Hinweis: Dieser Artikel beschreibt SMB-Freigaben mit dem eingebauten SMB-Server von Solaris/OpenIndiana. Unter FreeBSD und Linux nutzt man stattdessen Samba — dort wird sharesmb nicht unterstützt.
SMB-Server einrichten
Die SMB Server Kernel-Komponenten installieren:
pkg install SUNWsmbskr
Damit lokale Benutzer sich per Benutzername und Passwort authentifizieren können, das PAM-Modul in /etc/pam.conf eintragen:
other password required pam_smb_passwd.so.1 nowarn
SMB-Server starten und prüfen:
svcadm enable -r smb/server svcs smb/server STATE STIME FMRI online 20:11:41 svc:/network/smb/server:default
In die gewünschte Workgroup eintreten:
smbadm join -w WORKGROUP After joining WORKGROUP the smb service will be restarted automatically. Would you like to continue? [no]: yes Successfully joined WORKGROUP
ZFS-Freigabe erstellen
Ein neues ZFS-Dataset anlegen und direkt per SMB freigeben — ein einziges Property reicht:
zfs create rpool/daten-freigabe zfs set sharesmb=on rpool/daten-freigabe zfs get sharesmb rpool/daten-freigabe NAME PROPERTY VALUE SOURCE rpool/daten-freigabe sharesmb on local
Das war es. Das Dataset ist jetzt als SMB-Share im Netzwerk sichtbar. Kein Samba, keine smb.conf — der Kernel-SMB-Server von Solaris arbeitet direkt mit ZFS zusammen. Alle ZFS-Features (Snapshots, Compression, Quotas) gelten für die Freigabe genauso wie für jedes andere Dataset.
Zugriff
Von einem Windows-Client aus die Freigabe über \\hostname\daten-freigabe erreichen. Die Authentifizierung läuft über die lokalen Unix-Benutzer — das PAM-Modul synchronisiert die Passwörter automatisch.
Mehr zu ZFS: ZFS Compression und Deduplication. Fragen? Einfach melden.
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