IT security, FreeBSD, Linux, mail server hardening, post-quantum crypto, DNS, retro computing & hands-on hardware hacks. Privater Tech-Blog seit 2003.

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peon-ping — Sound-Benachrichtigungen für Claude Code (und andere AI-Agents)

Wer mit AI-Coding-Agents arbeitet, kennt das Spiel. Claude Code läuft, macht sein Ding — und man sitzt daneben und wartet. Oder man wechselt kurz den Fokus, verpasst die Rückfrage und wundert sich zehn Minuten später, warum nichts mehr passiert. Terminal-Babysitting in Reinform.

Ein Bekannter hat mir dann peon-ping empfohlen. Kurz ausprobiert — direkt behalten. Danke dafür!

Was ist peon-ping?

peon-ping ist ein kleines Open-Source-Tool (MIT-Lizenz), das Sound-Benachrichtigungen für AI-Coding-Agents nachrüstet. Der Name ist Programm — im Default-Modus hört man den Peon aus Warcraft III. „Ready to work?“ wenn eine Session startet, „Work, work.“ wenn eine Aufgabe fertig ist, „Something need doing?“ wenn der Agent eine Eingabe braucht. Und wenn man zu schnell hintereinander Prompts abfeuert: „Me busy, leave me alone!“

peon-ping

Das Tool unterstützt nicht nur Claude Code, sondern auch Cursor, Codex, Windsurf, Kiro, GitHub Copilot und diverse andere Agents. Für Claude Code erfolgt die Integration über den nativen Hook-Mechanismus — es werden automatisch Hooks in ~/.claude/settings.json registriert.

Warum das Sinn ergibt

Das Problem ist simpel: Man startet Claude Code mit einer Aufgabe, wechselt in den Browser oder ein anderes Terminal — und verpasst den Moment, in dem der Agent fertig ist oder eine Frage hat. Ohne Feedback sitzt man entweder da und starrt auf den Output, oder man verliert Zeit, weil der Agent längst auf Eingabe wartet.

peon-ping löst das mit akustischem Feedback. Verschiedene Sounds für verschiedene Events — Task fertig, Fehler aufgetreten, Eingabe nötig, Rate-Limit erreicht. Dazu optional Desktop-Notifications als visuelles Overlay und sogar Push-Benachrichtigungen aufs Handy via ntfy.sh. Man kann also ruhig den Fokus wechseln und weiß trotzdem immer, was der Agent gerade treibt.

Installation unter Linux

Die Installation ist erfrischend simpel. Ein Einzeiler:

curl -fsSL peonping.com/install | bash

Alternativ gibt es auch Homebrew (brew install PeonPing/tap/peon-ping) oder Nix. Nach der Installation einmal das Setup laufen lassen:

peon-ping-setup

Das Setup registriert die Hooks in eurer Claude-Code-Konfiguration und installiert das Default-Sound-Pack. Fertig. Beim nächsten Start von Claude Code solltet ihr den Peon hören.

Für die Audio-Wiedergabe unter Linux nutzt peon-ping automatisch pw-play (PipeWire), paplay (PulseAudio), ffplay oder mpv — je nachdem, was verfügbar ist. Desktop-Notifications laufen über notify-send.

Konfiguration

Die Konfiguration liegt in ~/.claude/hooks/peon-ping/config.json. Die wichtigsten Optionen:

{
  "volume": 0.5,
  "enabled": true,
  "desktop_notifications": true,
  "default_pack": "peon",
  "pack_rotation": ["peon", "sc_kerrigan"],
  "pack_rotation_mode": "random"
}

volume regelt die Lautstärke (0.0 bis 1.0), desktop_notifications schaltet die visuellen Overlay-Benachrichtigungen ein oder aus, und pack_rotation lässt euch mehrere Sound-Packs im Wechsel abspielen — entweder zufällig oder reihum (round-robin). Man kann sogar Packs an bestimmte Projektverzeichnisse binden — GLaDOS für die Arbeit, Peon fürs Hobby.

Per CLI geht das Meiste auch schnell zwischendurch:

peon volume 0.3          # Leiser
peon pause               # Stummschalten
peon resume              # Wieder an
peon status              # Aktueller Zustand

Wer Claude Code nutzt, bekommt außerdem Slash-Commands: /peon-ping-toggle zum Stummschalten, /peon-ping-config für interaktive Einstellungen und /peon-ping-use <pack> zum Wechseln des Sound-Packs in der laufenden Session.

Sound Packs

Und hier wird es lustig. Auf openpeon.com gibt es über 164 Sound-Packs. Der Warcraft-Peon ist der Default, aber es gibt so ziemlich alles: GLaDOS aus Portal, Kerrigan aus StarCraft, den TF2 Engineer, Duke Nukem, Sheogorath aus Elder Scrolls, den Dude aus The Big Lebowski — sogar ein cleanes Chimes-Pack ohne Sprachlinien, falls man es dezenter mag.

Packs installieren und wechseln geht über die CLI:

peon packs list --registry      # Verfügbare Packs anzeigen
peon packs install glados       # GLaDOS installieren
peon packs use glados           # GLaDOS aktivieren
peon packs install --all        # Alle installieren (wenn man sich nicht entscheiden kann)

Die Packs basieren auf der offenen CESP-Spezifikation (Coding Event Sound Pack) — wer eigene Sounds mitbringen will, kann sich relativ einfach ein eigenes Pack bauen.

Fazit

peon-ping ist klein, kostenlos, Open Source (MIT) und löst ein echtes Problem. Kein Terminal-Babysitting mehr, keine verpassten Rückfragen. Und ja — es macht einfach Spaß, wenn der Peon einem bestätigt, dass die Arbeit erledigt ist. „Work complete.“

Nochmal Danke an den Bekannten für den Tipp. Manchmal sind es die kleinen Tools, die den größten Unterschied machen.

Links:

GitHub: github.com/PeonPing/peon-ping
Sound Packs: openpeon.com
Website: peonping.com

Nutzt ihr AI-Coding-Agents im Alltag? Wie haltet ihr es mit Benachrichtigungen — oder sitzt ihr auch und starrt auf den Output? Schreibt mir gerne, ich bin gespannt.

NEXT Biometrics NB-2020-U Fingerabdruckleser unter Linux zum Laufen gebracht

In meinem Fujitsu Notebook steckt ein Fingerabdruckleser. Ein NEXT Biometrics NB-2020-U, USB ID 298d:2020. Unter Windows funktioniert er, unter Linux nicht. Kein Treiber, kein Support, nichts. Das Gerät taucht in lsusb auf, wird aber von keinem Treiber erkannt. Im libfprint Wiki steht es auf der Liste der nicht unterstützten Geräte. Dort steht es schon eine Weile.

Das hat mich gestört.

Picture of NB-2020-U

libfprint kennt den NB-1010-U. Das ist ein externer USB Fingerabdruckleser von NEXT Biometrics, der seit einiger Zeit einen funktionierenden Treiber hat. Der NB-2020-U ist die eingebettete Variante desselben Sensors, gedacht für den Einbau in Notebooks. Wenn man sich Teardown Reports ansieht, etwa von System Plus Consulting oder Yole Group, dann stellt man fest: Beide Geräte verwenden den identischen Sensor Die. Gleiche Technik, anderes Gehäuse.

Das war der erste Anhaltspunkt. Wenn die Hardware gleich ist, sollte auch das USB Protokoll gleich sein. Und wenn das Protokoll gleich ist, sollte der vorhandene Treiber funktionieren.

Bevor ich aber einfach auf Verdacht losprogrammiert habe, wollte ich es absichern. Ich habe NEXT Biometrics direkt angeschrieben. Kevin Hung, Director FAE bei NEXT Biometrics, hatte mir bereits 2022 auf eine Anfrage zu Linux Treibern geantwortet. Damals war sein Vorschlag, über Fujitsu zu gehen. Das führte ins Leere. Diesmal habe ich konkret angeboten, selbst einen libfprint Treiber zu schreiben, und um das SDK gebeten.

Kevin hat mir daraufhin das NBBiometrics ANF SDK 3.0.0.1384 zugeschickt. Ein komplettes SDK mit Headern, Bibliotheken, Beispielcode und Dokumentation. Das war sehr hilfreich, denn die Header bestätigen einiges. Das SDK nutzt eine einzige Shared Library libNBBiometrics.so für alle Gerätetypen. Der NB-1010-U hat den internen Gerätetyp 200, der NB-2020-U den Typ 202. Beide verwenden dasselbe Scanformat: 180×256 Pixel bei 385 DPI. Die USB Vendor ID ist bei beiden 0x298d, nur die Product ID unterscheidet sich: 0x1010 beim einen, 0x2020 beim anderen.

Wichtig: Das SDK ist proprietär. Für den eigentlichen Treiber habe ich keinen Code daraus verwendet. libfprint akzeptiert nur sauberen, eigenständig entwickelten Code. Das SDK diente ausschließlich als Referenz, um die Protokollkompatibilität zu bestätigen.

Also habe ich es einfach ausprobiert. Den bestehenden nb1010.c Treiber genommen, die USB Product ID 0x2020 zur id_table hinzugefügt und gebaut. Dann auf dem Fujitsu Notebook getestet.

Es funktionierte sofort.

Geräteerkennung, USB Interface Claim, die State Machine für die Fingererkennung, alles lief auf Anhieb. fprintd-enroll hat Fingerabdrücke aufgenommen, fprintd-verify hat sie korrekt verifiziert. Der bestehende Treibercode brauchte keinerlei Anpassungen. Null. Nur die PID in der Tabelle und den Gerätenamen.

Ein Blick auf die USB Deskriptoren bestätigt das Bild. Der NB-2020-U hat exakt dasselbe Endpoint Layout wie der NB-1010-U: Bulk OUT auf Endpoint 0x02, Bulk IN auf Endpoint 0x83. Dazu kommt ein Interrupt Endpoint auf 0x81, den der Treiber nicht verwendet. Die Kommunikation läuft identisch ab.

Der Patch selbst ist entsprechend klein. Drei Dateien, drei Zeilen rein, drei Zeilen raus:

  1. libfprint/drivers/nb1010.c: Die neue PID 0x2020 wird in die id_table eingetragen und der full_name auf "NextBiometrics NB-1010-U/NB-2020-U" erweitert.
  2. data/autosuspend.hwdb: Der Eintrag 298d:2020 wird von der Liste der nicht unterstützten Geräte in die Sektion des nb1010 Treibers verschoben.
  3. libfprint/fprint-list-udev-hwdb.c: Der Eintrag wird aus der Allowlist der nicht unterstützten Geräte entfernt, da er jetzt vom Treiber abgedeckt wird.

Den Merge Request habe ich bei libfprint upstream eingereicht: MR !569. Die CI Pipeline läuft durch, alle 124 Tests bestehen. Jetzt heißt es warten auf das Review durch die Maintainer.

Update, Juli 2026: Das Warten ist vorbei. MR !569 ist am 2. Juli 2026 upstream gemergt. Maintainer Marco Trevisan hat den Patch auf den aktuellen master rebased und per Auto-Merge aufgenommen, ohne blockierende Review-Kommentare. Der NB-2020-U wird damit ab der nächsten libfprint Version out of the box unterstützt. Die Details stehen im kurzen Nachtrag zum Merge.

Für alle, die denselben Fingerabdruckleser in ihrem Notebook haben: Sobald der Patch gemergt und in einer neuen libfprint Version enthalten ist, funktioniert der Sensor out of the box. Enrollment und Verifikation über fprintd laufen sauber. Wer nicht warten möchte, kann den Patch auch jetzt schon selbst auf ein aktuelles libfprint anwenden.

Im selben Fujitsu Notebook meiner Tochter steckt ein NB-2033-U, ein weiterer Fingerabdruckleser aus der gleichen Familie. Der verwendet allerdings ein komplett anderes Protokoll und ließ sich nicht einfach mit dem nb1010 Treiber ansprechen. Den habe ich per Reverse Engineering geknackt.

Ist mein Netzwerk kompromittiert? Warum das kaum jemand merkt

Ich habe ja bereits etwas zum Thema IoT-Geräte geschrieben und warum diese oft deutlich schneller gehijackt werden, als man vielleicht erwartet.

Aber woher weiß man nun als normaler Anwender, ob zu Hause oder im eigenen Netzwerk etwas sein Unwesen treibt?
Nun ja; das ist leider überhaupt nicht so einfach.

Symbolische Darstellung eines kompromittierten Netzwerks mit Warnhinweisen, IoT-Kamera und verdächtigem Datenverkehr.

Klar, man kann sich ganz tolle IPS oder IDS aufbauen. Es gibt dafür auch Open-Source-Systeme; Snort fällt mir da als einer der älteren Vertreter als erstes ein.

Aber das alles ist nichts für den normalen Anwender oder den Privathaushalt. Dann gibt es noch ganz furchtbar viele Schlangenölanbieter mit ihrer „Sicherheitssoftware“ für Windows, Android und Co. Klar, man kann dort Firewall, Virenscanner usw. installieren. Aber hilft das wirklich? Jein, würde ich dazu sagen.

Ist man auf einem aktuellen Patchstand, sollten zumindest die bekannten Löcher geschlossen sein. Dann bleiben fast nur noch Zero-Day-Lücken Ein Virenfilter kennt diese in der Regel auch nicht und lässt so etwas dann schlicht durch.

Eine Firewall-Lösung kann zumindest erkennen, ob plötzlich ungewöhnlicher Traffic unterwegs ist oder ob versehentlich gestartete Dienste nach außen offen stehen. Nur steht und fällt das Ganze oft genau in dem Moment, in dem der Anwender nach einer Entscheidung gefragt wird.

Sicherheitssoftware muss naturgemäß sehr tief im Betriebssystem eingebettet werden. Hat diese Sicherheitssoftware dann selbst Sicherheitslücken, was deutlich häufiger vorkommt, als man zunächst glauben möchte, öffnet man im Zweifel die eigene Infrastruktur über genau die Software, die das eigentlich verhindern soll. Vertraut mir da bitte einfach, wenn ich sage, dass ich das schon sehr oft gesehen habe. Zudem installiert sich so eine Sicherheitssoftware oft nicht einfach auf einer Netzwerkkamera.

Der beste Schutz sind, meiner Meinung nach, noch immer gepflegte Systeme, gute Zugangsdaten und das nötige Misstrauen. Wie kam ich jetzt darauf? Ach richtig; wie findet man eigentlich heraus, ob es überhaupt ein Problem gibt?

Klar, man kann abwarten. Irgendwann merkt man es sicher; spätestens dann, wenn die Polizei mit einer Hausdurchsuchung vor der Tür steht und wissen möchte, was man denn da so alles im Internet verteilt oder angreift.

Eine wirklich gute Lösung habe ich da leider auch nicht. Am ehesten noch Dienste wie GreyNoise (https://check.labs.greynoise.io/). Dort kann man beispielsweise gegen AbuseDB prüfen, ob die eigene IPv4-Adresse irgendwo im Internet „auffällig“ geworden ist; etwa durch Portscans, Spam-Versand oder Malware-Traffic. Ebenfalls kann man hin und wieder bei Have I Been Pwned (https://haveibeenpwned.com/) vorbei schauen, um zu prüfen, ob die eignen Zugangsdaten irgendwo gefunden wurden.

Im Allgemeinen ist aber auch das nur ein Indiz. IP-Adressen wechseln; vor allem bei privaten Anschlüssen. Die eigene IP muss erst auffallen, gemeldet werden und so weiter.

Aber hey; vielleicht hat ja noch jemand einen besseren Tipp?

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Postfix MTA-STS Resolver für FreeBSD mit Logfile einrichten

Ich habe heute auch mal den postfix-mta-sts-resolver auf meinem privaten System zugeschaltet. Einfach um es mal zu „probieren“.

Tut einfach und wie beschrieben, ist so aber sicher nicht für größeren und produktiven Betrieb gedacht. So wie der resolver kommt schreibt er alle Meldungen leider nur in die Konsole, es gibt keinen File-Logger. Ich ähm will/brauch den aber!

Also habe ich einen Fork erstellt und ihn überredet in eine Datei zu loggen und direkt noch ein sehr rudimentäres rc.d init script beigelegt: https://github.com/Kernel-Error/postfix-mta-sts-resolver

Wer es also ebenfalls mal probieren möchte, viel Spaß.

Der mta-sts-daemon loggt nun per default in /var/log/mta-sts.log. Config über yml ist ebenfalls nun drin genau wie die Konfiguration per Startparameter. Das rc.d script für FreeBSD könnte sicher schöner sein und hätte gerne im default den Benutzer mta-sts im System. Wir wollen es ja nicht als Root laufen lassen, hm?

Das einzelne Programm mta-sts-query greift auf den gleichen Logger zu, gibt damit also nichts mehr in der Konsole aus sondern auch im Logfile. Vielleicht passe ich dieses noch an, wenn dann mache ich auch einen pull request. Sonst gehe ich mal davon aus, dass es eh bald im postifx ist *daumen-drück*


Update

Habe ich jetzt gemacht. Pullrequest wurde angenommen und das neue Release ist auch schon gemacht. Jetzt also mit Logfile und rc.d script für FreeBSD.

Fragen? Dann fragen.

Siehe auch: MTA-STS einrichten

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systemd und ntp

Man ist das hässlich… Da sitze ich hier an einem Sabayon System und bekomme keine saubere Uhrzeit. Zwar sollte ntpd.service beim Start die Uhrzeit abgleichen.. Der Dienst verkackt aber seinen Starten, weil er „noch“ kein Netzwerk hat. Dabei ist sogar hinterlegt dass es er erst nach dem Netzwerkmanager startet, denn noch scheint der Netzwerkmanager so schnell keine Verbindung zu bekommen. Der initiale Abgleich vom ntpd.service schlägt daher fehlt, der Dienst bleibt aus und es probiert es auch später nicht mehr. Grütze..

$ systemctl --failed
UNIT            LOAD   ACTIVE SUB    DESCRIPTION
ntpdate.service loaded failed failed Set time via NTP using ntpdate

LOAD   = Reflects whether the unit definition was properly loaded.
ACTIVE = The high-level unit activation state, i.e. generalization of SUB.
SUB    = The low-level unit activation state, values depend on unit type.

1 loaded units listed. Pass --all to see loaded but inactive units, too.
To show all installed unit files use 'systemctl list-unit-files'.

Ich lasse jetzt mal das Bughunting und setzte einfach auf chrony. Nur für Zeitsync ist das ok für mich!

$ equo search chrony
╠  @@ Suche...
╠      @@ Paket: net-misc/chrony-1.29.1 Branch: 5, [sabayonlinux.org] 
╠          Verfügbar:      Version: 1.29.1 ~ tag: NoTag ~ Version: 0
╠          Installiert:    Version: Nicht installiert ~ tag: n/a ~ Version: n/a
╠          Slot:           0
╠          Homepage:       http://chrony.tuxfamily.org/ 
╠          Beschreibung:   NTP client and server programs 
╠          Lizenz:         GPL-2
╠   Schlüsselwörter:  chrony
╠   Gefunden:         1 Eintrag

Gefunde und dann  installieren….

$ equo install chrony
╠  @@ Berechne Abhängigkeiten...
╠  ## [N] [sabayonlinux.org] dev-libs/libedit-20130712.3.1|0
╠  ## [N] [sabayonlinux.org] net-misc/chrony-1.29.1|0
╠  @@ Pakete die installiert/aktualisiert/entfernt werden müssen: 2
╠  @@ Pakete die entfernt werden müssen: 0
╠  @@ Download Größe: 413.1kB
╠  @@ Benutzter Festplattenspeicher: 715.6kB
╠  @@ Du brauchst zumindest: 1.5MB freien Speicherplatz
╠  ::: >>>  (1/1) 2 Pakete
╠    ## downloaden: 2 Pakete
╠    ## ( mirror #1 ) [dev-libs:libedit-20130712.3.1.3556f679066ec7d787573f08ac74ef24922243b2~0.tbz2] @ http://na.mirror.garr.it
╠    ## ( mirror #1 ) [net-misc:chrony-1.29.1.98ee02f66d56c49e1fdc4d713b2cea5ff23d775e~0.tbz2] @ http://na.mirror.garr.it
╠   ## Sammeldownload: 2 Artikel
╠    # [1] na.mirror.garr.it => dev-libs:libedit-20130712.3.1.3556f679066ec7d787573f08ac74ef24922243b2~0.tbz2
╠    # [2] na.mirror.garr.it => net-misc:chrony-1.29.1.98ee02f66d56c49e1fdc4d713b2cea5ff23d775e~0.tbz2
╠    ## Überprüfe Paketprüfsumme...
╠    ## Überprüfe Paketprüfsumme...
╠       : [net-misc:chrony-1.29.1.98ee02f66d56c49e1fdc4d713b2cea5ff23d775e~0.tbz2] GPG validated
╠       : [dev-libs:libedit-20130712.3.1.3556f679066ec7d787573f08ac74ef24922243b2~0.tbz2] GPG validated
╠       : [net-misc:chrony-1.29.1.98ee02f66d56c49e1fdc4d713b2cea5ff23d775e~0.tbz2] SHA1 validated
╠       : SHA256 deaktiviert
╠       : [dev-libs:libedit-20130712.3.1.3556f679066ec7d787573f08ac74ef24922243b2~0.tbz2] SHA1 validated
╠       : SHA512 deaktiviert
╠       : SHA256 deaktiviert
╠       : SHA512 deaktiviert
╠    ## ( mirror #1 ) [dev-libs:libedit-20130712.3.1.3556f679066ec7d787573f08ac74ef24922243b2~0.tbz2] erfolgreich @ http://na.mirror.garr.it
╠    ## ( mirror #1 ) [net-misc:chrony-1.29.1.98ee02f66d56c49e1fdc4d713b2cea5ff23d775e~0.tbz2] erfolgreich @ http://na.mirror.garr.it
╠    ##  angehäufte Transferrate: 658.3kB/Sekunde
╠  +++ >>>  (1/2) dev-libs/libedit-20130712.3.1
╠    ## Entpacke: dev-libs:libedit-20130712.3.1.3556f679066ec7d787573f08ac74ef24922243b2~0.tbz2
╠    ## Installiere Paket: dev-libs/libedit-20130712.3.1
╠    ## [BSD replacement for libreadline.]
╠    ## Updating installed packages repository: dev-libs/libedit-20130712.3.1
>>> Regenerating /etc/ld.so.cache...
╠    ## Aufräumen: dev-libs/libedit-20130712.3.1
╠  +++ >>>  (2/2) net-misc/chrony-1.29.1
╠    ## Entpacke: net-misc:chrony-1.29.1.98ee02f66d56c49e1fdc4d713b2cea5ff23d775e~0.tbz2
╠    ## Installiere Paket: net-misc/chrony-1.29.1
╠    ## [NTP client and server programs]
╠    ## Updating installed packages repository: net-misc/chrony-1.29.1
╠    ## Aufräumen: net-misc/chrony-1.29.1
╠  @@ Installation vollständig.
╠  @@ No configuration files to update.

Beim Boot soll er in Zukunft gestartet werden!

$ systemctl enable chronyd.service
ln -s '/usr/lib64/systemd/system/chronyd.service' '/etc/systemd/system/multi-user.target.wants/chronyd.service'

Och ja, am besten sollte der Dienst direkt gestartet werde…

$ systemctl start chronyd.service

Bevor ich es vergesse, den hässlichen ntpd.service will ich beim Start nicht mehr sehen!

$ systemctl disable ntpd.service

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Solaris NFS

Veraltet: OpenIndiana und Solaris werden kaum noch eingesetzt. NFS funktioniert unter FreeBSD und Linux identisch und ist dort besser dokumentiert.

Der OpenSolaris fork Openindiana und NFS zu Linux

Es gibt leider ein kleines Problem zwischen den Lizenzen unter welchen Linux und Opensolaris herausgegeben werden. Diese sind nämlich inkompatibel. Das bedeutet man kann nicht einfach Code welcher unter der CDDL erstellt wurde in den GPL Linux Kernel packen und umgekehrt. Dieses merkt man, wie ich, sehr schnell beim einfachen Versuche seine lang genutzte externe ext4 formatierte USB Festplatte in mein Opensolaris zu mounten….. Es gibt zwar Mittel und Wege sein ext2 / ext3 read only zu mounten aber bei ext4 ist hängen im Schacht :-/ In Zeiten von GB-Netzwerken geht das ja bei kleineren Datenmengen dank NFS noch. Solaris Linux NFS mount Pahhh da boote ich ganz cool meine Linux-Schüssel, hänge die USB-Platte ein und passe meine exports für einen ganz einfachen und schnellen Share an:
$ cat /etc/exports
/festpladde (ro)
Dann noch schnell dem NFS Server auf der Linuxschüssel sagen das er die exports neu einliest:
$ exportfs -ra
Und noch mal gegenchecken ob der Export auch sauber in der Liste steht:
$ showmount -e
/festpladde *
Perfekt nun sollte jeder Rechner einfach die Daten mounten können, denke ich! Auf meinem Solaris gebe ich schnell in der Konsole den mount Befehl ein und:
$ mount 192.168.1.88:/festpladde /mnt
No such file or directory
No such file or directory????? Ich prüfe alle Einstellungen noch 3 mal nach…. Alles richtig! Alles richtig? Ja im groben schon. Solaris versucht die Linux Kiste per NFSv4 anzusprechen. Dieses unterstützen zwar beide Maschinen, es kann denn noch Probleme damit geben. Schaltet man aber bewusst auf NFSv3 zurück klappt es (darauf soll mal einer kommen.).
$ mount -o vers=3 192.168.1.88:/festpladde /mnt
Ganz blöde Falle, oder? Hat man häufiger Datenaustausch per NFS zu Linux Maschinen könnte man Solaris dazu bringen per default immer NFSv3 zu nutzen:
$ sharectl set -p client_versmax=3 nfs
Will man es später ändern reicht es natürlich die 3 gegen eine 4 zu ersetzten, schlau was?

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Openindiana

Veraltet: OpenIndiana als Solaris-Fork wird kaum noch produktiv eingesetzt. Wer ein robustes Unix-System mit ZFS sucht, ist mit FreeBSD besser bedient.

Der OpenSolaris fork Openindiana

Openindiana ist ein fork von OpenSolaris. OpenSolaris ist wiederum die von SUN unter der CDDL freigegebene Version ihres Betriebssystems Solaris. Seit meiner Ausbildung hänge ich immer irgendwie mit einem Bein im Solaristopf. Ich komme einfach nicht von diesem OS weg. Was wohl daran liegt das ich es auch nicht möchte. Denn es ist ein sehr schönes OS 🙂 Zusätzlich ist der default Unterbau seit längerem schon das Dateisystem ZFS. opensolaris solaris openindiana ZFS ist nun schon ein paar Jahre alt, denn noch habe ich bisher noch kein Dateisystem gefunden welches im wirklich das Wasser reichen kann. Hier und da in Detailvergleichen, keine Frage aber alles in allem „no way“. Bei seiner Einführung hat SUN etwas von unkaputtbar erzählt. Titanic lässt grüßen? Auf keinen Fall… Ich habe es noch nicht geschafft ein ZFS zu zerlegen. Egal wie oft der Strom ausfällt oder der Rechner einen Reset bekommt. Ohne Hammer bzw. echten Hardwaredef. läuft das System einfach weiter. Wie auch immer…. Vor ein paar Tagen ist nun die Entwicklerversion oi_151a erschienen. Die Version 148 war schon viel versprechend. Diese Version lief auch immer im Dualboot neben meinem Gentoo. Da sie denn noch viel Schleifarbeit an vielen Stellen braucht hatte sie eher ein passives leben 🙁 Dieses hat sich jetzt nach einem kurzen Test geändert. Gentoo verschwindet in eine Virtualbox VM auf dem Solarissystem und dann geht es los. Ich liste in laufe der Zeit mal in einem Untermenü auf was mir so aufgefallen ist bzw. was anderen vielleicht weiterhelfen könnte. OpenIndiana der fork von OpenSolaris und Solaris? Ja und nein, denn Sun hat sein Verspechen, die OpenSolaris-Entwicklung für die Gemeinschaft zu öffnen, nicht eingehalten hat und da Oracle nach der Übernahme von Sun zunehmend Teilprojekte einstellte, haben Mitglieder der OpenSolaris-Entwickler-Gemeinschaft am 3. August 2010 die Gründung des Projektes Illumos zur Entwicklung eines wirklich freien Open-Source-Solaris bekanntgegeben. OpenIndiana hat nun diese Basis. Ich hatte auf einer meiner Maschinen ein kleines Problem mit der LiveCD. Diese bliebt beim booten einfach hängen und dieses ohne erkennbaren Grund. Zumindest konnte ich auf den Konsolen nichts erkennen und einen Logfile gibt es so ja erstmal nicht :-/ Bei einem Linux Live System würde man ja nun erstmal Kernel Optionen wie: noacpi / noapic / acpi=off oder so ein Geschlönz probieren, aber hier???? Ich habe im Zusammenhang mit der OpenIndiana LiveDVD ein paar Bugs und Probleme im Zusammenhang mit USB gelesen. Hier scheint das System noch etwas „anfällig“ zu sein 🙁 Wie auch immer nach einigen Tests viel mit nichts besseres mehr ein als einfach den USB-Kontroller im BIOS zu deaktivieren. Nur um das USB-System auszuschließen versteht sich… Tja, was soll ich sagen? USB im BIOS ausschalten und LiveDVD (der OpenIndiana Live USB-Stick ist dann natürlich nutzlos) einlegen. Schon versagen ordnungsgemäß USB-Tastatur und USB-Maus ihren Dienst, OpenIndiana Bootet aber sauber hoch. Spannenderweise erkennt das gebootete System den USB-Kontroller wieder und somit auch Maus, Tastatur oder sonstige USB-Sticks. Dieses Verhalten führte zwar bei mir zu etwas Stirnrunzeln, bringt mir denn noch ein funktionierendes System.

Oracle Solaris 11

Oracle hat Solaris 11 herausgegeben. Im direkten Vergleich zu OpenIndiana gibt es dann doch einige Unterschiede. Vor allem hinsichtlich Zonen, Netzwerk, den erweiterten Möglichkeiten der höheren ZFS Version und noch vieles mehr…. Einiges hier wird sich daher etwas mischen. Auf was es sich jeweils bezieht werde ich jeweils aufführen.

Eigenen Jabber-Server betreiben: Warum und wie mit Openfire

Jabber, offiziell XMPP, ist ein offenes Messaging-Protokoll. Kein zentraler Betreiber, kein Vendor Lock-in, kein Unternehmen das die Nutzungsbedingungen diktiert. Jeder kann einen eigenen Server betreiben, und die Server sprechen untereinander. Wie E-Mail, nur für Messaging.

Warum ein eigener Server

Bei kommerziellen Messengern gibt man mit der Nutzung Rechte an seinen Inhalten ab. Die AGBs von AIM, ICQ, MSN und Co. erlaubten dem Betreiber die Verwertung aller Inhalte die über den Dienst liefen. Die Dienste gibt es größtenteils nicht mehr, aber das Muster ist geblieben. Ein eigener Server bedeutet: Eigene Regeln, eigene Daten, eigene Entscheidung welche Module aktiv sind.

Die Vorteile von XMPP: Open Source, Verschlüsselung per TLS, kein Single Point of Failure, und eine riesige Auswahl an Clients für jede Plattform.

Openfire

Nach Tests mit jabberd, ejabberd und Openfire bin ich bei Openfire hängengeblieben. Für einen kleinen Server mit Familie und Freunden bringt Openfire alles mit: Weboberfläche zur Administration, Plugin-System, IPv6-Support und einfache Installation unter Debian. Für einen großen öffentlichen Server würde ich anders entscheiden, aber für meinen Zweck passt es.

Die Installation unter Debian ist schnell erledigt. Die TLS-Konfiguration braucht etwas Handarbeit, dazu gibt es eigene Beiträge: Unsichere Cipher deaktivieren und S2S-Verbindungen mit fehlenden Intermediate-Zertifikaten.

Jabber auf dem DECT-Telefon

Um zu zeigen wie flexibel XMPP ist: Mein Siemens Gigaset C470IP hat ein Mobilteil C47H mit eingebautem Messenger. Das Telefon verbindet sich mit dem Jabber-Server und kann Nachrichten empfangen und verschicken. Ohne App, ohne Smartphone, direkt auf dem DECT-Telefon.

Gigaset C470IP mit Mobilteil C47H online am Jabber Server mit seinem MessangerGigaset C470IP mit Mobilteil C47H online am Jabber Server mit seinem Messanger neue NachrichtGigaset C470IP mit Mobilteil C47H online am Jabber Server mit seinem Messanger neue Nachricht
Der Jabber Messenger des Gigaset C47H ist online und mit dem Server verbunden.Am Gigaset C47H ist eine neue Jabber-Nachricht angekommen.Die Nachricht wird am Mobilteil gelesen. Antworten funktioniert genauso.

Fragen? Einfach melden.

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