeg2 MBLmldonkey MBLmplayer MBLrecordmysolaris MBLrecordmysolaris-gtk MBLtaglib MBLx264 MBLxvidcore

Im Grunde ist nun das Wichtigste schon erledigt und man kann die meisten Dinge abspielen 🙂

 


 

*Update*

Ihr solltet euch unbedingt mal das Spec Files Extra Repository anschauen, bevor ihr hier etwas macht !

 

 

 

Solaris FlashPlayer

Adobe Flash Player Solaris Openindiana OpenSolaris

Der OpenSolaris fork Openindiana und der FlashPlayer

Adobe Flash Player… Man kann nicht mit und nicht ohne :-/ Für die eine oder andere Sache brauche bzw. möchte ich gerne den Adobe Flashplayer nutzen. Adobe stellt sogar selbst ein Plugin für Solaris zur Verfügung. Dieses besorgt man sich am einfachsten und sichersten direkt bei Adobe selbst!

Die Installation oder eher Einrichtung in den vorinstallierten Firefox ist recht schnell und einfach gemacht.

Das Archive muss ausgepackt werden:

$ tar xvjf flash_player_10_solaris_x86.tar.bz2

Dann kopiert man den Flashplayerplugin ins Pluginverzeichnis vom Firefox (somit ist es dann Systemweit nutzbar):

$ cd flash_player_solaris_10_3_183_10_x86
$ cp libflashplayer.so /usr/lib/firefox/plugins/

Als letztes passt man noch schnell die Berechtigungen an:

$ chmod 755 /usr/lib/firefox/plugins/libflashplayer.so

Fertig 🙂

Ich sag es ja, schnell und einfach.

Solaris wine

wine winehq logo

Der OpenSolaris fork Openindiana und Wine

Wine braucht man immer mal wieder für irgendwas. Ich auf meiner Solariskiste auch…. Auf der Download Seite von wienhq.org (http://www.winehq.org/download) gibt es zwar einen direkten Link zu einem fertigen Paket für Solaris (OpenSolaris binär .pkg für OpenSolaris x86) aber dieser scheint irgendwie tot zu sein:

This application is no longer in service. For those in the community who participated in the past we thank you for your contributions.

Damit ist wohl wieder mal Handarbeit angesagt 🙂 Um wine selbst zu übersetzten fehlen noch ein paar Pakete, diese lassen aber glücklicherweise schnell mit dem Paketmanager installieren:

$ pfexec pkg install autoconf automake-110 header-math bison gcc-3 flex

Nun schnell den heruntergeladenen Tarball von wine auspacken und in das Verzeichnis springen:

$ bunzip2 wine-1.3.13.tar.bz2
$ tar xvfwine-1.3.13.tar
$ cd wine-1.3.13

Damit nun auch gleich alles gefunden wird muss noch ein Symlink angelegt werden:

$ ln -s /usr/bin/automake-1.10 /usr/bin/automake

Jetzt noch schnell der kleine Dreisatz:

$ ./configure --prefix=/usr
$ make
$ make install

Fertig ist wine… Da stand man schon vor größeren Herausforderungen, oder?


*Update*

Ihr solltet euch unbedingt mal das Spec Files Extra Repository anschauen, bevor ihr hier etwas macht !

Solaris NFS

Der OpenSolaris fork Openindiana und NFS zu Linux

Es gibt leider ein kleines Problem zwischen den Lizenzen unter welchen Linux und Opensolaris herausgegeben werden. Diese sind nämlich inkompatibel. Das bedeutet man kann nicht einfach Code welcher unter der CDDL erstellt wurde in den GPL Linux Kernel packen und umgekehrt. Dieses merkt man, wie ich, sehr schnell beim einfachen Versuche seine lang genutzte externe ext4 formatierte USB Festplatte in mein Opensolaris zu mounten…..

Es gibt zwar Mittel und Wege sein ext2 / ext3 read only zu mounten aber bei ext4 ist hängen im Schacht :-/ In Zeiten von GB-Netzwerken geht das ja bei kleineren Datenmengen dank NFS noch.

Solaris Linux NFS mount

Pahhh da boote ich ganz cool meine Linux-Schüssel, hänge die USB-Platte ein und passe meine exports für einen ganz einfachen und schnellen Share an:

$ cat /etc/exports
/festpladde (ro)

Dann noch schnell dem NFS Server auf der Linuxschüssel sagen das er die exports neu einliest:

$ exportfs -ra

Und noch mal gegenchecken ob der Export auch sauber in der Liste steht:

$ showmount -e
/festpladde *

Perfekt nun sollte jeder Rechner einfach die Daten mounten können, denke ich!

Auf meinem Solaris gebe ich schnell in der Konsole den mount Befehl ein und:

$ mount 192.168.1.88:/festpladde /mnt
No such file or directory

No such file or directory?????

Ich prüfe alle Einstellungen noch 3 mal nach…. Alles richtig! Alles richtig?

Ja im groben schon. Solaris versucht die Linux Kiste per NFSv4 anzusprechen. Dieses unterstützen zwar beide Maschinen, es kann denn noch Probleme damit geben. Schaltet man aber bewusst auf NFSv3 zurück klappt es (darauf soll mal einer kommen O_o).

$ mount -o vers=3 192.168.1.88:/festpladde /mnt

Ganz blöde Falle, oder?

Hat man häufiger Datenaustausch per NFS zu Linux Maschinen könnte man Solaris dazu bringen per default immer NFSv3 zu nutzen:

$ sharectl set -p client_versmax=3 nfs

Will man es später ändern reicht es natürlich die 3 gegen eine 4 zu ersetzten, schlau was?

Openindiana

Der OpenSolaris fork Openindiana

Openindiana ist ein fork von OpenSolaris. OpenSolaris ist wiederum die von SUN unter der CDDL freigegebene Version ihres Betriebssystems Solaris. Seit meiner Ausbildung hänge ich immer irgendwie mit einem Bein im Solaristopf. Ich komme einfach nicht von diesem OS weg. Was wohl daran liegt das ich es auch nicht möchte. Denn es ist ein sehr schönes OS 🙂 Zusätzlich ist der default Unterbau seit längerem schon das Dateisystem ZFS.

opensolaris solaris openindiana

ZFS ist nun schon ein paar Jahre alt, denn noch habe ich bisher noch kein Dateisystem gefunden welches im wirklich das Wasser reichen kann. Hier und da in Detailvergleichen, keine Frage aber

alles in allem „no way“ 🙂 Bei seiner Einführung hat SUN etwas von unkaputtbar erzählt. Titanic lässt grüßen? Auf keinen Fall… Ich habe es noch nicht geschafft ein ZFS zu zerlegen. Egal wie oft der Strom ausfällt oder der Rechner einen Reset bekommt. Ohne Hammer bzw. echten Hardwaredef. läuft das System einfach weiter.

Wie auch immer…. Vor ein paar Tagen ist nun die Entwicklerversion oi_151a erschienen. Die Version 148 war schon viel versprechend. Diese Version lief auch immer im Dualboot neben meinem Gentoo. Da sie denn noch viel Schleifarbeit an vielen Stellen braucht hatte sie eher ein passives leben 🙁

Dieses hat sich jetzt nach einem kurzen Test geändert. Gentoo verschwindet in eine Virtualbox VM auf dem Solarissystem und dann geht es los.

Ich liste in laufe der Zeit mal in einem Untermenü auf was mir so aufgefallen ist bzw. was anderen vielleicht weiterhelfen könnte.

OpenIndiana der fork von OpenSolaris und Solaris? Ja und nein, denn Sun hat sein Verspechen, die OpenSolaris-Entwicklung für die Gemeinschaft zu öffnen, nicht eingehalten hat und da Oracle nach der Übernahme von Sun zunehmend Teilprojekte einstellte, haben Mitglieder der OpenSolaris-Entwickler-Gemeinschaft am 3. August 2010 die Gründung des Projektes Illumos zur Entwicklung eines wirklich freien Open-Source-Solaris bekanntgegeben. OpenIndiana hat nun diese Basis 🙂

Ich hatte auf einer meiner Maschinen ein kleines Problem mit der LiveCD. Diese bliebt beim booten einfach hängen und dieses ohne erkennbaren Grund. Zumindest konnte ich auf den Konsolen nichts erkennen und einen Logfile gibt es so ja erstmal nicht :-/ Bei einem Linux Live System würde man ja nun erstmal Kernel Optionen wie: noacpi / noapic / acpi=off oder so ein Geschlönz probieren, aber hier????

Ich habe im Zusammenhang mit der OpenIndiana LiveDVD ein paar Bugs und Probleme im Zusammenhang mit USB gelesen. Hier scheint das System noch etwas „anfällig“ zu sein 🙁 Wie auch immer nach einigen Tests viel mit nichts besseres mehr ein als einfach den USB-Kontroller im BIOS zu deaktivieren. Nur um das USB-System auszuschließen versteht sich… Tja, was soll ich sagen? USB im BIOS ausschalten und LiveDVD (der OpenIndiana Live USB-Stick ist dann natürlich nutzlos) einlegen. Schon versagen ordnungsgemäß USB-Tastatur und USB-Maus ihren Dienst, OpenIndiana Bootet aber sauber hoch. Spannenderweise erkennt das gebootete System den USB-Kontroller wieder und somit auch Maus, Tastatur oder sonstige USB-Sticks. Dieses Verhalten führte zwar bei mir zu etwas Stirnrunzeln, bringt mir denn noch ein funktionierendes System.


Oracle Solaris 11

Oracle hat Solaris 11 herausgegeben. Im direkten Vergleich zu OpenIndiana gibt es dann doch einige Unterschiede. Vor allem hinsichtlich Zonen, Netzwerk, den erweiterten Möglichkeiten der höheren ZFS Version und noch vieles mehr….

Einiges hier wird sich daher etwas mischen. Auf was es sich jeweils bezieht werde ich jeweils aufführen.

Linux

Ich möchte hier jetzt keine Loblieder auf Linux anstimmen.
Es gibt im Internet so viele Beschreibungen zu Linux das ich hier nicht
noch unbedingt eine verfassen muss. Wer jetzt aber unbedingt eine haben will,
der schaut bitte auf (wikipedia.de) nach.
Ich finde einfach das Linux DAS Betriebssystem ist. Ich selbst nutze es
seit einigen Jahren und bin auch schon lange Windowsfrei.

Meine Oma hat mir auf den Rat von meinem Exchef (Roland Andris),
eine 5.x Suse zu Weihnachten geschenkt. Seit diesem Zeitpunkt bin ich dabei.

Linux läuft auf allen meinen Servern (Debian), auf dem Testrechner(Gentoo),
Notebook(Gentoo), auf dem Zaurus (Opie) und auf meinem Hauptrechner(Sun Solaris 10 *).

Ich suche immer weitere Linux-User aus meiner Umgebung, für den Erfahrungsaustausch
beim Bierchen am Abend oder gemeinsame Projekte. Leute die sich für Wardriving /
Allgemeiner Sicherheit in EDV-Netzwerken interessieren und zu dem noch hier aus der
Umgebung sind können sich gerne bei mir melden.

So schaut KDE 3.4 inkl. X.org und echter Transparenz aus.

* ja, auf meinem Hauptrechner werkelt seit einiger Zeit das OS Solaris 10 von der Firma SUN.
Auch wenn Solaris nicht wirklich Linux ist 🙂 mag ich diese OS….

So schaut der standard Desktop von Solaris 10 aus, wie man aber sehen kann habe ich KDE 3.4.3 auch
schon installiert! JA man arbeitet nicht als root, ich weiss.
War auch nur für das Bild. Mein Userdesktop ist zu „unaufgeräumt.“

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