http://www.directions.ltd.uk/
Die Software läuft unter Linux (QT 3) und Windows. Zusammen mit der Software wurde mir auch eine USB GPS-Maus, von der Firma NAVI Lock, geliefert. Diese Firma hat natürlich auch eine Homepage die ihr unter folgender Adresse findet: http://www.navilock.de/
Die GPS-Maus NL-202U wird als serielles Gerät erkannt. Sofern der Kernel passend konfiguriert ist. Es muss also im Kernel oder als Modul die USB/Seriell Unterstützung mit übersetzt werden. Ist das gemacht, sollte das Gerät unter /dev/ttyUSB0, /dev/ttyUSB1…. zu finden sein.
Tipp:
Bei GPS-Geräten unterscheidet man zwischen einem Warm- und einem Kaltstart. Als Kaltstart wird der erste Start des GPS-Gerätes bezeichnet. Hier stellt dieses eine ganze Menge komplexer Berechnungen an und synchronisiert sich, auch Datum und Zeit lassen sich später vom Gerät nehmen. Der Kaltstart kann je nach der Qualität des Gerätes bis zu 10 Minuten dauern. Beim Warmstart geht es etwas schneller, das System synchronisiert sich aber auch kurz. In diesem Zustand sollte man das GPS-Gerät nicht von der Stelle bewegen. Sonst bekommt man vielleicht überhaupt kein Signal. Erst nach dem Abschluss des Kalt- bzw. Warmstarts wird einem die Anzahl der gefundenen Satelliten angezeigt. Man braucht min. 3!
In der Software kann man die Sprache im Menü von Englisch auf Deutsch umstellen. Die sprachgesteuerte Navigation (Ja, die Software erzählt einem wann und wo man abbiegen muss) ist dann auch auf Deutsch, wenn man es bei der Installation mit installiert hat.
Die Software hält eine Menge Kartenmaterial vor, fast über ganz Europa. Hier eine kleine Auflistung:
Andorra 100 % – Kartengrösse: 1 MB
Belgien 100 % – Kartengrösse: 113 MB
Dänemark 100 % – Kartengrösse: 95 MB
Deutschland 100 % – Kartengrösse: 1212 MB
Frankreich 100 % – Kartengrösse: 1237 MB
Finnland 79.41 % – Kartengrösse: 173 MB
Großbritanien 100 % – Kartengrösse: 776 MB
Luxemburg 100 % – Kartengrösse: 10 MB
Italien 91,74 % – Kartengrösse: 958 MB
Niederlande 100 % – Kartengrösse: 178 MB
Nord Irland 16.46 % / Rep. von Irland 45.09 % – Kartengrösse: 13MB
Norwegen 100 % – Kartengrösse: 200 MB
Österreich 100 % – Kartengrösse: 168 MB
Polen 4.23 % – Kartengrösse: 44 MB
Portugal 41.28 % – Kartengrösse: 54 MB
San Marino 100 % – Kartengrösse: 1 MB
Schweden 100 % – Kartengrösse: 340 MB
Schweiz 100 % – Kartengrösse: 113 MB
Spanien 79.54 % – Kartengrösse: 494 MB
Tschechische Rep. 72.9 % – Kartengrösse: 108 M
Die ganze Software ist bei mir auf einer DVD gekommen. Wobei die Einzelnen Karten auf der DVD mit RAR komprimiert sind. Der konsolenbasierte Installer entpackt diese ohne Probleme von alleine. Man sollte vorher sicherstellen das man unrar auf seinem Linux-System installiert hat. Das Entpacken und Installieren von allen Karten dauert dann natürlich etwas.
Leute mit alten Kirsten sollten sich auch beim Arbeiten mit der Software auf längere Wartezeiten einstellen.
In der Software kann man sehr genau und gezielt suchen. Man kann schon vor der Suche viele Filter anwenden und das Suchergebnis wird einem auch recht übersichtlich präsentiert.
Bei der Routenerstellung kann man unbegrenzt viele Wegpunkte setzten und verschiedene Routenarten und Alternativrouten generieren lassen.
Alles ist ohne Probleme auf Papier zu bringen. Karte sowie auch die Streckenliste. Genaue Entfernung, voraussichtlicher Benzinverbrauch und Kosten lassen sich genau so gut ausgeben.
Keine Software ist perfekt. Daher gibt es immer mal wieder neue Updates, welche direkt von der Homepage des Herstellers herunter geladen werden können. Was ich auch empfehlen würde denn mir ist die gelieferte Version ohne Updates ein paar mal abgeschmiert.
Als Systemvoraussetzung wird unter anderem eine der gängigen grossen Linux-Distributionen (Suse bla…) verlangt. Ich bin das Risiko einfach mal eingegangen und habe es auf Gentoo installiert. Ich kann mich dabei über nichts beklagen.
Soooo… da jeder gerne ein paar Bilder sehen möchte folgen hier nun einige! Ach ja, bevor ich es vergesse. Meiner Meinung nach, ist die Software inkl. GPS-Empfänger sein Geld wert und funktioniert prächtig.
Fragen? Einfach melden.













Links ist ein Standfuss mit Magnet. Dieser hält auch bei 50km/h noch auf dem Autodach.
Auf diesen wird nun die Antenne (Mitte) geschraubt. Dieses kann man nun ohne Probleme in die
Orinoco Gold PCMCIA-Karte (rechts) stecken, hier ist auch ein Prism II Chip verbaut.
Fertig….. Der Empfang ist einfach nur geil. Egal
wo man nun genau sitzt!
Jetzt fehlt nur noch ein Notebook.
Ich nutze ein Fujitsu Siemens LifeBook E 7110! Linux arbeiten mit
allen Komponenten in diesem Notebook ohne Probleme und gebastel zusammen.
Um Funknetzwerke zu finden, muss die Wlan-Karte in den Monitor Mode gesetzt werden.
Im Monitor Mode nimmt die Karte alle Packet an. Egal aus welchem Netz sie kommen und egal
für wen sie bestimmt sind.
Der Standart Linux-Kernel kann die Karte nicht in den Monitor Mode setzen. Dieser muss also gepatch
werden oder es muss ein passendes Kernelmodul erstellt werden. Am einfachsten geht es so:
0. Mit iwpriv schauen ob der eigene Kernel vielleicht schon gepatcht wurde!
1. Quellen des aktuellen Kernels installieren.
2. gcc installieren.
3. Die aktuelle Konfiguration des Kernels ins root der Kernelquellen legen.
Unter Suse: zcat /proc/config.gz > .config
Als Root unter /usr/src/linux
4. Saug dir
Dieses sollte vorher noch konfigurieren werden;-). Es gibt unter /etc/kismet/ die Datei:
kismet.conf.
In dieser müssen wir zwei Änderungen vornehmen.
Beim Punkt „suiduser=“ tragen wir hinter dem = unseren Usernamen ein mit dem wir auf der Linux
Kiste arbeiten.
Am Punkt „source=“ tragen wir hinter dem = folgendes ein: orinoco,eth1,orinocosource
Wobei wir eth1 natürlich gegebenenfalls gegen unsere Wlan-Karte austauschen!
Ein „sudo kismet“ in der Userkonsole sollte nun das Programm starten und sogleich nach Netzen
suchen.
Haben wir eines gefunden und wollen erst einmal nachschauen, was genau dort durch die Gegend fliegt.
Brauchen wir dazu ein Programm mit dessen Hilfe wir den Datenstrom auslesen können. Dieses erledigt Ethereal
super. Später ist es auch drin, mit diesem Programm sehr komplexe Filterungen auf den Datenstrom anzuwenden.
Da wir aber nur die Daten annehmen können welche auf unserem Channel gesendet werden.
Betreibt Kismet Channelhopping. D.h.: Kismet springt im ms. Takt vom Einen in den Anderen Channel.
Wenn wir einen konstanten Datenstrom mitlesen wollen, ist das scheisse! Wir können dann ja nur die Daten
mitlesen, wenn wir auch gerade im passenden Channel sind. Daher beenden wir Kismet und setzen die Karte von Hand
in den Monitor Mode und den passenden Channel. Dieses geht als User-Root so:
iwpriv eth1 monitor 1 1
eth1 ist in diesem Fall die Wlan-Karte, mit monitor 1 sagen wir das der Monitor Mode gestartet werden soll
(mit iwpriv eth1 monitor 0 würden wir ihn also wieder beenden) und die letzte 1 gibt den Channel an, in
welchem die Karte gesetzt werden soll.
Ethereal kann nun mit den im Bild angezeitgen Optionen gestartet werden.
Nun würde Ethereal JEDES Datenpaket welches im Channel 1 durch die Gegend fliegt
auffangen und speichern.
Sollte auf dem AccessPoint eine Mac-Adressenfilterung eingerichtet sein, so müssen wir uns um
diese nicht weiter kümmern. Wir versuchen uns ja nicht am AP anzumelden, sondern hören ja einfach
nur zu. Interessant wird es erst, wenn das Netzwerk die Daten verschlüsselt überträgt.
Wir bekommen zwar immer noch alles, können damit aber nichts mehr anfangen.
Es ist aber Möglich WEP-Verschlüsselungen aufzubrechen, den Schlüssel zu errechnen.
AirSnort ist ein Programm welches genau das macht. Es kann die Karte in den Monitor-Mode
packen. Wenn vom User gewünscht auch gleich noch in den passenden Channel. Ab diesem Zeitpunkt
sammelt Airsnort die verschlüsselten Packete. Bei einer 128 Bit WEP Verschlüsselung muss es ca.
6 Millionen Pakete sammeln.
Das liegt daran, dass für die WEP Verschlüsselung nur ein begrenzter
Zufallszahlenraum zur Verfühgung steht. Nach ca. 6 Millionen Paketen wiederholen sich in jedem Fall Teile.
Mit diesen kann AirSnort nun rechnen.
Hat AirSnort den Schlüssel erfolgreich errechnet, tragen wir ihn einfach mit iwpriv bei unserer Wlan-Karte
ein und schon kann es weiter gehen!
WEP Verschlüsselungen mit einer Stärke von 256 Bit sind im Vergleich noch sehr sicher. Es würde
eine sehr lange Zeit dauern die notwendigen Pakete zu sammeln. Leider arbeiten kaum Karten mit 256 Bit WEP
Schlüsseln. Es gibt auch eine neue Methode: WPA… WPA gilt bisher als sicher.
Ich stufe mein Wlan immer noch als ein feindliches Netz ein. So behandelt es auch meine Firewall und so sollte es
jeder Admin behandeln. Es ist und bleibt wohl noch über lange Zeit ein grosses Sicherheitsproblem.
Genauere Fragen zu diesem Thema beantworte ich gerne per E-Mail!
Solltest du Fragen stellen achte bitte darauf deine Frage so genau wie irgend
möglich zu stellen. Beschreibe kurz dein Problem, haue mich nicht mit log und
configs zu und habe etwas Geduld. Ich bekomme nicht nur eine E-Mail am Tag. Darum
werde ich ganz sicher nicht auf unfreundliche und ungenaue Fragen antworten. KEINER
hat ein Recht drauf von mir Support zu bekommen!!
Beim Booten zeigen beide Monitore schon mal das gleiche an. Zumindest bis der X-Server gestartet wird. Bei mir werkelt der X.org.
Ist dieser gestartet wird der zweite Monitor abgeschaltet und alles läuft weiter wie gehabt. 🙁
Also schnell STRG + ALT + F1 gedrückt als root angemeldet und direkt mit dem vi in die xorg.conf….
Hier habe ich nun folgendes eingetragen: