Datenhaufen zu IT und Elektronik.

Autor: Sebastian van de Meer (Seite 45 von 49)

Solaris USB unmount

Der OpenSolaris fork Openindiana und das USB mount Problem

Inzwischen ist man selbst als Unix Mensch verwöhnt von seinem GUI. Daher nerven kleinere Problemchen welche einen zwingen doch wieder die Konsole zu öffnen sehr….Openindiana unmount umount USB Stick

So ging es mir mit allem was man so mal eben in die Kiste stopfen kann. Ob es nun ein USB-Stick, eine CD/DVD oder eine Wechselplatte ist. Sie wird sauber erkannt und automatisch eingebunden. Es gibt ein schönes Symbol auf dem Gnome Desktop und in dessen Dateiverwaltung. Selbst der Zugriff auf alles klappt tadellos. Aber wehe man möchte das Teil wieder los werden 🙂

Sobald man auf „Aushängen“ klickt, springt einem das System mit der GUI-Meldung an: cannot unmount volume

Sehr nervig…. Konsole aufmachen, su, unmount…..

Dass dieses ein Problem mit irgendeiner Berechtigung sein muss ist schnell klar, aber welcher? Google konnte mir schnell helfen. Das Problem besteht seit 147 bzw. Solaris Express, soll aber inzwischen gefixt sein. Ist es auch, nur taucht es inzwischen durch eine andere Änderung wieder auf. Das ganze ist bekannt und soll gelöst werden. Bisher gibt es einen Workaround.

Einfach nachstehende Zeile in die folgende Datei packen:

/etc/logindevperm
/dev/vt/console_user    0620    /dev/console            # workaround for defect.opensolaris.org 12133

Einen einfachen Reboot später klappt dann alles mit dem unmount per GUI.

Solaris OpenOffice

OpenOffice Installation Setup OpenSolaris Solaris Openindiana

Der OpenSolaris fork Openindiana und OpenOffice

Ein Office Paket darf kaum auf einem Desktopsystem fehlen. In den ersten Versionen von OpenSolaris hat Sun (jetzt Oracle) sogar noch ihre kommerzielle Version StartOffice mitgeliefert. Das hat sich inzwischen sehr geändert. Von OpenOffice.org gibt es fertige Pakete für Solaris. Zwar bevorzuge ich LibreOffice, müsste dieses für Solaris nur selbst aus den Quellen bauen. Dafür fehlt mir die Zeit/Lust…

Also OpenOffice.org… Dieses ist schnell in einer aktuellen Version inkl. Javainstaller von www.openoffice.org heruntergeladen.

Nach dem entpacken

$ tar xczf OOo_3.3.0_Solaris_x86_install-wJRE_de.tar.gz

lässt sich die Installation schnell und einfach wie folgt starten:

$ cd OOO330_m20_native_packed-1_de.9567
$ ./setup

Der Rest ist dann sogar für jeden Windows-User selbsterklärend 😛

Solaris gpodder

gPodder Solaris Openindiana Opensolaris MTPDer OpenSolaris fork Openindiana und gPodder

Ich nutze zur Verwaltung meiner abonnierten Podcasts schon seit langer Zeit gPodder. Es ist schlank klein, schnell und tut nur das was ich möchte Das soll unter Openindiana nun auch so sein. Zusätzlich möchte ich auch gerne die Podcasts auf meinen Creative ZEN mozaic per MTP schieben. Hier gibt es zwar ein kleines Problem, dieses konnte ich aber für mich mit einem (ganz ganz ganz ganz bösen) Workaround lösen, davon später mehr.

Um gpodder auf mein System zu bekommen sind zusätzlich noch folgende Python Erweiterungen nötig:

– feedparser (http://code.google.com/p/feedparser/downloads/list)
– mygpoclient (http://thp.io/2010/mygpoclient/)

Einfach herunterladen, auspacken:

$ gzcat feedparser-5.0.1.tar.gz | tar xvf -
$ gzcat mygpoclient-1.6.tar.gz | tar xvf -

Und dann ganz schnell als root installieren:

$ cd feedparser
$ python setup.py build
$ python setup.py install
$ cd ..
$ cd mygpoclien
$ python setup.py build
$ python setup.py install

Man man man…. Das ging ja noch 😀 Jetzt also gpodder (http://gpodder.org/downloads.html). Nach dem Download entpacken und dann…

$ gzcat gpodder-2.19.tar.gz | tar xvf -
$ cd gpodder
$ python setup.py build

Immer wenn ich nun ein python setup.py install gestartet habe blieb er mit folgender Meldung hängen:

error: can't copy 'data/org.gpodder.service': doesn't exist or not a regular file

Ganz braun hat mir hie folgendes geholfen:

$ cd data
$ cp org.gpodder.service.in org.gpodder.service
$ cd ..
$ org.gpodder.service

Damit lässt sich gpodder auch schon starten und benutzen. Mir fehlt nur noch die Unterstützung von MTP (http://libmtp.sourceforge.net/) nach Download und Auspacken kommt der bekannte Dreisatz zum Tragen:

$ ./configure
$ make
$ make install

Fertig…

Fertig? Na ja fast!

$ mtp-detect

erkennt meinen Player. mtp-files listet die auf dem Player befindlichen Files auf und ein mtp-sendfile schiebt eine mp3 Datei sauber und abspielbar auf den MP3-Player. Wenn ich nun im gpodder unter: Preferences ==> Devices ==> Device type: MTP einstelle. Kann ich mit der rechten Maustaste Podcasts an meinen MP3-Player senden. Diese kommen dort wirklich an und sind in der Liste auswählbar. Ich bekomme nur im MP3-Player die Meldung: „Problem bei der Audiowiedergabe“ das File wieder übersprungen und Ende. So habe ich mir das nicht vorgestellt :-/ Vor allem lassen sich Dateien abspielen, welche ich von Hand auf der Konsole per mtp-sendfile herüberschiebe. Daher müsste es doch auch über den gpodder funktionieren, oder?

Beim Auflisten der Files vom MP3-Player ist mir aber etwas spannendes aufgefallen:

$ mtp-files

File ID: 18655
Filename: 1LIVE - Comedy_ Dennis ruft an_ ANUGA (10.10.2011).mp3
File size 964156 (0x00000000000EB63C) bytes
Parent ID: 96
Storage ID: 0x00010001
Filetype: RIFF WAVE file


File ID: 8214
Filename: pofacs#093 - Commodores Homecomputer.mp3
File size 98408576 (0x0000000005DD9880) bytes
Parent ID: 96
Storage ID: 0x00010001
Filetype: ISO MPEG-1 Audio Layer 3

AHA… Der funktionsfähige, von Hand angeschobene, Podcast hat den Filetype: ISO MPEG-1 Audio Layer 3

Dieses ist für ein MP3-File auffallend korrekt. Der vom gpodder hochgeschobene Podcast hat den Filetype: RIFF WAVE file. Das kann ja nicht klappen 😛

Ich tippe nun mal dass es irgendwo im gpodder auf meiner Solaris Kiste ein Problem damit gibt den Filetype richtig zu erkennen oder zu setzten (Vermutung halt)… Ich habe den Quelltext nun einmal hoch und runter gescrollt aber nichts gefunden (ich bin halt kein Programmierer)…. Ich habe nur eine Liste von Filetypen gefunden mit dem Hinweiss das diese immer syncron mit den Einträgen aus der libmtp.h sein müssen.

Daher habe ich mir mal die libtmp.h.in angeschaut. Hier finden sich diese Filetypen wieder. Was soll ich sagen? An erster Stelle steht jeweils WAV… Nun zu meinem bösen Versuch (bitte nicht schimpfen) ich habe einfach den ersten Eintrag:

LIBMTP_FILETYPE_WAV,

ausgetauscht gegen:

LIBMTP_FILETYPE_MP3,

Weiter unten habe ich dann MP3 gegen WAV getauscht. Nun einfach libmtp neu übersetzen und, ja es funktioniert. Zumindest mit MP3 Files.

Bei Zeiten müsste ich mich hier wohl mal eingehender beschäftigen oder mal einen Bug aufmachen, das Problem könnte auch hausgemacht sein. Bei Zeiten…..

Solaris Virtualbox

Solaris Virtualbox

Der OpenSolaris fork Openindiana und VirtualBox

Nicht nur das die modernen Systeme inzwischen meist genug Leistung haben um zu einem Hostsystem noch ein weiteres oder mehrere zu „Emulieren“ nein, man kann es auch ganz gut gebrauchen. Bedingt durch meine Arbeit bin ich leider an vielen Stellen auf Produkte von Microsoft angewiesen. Zusätzlich ist es ganz praktisch für Schulungen oder Vorträge immer ein dazu passendes, sauberes und funktionsfähiges System aus dem Glas holen zu können. Natürlich ist es auch mehr als praktisch wenn man Experimente nicht immer in seinem echten System fahren muss 🙂

Ich setzte hier derzeit auf VirtualBox, da dieses die für mich wichtigsten Plattformen abdeckt und ich so die VMs einfach von hier nach da schieben und nutzen kann. Das darf natürlich auf meinem Solaris Desktop nicht fehlen!

Bei Oracle gibt es fertige Pakete für Solaris. Ein solches ist schnell heruntergeladen und entpackt sich fast von alleine:

$ tar xvzf VirtualBox-4.1.2-73507-SunOS.tar.gz

Die Installation stellt einen auch nicht weiter vor große Probleme:

$ cd VirtualBox-4.1.2-73507-SunOS
$ pkgadd -d VirtualBox-4.1.2-SunOS-r73507.pkg

Damit ist Virtualbox schon nutzbar und fertig installiert. Man sollte nun aber nicht vergessen seinen User mit in die Gruppe vboxuser zu packen, sonst gibt es so lustige Fehlermeldungen beim Versuch an USB Geräte zu kommen:

Could not load the Host USB Proxy service (VERR_ACCESS_DENIED).

Details:

Result Code: NS_ERROR_FAILURE (0x00004005)
Component: Host
Interface: IHost {f460cbfc-2332-4fa6-899e-45ded6b3242342}
Callee: IMachine {99404fe0-2310-40d3-889b-dd2f79e7365e}

USB 2.0 und noch etwas mehr Lulu bekommt man über das Oracle VM VirtualBox Extension Pack. Hier sollte man sich aber (wie bei allen Dingen) die Lizenzbestimmungen durchlesen 🙂

Solaris Multimedia

Der OpenSolaris fork Openindiana und Multimedia

Ich nutze Openindiana auf meinem Notebook als Desktopsystem. Natürlich wird damit hauptsächlich gearbeitet, denn noch sehe ich mir gerne mal ein Video an, höhre eine mp3 oder einen Livestream im Internet. Dafür benötigt man passende Codecs und Player. Diese stehen oft unter Lizenzen, welche einem ausliefern mit Openindiana im Wege stehen.

Nun kann man also anfangen sich alles Stückchen für Stückchen zusammen zu suchen oder auf ein Multimedia Repository zurückgreifen. Das spart viel Arbeit 🙂

Eingebunden ist dieses schnell mit:

$ pkg set-authority -O http://ips.homeunix.com:10906 ips.homeunix.com
$ pkg refresh --full

Nun kann man schon eine ganze Palette von Paketen nachinstallieren:

$ pfexec pkg install medialib songbird MBLa52dec MBLeasytag MBLfaac MBLfaad2 MBLffmpeg MBLfribidi MBLgst-plugin-a52dec MBLgst-plugin-asf MBLgst-plugin-dts MBLgst-plugin-dvd MBLgst-plugin-dvdread MBLgst-plugin-ffmpeg MBLgst-plugin-flv MBLgst-plugin-lame MBLgst-plugin-mad MBLgst-plugin-mp3 MBLgst-plugin-mpeg2 MBLgst-plugin-mpegaudioparse MBLgst-plugin-mpegstream MBLgst-plugin-taglib MBLid3lib MBLlame MBLlibdca MBLlibdv MBLlibdvdcss MBLlibdvdread MBLlibid3tag MBLlibmad MBLlibmpeg2 MBLmldonkey MBLmplayer MBLrecordmysolaris MBLrecordmysolaris-gtk MBLtaglib MBLx264 MBLxvidcore

Im Grunde ist nun das Wichtigste schon erledigt und man kann die meisten Dinge abspielen 🙂

 


 

*Update*

Ihr solltet euch unbedingt mal das Spec Files Extra Repository anschauen, bevor ihr hier etwas macht !

 

 

 

Solaris FlashPlayer

Adobe Flash Player Solaris Openindiana OpenSolaris

Der OpenSolaris fork Openindiana und der FlashPlayer

Adobe Flash Player… Man kann nicht mit und nicht ohne :-/ Für die eine oder andere Sache brauche bzw. möchte ich gerne den Adobe Flashplayer nutzen. Adobe stellt sogar selbst ein Plugin für Solaris zur Verfügung. Dieses besorgt man sich am einfachsten und sichersten direkt bei Adobe selbst!

Die Installation oder eher Einrichtung in den vorinstallierten Firefox ist recht schnell und einfach gemacht.

Das Archive muss ausgepackt werden:

$ tar xvjf flash_player_10_solaris_x86.tar.bz2

Dann kopiert man den Flashplayerplugin ins Pluginverzeichnis vom Firefox (somit ist es dann Systemweit nutzbar):

$ cd flash_player_solaris_10_3_183_10_x86
$ cp libflashplayer.so /usr/lib/firefox/plugins/

Als letztes passt man noch schnell die Berechtigungen an:

$ chmod 755 /usr/lib/firefox/plugins/libflashplayer.so

Fertig 🙂

Ich sag es ja, schnell und einfach.

Solaris wine

wine winehq logo

Der OpenSolaris fork Openindiana und Wine

Wine braucht man immer mal wieder für irgendwas. Ich auf meiner Solariskiste auch…. Auf der Download Seite von wienhq.org (http://www.winehq.org/download) gibt es zwar einen direkten Link zu einem fertigen Paket für Solaris (OpenSolaris binär .pkg für OpenSolaris x86) aber dieser scheint irgendwie tot zu sein:

This application is no longer in service. For those in the community who participated in the past we thank you for your contributions.

Damit ist wohl wieder mal Handarbeit angesagt 🙂 Um wine selbst zu übersetzten fehlen noch ein paar Pakete, diese lassen aber glücklicherweise schnell mit dem Paketmanager installieren:

$ pfexec pkg install autoconf automake-110 header-math bison gcc-3 flex

Nun schnell den heruntergeladenen Tarball von wine auspacken und in das Verzeichnis springen:

$ bunzip2 wine-1.3.13.tar.bz2
$ tar xvfwine-1.3.13.tar
$ cd wine-1.3.13

Damit nun auch gleich alles gefunden wird muss noch ein Symlink angelegt werden:

$ ln -s /usr/bin/automake-1.10 /usr/bin/automake

Jetzt noch schnell der kleine Dreisatz:

$ ./configure --prefix=/usr
$ make
$ make install

Fertig ist wine… Da stand man schon vor größeren Herausforderungen, oder?


*Update*

Ihr solltet euch unbedingt mal das Spec Files Extra Repository anschauen, bevor ihr hier etwas macht !

Solaris NFS

Der OpenSolaris fork Openindiana und NFS zu Linux

Es gibt leider ein kleines Problem zwischen den Lizenzen unter welchen Linux und Opensolaris herausgegeben werden. Diese sind nämlich inkompatibel. Das bedeutet man kann nicht einfach Code welcher unter der CDDL erstellt wurde in den GPL Linux Kernel packen und umgekehrt. Dieses merkt man, wie ich, sehr schnell beim einfachen Versuche seine lang genutzte externe ext4 formatierte USB Festplatte in mein Opensolaris zu mounten…..

Es gibt zwar Mittel und Wege sein ext2 / ext3 read only zu mounten aber bei ext4 ist hängen im Schacht :-/ In Zeiten von GB-Netzwerken geht das ja bei kleineren Datenmengen dank NFS noch.

Solaris Linux NFS mount

Pahhh da boote ich ganz cool meine Linux-Schüssel, hänge die USB-Platte ein und passe meine exports für einen ganz einfachen und schnellen Share an:

$ cat /etc/exports
/festpladde (ro)

Dann noch schnell dem NFS Server auf der Linuxschüssel sagen das er die exports neu einliest:

$ exportfs -ra

Und noch mal gegenchecken ob der Export auch sauber in der Liste steht:

$ showmount -e
/festpladde *

Perfekt nun sollte jeder Rechner einfach die Daten mounten können, denke ich!

Auf meinem Solaris gebe ich schnell in der Konsole den mount Befehl ein und:

$ mount 192.168.1.88:/festpladde /mnt
No such file or directory

No such file or directory?????

Ich prüfe alle Einstellungen noch 3 mal nach…. Alles richtig! Alles richtig?

Ja im groben schon. Solaris versucht die Linux Kiste per NFSv4 anzusprechen. Dieses unterstützen zwar beide Maschinen, es kann denn noch Probleme damit geben. Schaltet man aber bewusst auf NFSv3 zurück klappt es (darauf soll mal einer kommen O_o).

$ mount -o vers=3 192.168.1.88:/festpladde /mnt

Ganz blöde Falle, oder?

Hat man häufiger Datenaustausch per NFS zu Linux Maschinen könnte man Solaris dazu bringen per default immer NFSv3 zu nutzen:

$ sharectl set -p client_versmax=3 nfs

Will man es später ändern reicht es natürlich die 3 gegen eine 4 zu ersetzten, schlau was?

XEN Server

Zu den Virtualisierungsumgebungen von VMware ist XEN vor allem mit dem Cirtix XenServer eine echte Alternative. Hier finden sich nur ein paar vielleicht sogar lesenswerte oder hilfreiche Informationen.

Wikipedia schreibt dazu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Citrix_Systems

Citrix Systems

Die Citrix Systems, Inc. ist ein US-amerikanisches Softwareunternehmen, das 1989 von Ed Iacobucci gegründet wurde und jetzt in Fort Lauderdale in Florida ansässig ist. Citrix-Aktien werden an der NASDAQ unter dem Kürzel CTXS gehandelt. Citrix Systems ist in 35 Ländern aktiv. Das Unternehmen ist Mitglied in der Linux Foundation.

Der Hauptsitz der Region „Central Europe“ befindet sich in Hallbergmoos bei München. Die Citrix Systems International GmbH hat ihren Sitz in Schaffhausen in der Schweiz.

Laut eigenen Angaben setzen 230.000 Unternehmen weltweit Citrix-Technologien ein, darunter 99 Prozent aller Fortune Global 500-Konzerne. Seit der Übernahme von XenSource Inc. im Oktober 2007 verantwortet Citrix Systems das Xen Open Source Hypervisor-Projekt.

Citrix XenServer

Seit Oktober 2007 umfasst das Citrix-Produktportfolio auch die Virtualisierungstechnologie Xen. Dies ermöglicht komplett homogene Infrastrukturen. Von der Bare-Metal-Virtualisierungsplattform in Rechenzentren über Plattformen zur Anwendungsbereitstellung, (Windows/Web/OS via ICA-Protokoll), über das Anwendungs- oder OS-Streaming über jede Art von Verbindung an jeden Ort bis hin zu Appliances für Security und WAN Optimierung kann Citrix Produkte liefern, welche durch ihr modulares Design optimal zusammen aber auch separat genutzt werden können.

Seit April 2009 stellt Citrix auch eine geringfügig eingeschränkte kostenfreie Version von XenServer zur Verfügung.

Openindiana

Der OpenSolaris fork Openindiana

Openindiana ist ein fork von OpenSolaris. OpenSolaris ist wiederum die von SUN unter der CDDL freigegebene Version ihres Betriebssystems Solaris. Seit meiner Ausbildung hänge ich immer irgendwie mit einem Bein im Solaristopf. Ich komme einfach nicht von diesem OS weg. Was wohl daran liegt das ich es auch nicht möchte. Denn es ist ein sehr schönes OS 🙂 Zusätzlich ist der default Unterbau seit längerem schon das Dateisystem ZFS.

opensolaris solaris openindiana

ZFS ist nun schon ein paar Jahre alt, denn noch habe ich bisher noch kein Dateisystem gefunden welches im wirklich das Wasser reichen kann. Hier und da in Detailvergleichen, keine Frage aber

alles in allem „no way“ 🙂 Bei seiner Einführung hat SUN etwas von unkaputtbar erzählt. Titanic lässt grüßen? Auf keinen Fall… Ich habe es noch nicht geschafft ein ZFS zu zerlegen. Egal wie oft der Strom ausfällt oder der Rechner einen Reset bekommt. Ohne Hammer bzw. echten Hardwaredef. läuft das System einfach weiter.

Wie auch immer…. Vor ein paar Tagen ist nun die Entwicklerversion oi_151a erschienen. Die Version 148 war schon viel versprechend. Diese Version lief auch immer im Dualboot neben meinem Gentoo. Da sie denn noch viel Schleifarbeit an vielen Stellen braucht hatte sie eher ein passives leben 🙁

Dieses hat sich jetzt nach einem kurzen Test geändert. Gentoo verschwindet in eine Virtualbox VM auf dem Solarissystem und dann geht es los.

Ich liste in laufe der Zeit mal in einem Untermenü auf was mir so aufgefallen ist bzw. was anderen vielleicht weiterhelfen könnte.

OpenIndiana der fork von OpenSolaris und Solaris? Ja und nein, denn Sun hat sein Verspechen, die OpenSolaris-Entwicklung für die Gemeinschaft zu öffnen, nicht eingehalten hat und da Oracle nach der Übernahme von Sun zunehmend Teilprojekte einstellte, haben Mitglieder der OpenSolaris-Entwickler-Gemeinschaft am 3. August 2010 die Gründung des Projektes Illumos zur Entwicklung eines wirklich freien Open-Source-Solaris bekanntgegeben. OpenIndiana hat nun diese Basis 🙂

Ich hatte auf einer meiner Maschinen ein kleines Problem mit der LiveCD. Diese bliebt beim booten einfach hängen und dieses ohne erkennbaren Grund. Zumindest konnte ich auf den Konsolen nichts erkennen und einen Logfile gibt es so ja erstmal nicht :-/ Bei einem Linux Live System würde man ja nun erstmal Kernel Optionen wie: noacpi / noapic / acpi=off oder so ein Geschlönz probieren, aber hier????

Ich habe im Zusammenhang mit der OpenIndiana LiveDVD ein paar Bugs und Probleme im Zusammenhang mit USB gelesen. Hier scheint das System noch etwas „anfällig“ zu sein 🙁 Wie auch immer nach einigen Tests viel mit nichts besseres mehr ein als einfach den USB-Kontroller im BIOS zu deaktivieren. Nur um das USB-System auszuschließen versteht sich… Tja, was soll ich sagen? USB im BIOS ausschalten und LiveDVD (der OpenIndiana Live USB-Stick ist dann natürlich nutzlos) einlegen. Schon versagen ordnungsgemäß USB-Tastatur und USB-Maus ihren Dienst, OpenIndiana Bootet aber sauber hoch. Spannenderweise erkennt das gebootete System den USB-Kontroller wieder und somit auch Maus, Tastatur oder sonstige USB-Sticks. Dieses Verhalten führte zwar bei mir zu etwas Stirnrunzeln, bringt mir denn noch ein funktionierendes System.


Oracle Solaris 11

Oracle hat Solaris 11 herausgegeben. Im direkten Vergleich zu OpenIndiana gibt es dann doch einige Unterschiede. Vor allem hinsichtlich Zonen, Netzwerk, den erweiterten Möglichkeiten der höheren ZFS Version und noch vieles mehr….

Einiges hier wird sich daher etwas mischen. Auf was es sich jeweils bezieht werde ich jeweils aufführen.

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