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Kategorie: Persönliches & Offtopic (Seite 8 von 8)

Abseits der Technik — persönliche Gedanken, Erlebnisse und alles, was nicht in die anderen Kategorien passt.

Theraphosinae

Theraphosinae

Lasiodora Klugi

Die Theraphosinae ist die artenreichste Unterfamilie innerhalb der Vogelspinnen und beinhaltete annähernd 425 Arten und 52 Gattungen (Stand 2003). Viele kleine Arten wurden früher zu den Ischnocolinae gezählt. Weil diese Arten aber Reizhaare und einen gekielten Embolus enthalten, werden sie heute in die Unterfamilie Theraphosinae gestellt.

Verbreitung

Diese Unterfamilie beinhaltet ausschließlich amerikanische Arten.[1] Das Verbreitungsgebiet der Theraphosinae erstreckt sich auf dem amerikanischen Doppelkontinent von den USA südwärts bis nach Südamerika.

Merkmale

Die Körperlängen der Spezies variieren von 12 mm (z. B. Apachepelma paloma) bis 11 cm (Theraphosa blondi).[1]. Vertreter der Unterfamilie Theraphosinae werden auch als „Bombardierspinnen“ bezeichnet, und auch nur die Vertreter dieser Unterfamilie. In der Unterfamilie kommen keine baumbewohnenden Arten vor; baumbewohnende Vogelspinnen aus dem gleichen Verbreitungsgebiet gehören zu den Aviculariinae und Selenocosmiinae Simon, 1889.

Verhalten

Das Verhalten der Arten in dieser Unterfamilie ist sehr vielfältig. Einige Arten bauen tiefe Röhren in das Erdreich, andere leben unter Baumwurzeln, Rindenstücken oder Steinen. [1]

Es gibt sehr defensive Arten, insbesondere die Gattungen Theraphosa, Acanthoscurria und Phormictopus.[1] Bei Störungen ziehen sie sich sehr schnell in ihre Wohnröhre bzw. -höhle zurück. Häufig bewerfen die Bombardierspinnen unter den Theraphosinae den Angreifer mit ihren Brennhaaren. Haben sie nicht die Möglichkeit zum Rückzug, gehen sie in Verteidigungs-/Drohstellung. Werden sie weiter provoziert, schlagen sie in der Regel erst drei- bis viermal mit den Vorderbeinen und den Tastern nach dem Angreifer, bevor sie zubeißen.

Unter den Theraphosinae-Arten gibt es aber auch sehr friedfertige Gattungen, wie z. B. Eupalaestrus, Grammostola oder Brachypelma.[1]

Das Nahrungsspektrum der Theraphosinae ist abhängig der Körpergröße und des Verbreitungsgebietes der einzelnen Art und beinhaltet so eine große Auswahl von Beutetieren von Insekten bis Schlangen.

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Theraphosinae

>>Einige Bilder zu dieser Spinne gibt es hier!<<

Siehe auch: Avicularia versicolor

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Theraphosa blondi

Goliath-Vogelspinne

Die Riesenvogelspinne (Theraphosa blondi), oder auch Goliath-Vogelspinne, gilt mit bis zu 12 Zentimeter Körperlänge und einer Beinspannlänge von bis zu 30 Zentimeter lt. Guinness-Buch der Rekorde als die größte Vogelspinne der Welt. Sie ist stark behaart, und ihre Färbung ist rost- bis kastanienbraun. Weibchen können ein Gewicht von bis zu 170 Gramm erreichen. Adulte Männchen sind weniger kräftig gebaut als weibliche Exemplare und sind oft dunkler gefärbt. Im Gegensatz zu vielen anderen Vogelspinnenarten tragen die Männchen der Riesenvogelspinne am ersten Beinpaar keine Schienbeinhaken (Tibiaapophysen). Die Cheliceren der Riesenvogelspinne erreichen eine Länge von ca. 2,5 Zentimeter und das Abdomen kann in Gefangenschaft bei übermäßiger Fütterung die Größe eines Tennisballs erreichen. Oft ist die Behaarung des Abdomens unvollständig, da sie ihre Wohnröhre regelmäßig mit Brennhaaren tapeziert. Diese Tiere stammen aus dem tropischen Regenwald Südamerikas, wo sie besonders im nördlichen Teil Brasiliens, in Venezuela und Guyana vorzufinden sind. Die Luftfeuchtigkeit beträgt in ihrem natürlichen Lebensraum ca. 80 bis 95 % bei einer Temperatur von 25 bis 32 °C. Wobei das Mikroklima in den Bauten sich vom Makroklima etwas unterscheidet. Die Riesenvogelspinne bevorzugt feuchte Gebiete. Dort gräbt sie tiefe Wohnhöhlen in die Erde, damit sie in Trockenzeiten eine ausreichend feuchte Rückzugmöglichkeit hat. Sie ist eine Bombardierspinne, die vor dem Abstreifen der Brennhaare Warnlaute erzeugt, sog. Stridulieren. Bei der Paarung sind die Weibchen weniger aggressiv als ihr allgemeines Verhalten erwarten lässt. Ein Kokon enthält ca. 100 bis 150 Eier. Die Jungtiere sind beim Schlüpfen bereits 1,5 bis 2 cm groß. Bei einigen südamerikanischen Ureinwohnern wird Theraphosa blondi als Proteinquelle genutzt. (Der Geschmack soll dem von Langusten oder Krabben ähneln; näheres siehe Entomophagie beim Menschen) Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Goliath-Vogelspinne >>Einige Bilder zu dieser Spinne gibt es hier.<<

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Avicularia versicolor: Pflege und Haltung der Vogelspinne

Bei der Vogelspinne Avicularia versicolor (dt.: „Martinique-Baumvogelspinne“) (Walckenaer, 1837) handelt es sich um eine sehr oft im Terrarium gehaltene Art der GattungAvicularia. Diese Art wurde im Jahr 1837 durch Baron Charles Athanasie Walckenaer beschrieben. Ihre Heimat ist Martinique. Die weiblichen Tiere werden 4–6 cm groß, wobei es teilweise Exemplare gibt, welche 7–8 cm groß geworden sind. Die Männchen bleiben oft mit ca. 2–4 cm deutlich kleiner. Als Jungtiere (Spiderlinge) haben sie die typische Avicularia-Jugendfärbung. Das ganze Tier schimmert metallisch-blau. Ab dem 4. bis 5. Nymphenstadium färben sich die Jungtiere langsam um. Mit jeder weiteren Häutung ähneln sie den erwachsenen Tiere mehr. Diese haben einen dunklen Hinterleib mit roter Behaarung. Die Beinbehaarung ist ebenfalls rötlich. Das Kopf-Bruststück (Carapax) schimmert grün-bläulich.

Verhalten

Diese Spinnenart ist sehr friedlich, gutmütig und dämmerungs- bzw. nachtaktiv. Je älter sie wird, desto ruhiger wird sie. Im Laufe der verschiedenen Entwicklungsstufen (Häutungen) sind jedoch starke Verhaltensänderungen zu erleben. Während sie in dem einen Stadium noch sehr scheu sein mag, kann sie bereits nach der nächsten Häutung schon sehr „neugierig“ und „interessiert“ sein.

Sie lebt in einem seidigen Wohngespinst, welches sie – wenn möglich – mit Hilfe von Pflanzen oder Ästen tarnt. Sie hält ihr Haus immer von Unrat rein, in dem sie sich sowohl zum Entsorgen von Essensresten als auch zum Koten außerhalb ihrer Wohnhöhle aufhält. Sie ist sehr reinlich, was sich besonders nach dem Fressen beobachten lässt: Dann nämlich werden ihre Cheliceren und ihre Pedipalpen ausgiebig gereinigt.

Sie ist eine ausgezeichnete Jägerin, die besonders auf Fluginsekten (z. B. „dicke Brummer“) interessiert reagiert. Da lässt es sich schon mal beobachten, wie sie am helllichten Tag langsam aus ihrem Gespinst gekrabbelt kommt und sich ans Opfer anpirscht. Sollten anfängliche Versuche des Fangens fehlschlagen, wird man ihre sehr schnellen Reaktionen zu sehen bekommen: Dann läuft sie hinter ihrer Beute her und springt sogar manchmal von den Wänden auf Äste oder fällt schon mal auf den Boden. Avicularia versicolor ist eine baumbewohnende Vogelspinne, die im Jungtieralter auch häufig und gerne weite Sprünge ausübt. Diese Verhaltensweise verliert sich mit zunehmendem Alter.

Bedrängt man diese Spinne, wird sie als erstes versuchen, sich zurückzuziehen und die Flucht ergreifen, bzw. sich flach auf den Boden drücken, die Beine an den Körper ziehen und reglos verharren. Falls ihr all dies nicht möglich sein sollte, hat sie zwei verschiedene Abwehrmechanismen:

  1. Sie beschießt ihren Feind mit Kot (wobei sie ca. 30 cm weit noch treffen kann)
  2. Sie hat Brennhaare auf dem Hinterleib (sieht man auf Fotos immer als Fleck in der Mitte des hinteren Teils des Abdomen). Sie streckt ihr Hinterleib einem Angreifer entgegen.
  3. Sollten die anderen Verteidigungsmethoden nicht wirken, beißt sie auch zu.

Fortpflanzung

Zu Paarungszwecken im Terrarium sollte das Männchen zum Weibchen gegeben werden. Dieses wird, sobald es das Gespinst des Weibchens berührt, anfangen mit den Tastern (Padipalpen) zu Trommeln. Ist das Weibchen paarungswillig wird es ebenfalls Trommeln und dem Männchen entgegengehen. Ist das Weibchen nicht willig und der Bock geht dennoch näher an das Weibchen heran, landet er meistens als Zwischenmahlzeit, auch bei sehr gut gefütterten Weibchen, im Magen. Ist das Weibchen paarungswillig, besteht die nächste Hürde für den Bock darin, an die Geschlechtsöffnung zu gelangen. Diese liegt zwischen den ersten Lungenpaar auf der unteren Seite des Hinterleibs. Gelingt es dem Bock nicht das Weibchen hochzustemmen, wurde bereits beobachtet, wie sich das Weibchen auf die Seite legt oder selbstständig aufrichtet, um dem Bock den Paarungsakt zu erleichtern. Nach der Paarung sollte das Männchen wieder in sein eigenes Terrarium gesetzt werden. Ein längeres Zusammenleben endet für den Bock nach etwa ein bis zwei Wochen tödlich. Hat das Weibchen dann einen Kokon gebaut, kann man sich auf 50 bis 300 Jungtiere freuen. Die Aufzucht bereitet in der Regel keine Probleme. Es kommt meistens nur bei zu viel oder zu wenig Feuchtigkeit zu Komplikationen, zum Beispiel bei der Häutung.

 

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Avicularia_versicolor

>>Hier nun einige Bilder zu der Spinne<<

Siehe auch: Theraphosinae — Vogelspinnen-Übersicht

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Skoda Octavia LPG

Der alte Firmenwagen (Fabia II TDI Sport, 2,5 Jahre, 120.000 km, zweiter Motor) stand mehr in der Werkstatt als er mir zur Verfügung stand. Diesel wurde teurer, die Kfz-Steuer tat ihr Übriges und der Nachwuchs brauchte mehr Platz. Also musste ein neuer Firmenwagen her.

Die Entscheidung

Alle Firmenwagen waren und sind Skoda. Das Preis-Leistungs-Verhältnis passt, Diskussionen über die Marke gab es nicht. Also ein Octavia. Aber welcher genau?

In der Nähe unseres Firmenparkplatzes hatte eine Autogastankstelle (LPG) eröffnet. Kundenkarte, Monatsabrechnung, 2 Cent Rabatt pro Liter. Klingt gut, aber Autogas? Mehr Verbrauch, weniger Leistung, Tankstellensuche?

Glücklicherweise hatte das Autohaus einen Octavia LPG als Probefahrt da. Der hat überzeugt.

Im Alltag

Über 100 PS, auf Gas verliert man 3-4 PS. Spürt man nicht wirklich. Auf der Autobahn sind es bei der Endgeschwindigkeit vielleicht 5-10 km/h weniger, vergleichbar mit dem Einschalten der Klimaanlage.

Der Gastank sitzt dort, wo normalerweise der Ersatzreifen wäre (Bilder weiter unten). Der Tankstutzen ist formschön neben dem Benzintankstutzen verbaut. Kein Kriechen unters Auto, kein verdrehtes Nummernschild. Zwei Adapter für verschiedene Tankrüssel liegen bei.

Die Tankanzeige sitzt vor dem Schaltknüppel in der Mittelkonsole. Blaue LEDs zeigen den Füllstand, eine gelb blinkende LED signalisiert die Umschaltung auf Gas, dauerhaft gelb heißt Gasbetrieb. Rote LED kurz vor leer, dann piepst es und der Wagen schaltet automatisch auf Benzin um.

Benzin wird zum Starten und bis zur Betriebstemperatur gebraucht, danach schaltet er automatisch auf Gas. Man hört nur kurz ein Magnetventil im Kofferraum knacken. Per Knopfdruck lässt sich auch bewusst auf Benzin umschalten.

Verbrauch und Reichweite

Der Boardcomputer funktioniert einwandfrei mit beiden Kraftstoffen. Im Gasbetrieb ist der Verbrauch naturgemäß etwas höher. Bei rund 0,60 Euro pro Liter mehr als okay. Der 40-Liter-Gastank reicht für knapp 300 km. Zusätzlich bleibt der 50-Liter-Benzintank voll nutzbar.

Bei 0,2 km auf dem Tacho habe ich den Benzintank vollgetankt. Bei ca. 8.000 km musste zum ersten Mal Benzin nachgetankt werden. Autogastankstellen gibt es in Europa mehr als man denkt. Liegenbleiben mit leerem Gastank ist unrealistisch.

Motor und Fahrverhalten

Im Motorraum sieht alles sauber verbaut aus. Die normalerweise vorhandene Motorabdeckung passt durch die Gasanlage nicht mehr. Vermisse ich nicht.

Geräusche? Ich bin vorher Diesel gefahren. Die ersten Kilometer dachte ich an jeder Ampel, die Kiste sei aus. Kein Wackeln, kein Brummen, nichts. Die Motorleistung ist ausreichend, auf der Bahn sind 200 und etwas mehr drin. Das Auto fährt sich gut und ich bin zufrieden damit.

Hier die Bilder zum Octavia LPG.


Update Oktober 2012 (55.000 km)

Bei 55.000 km gab es ein Problem mit der Gasanlage. Der Wagen meldete sporadisch „zu fett“ oder „zu mager“. Mein Autohaus tippte auf die Lambdasonde, die mehrfach getauscht wurde, ohne Besserung. Ein Softwareupdate von einem befreundeten Autohaus half ebenfalls nicht. Erst ein längerer Aufenthalt im Skoda-Werk brachte die Lösung: der komplette Gasstrang vom Tank bis zum Motor wurde getauscht. Alles innerhalb der Garantie. Fazit: Sicherstellen, dass das Autohaus wirklich mit LPG-Autos umgehen kann.

Update März 2013

Der Octavia geht zurück, dafür kommt ein Skoda Yeti TDI 2.0. Gas war gut, jetzt doch wieder Diesel.

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BF2: Mehr Speed für besseres Gaming-Erlebnis

Veraltet: Battlefield 2 wurde 2014 von EA abgeschaltet. Die hier beschriebenen Netzwerk-Tweaks sind nicht mehr relevant.

Moin moin…

Ich habe hier mal ein paar Tipps zusammengetragen, die dabei helfen BF2 das Ruckeln abzugew?hnen.

Sollte noch jemand ein paar mehr haben, wird sich wohl jeder ?ber eine Erweiterung des Posts freuen, oder?

Um Missverst?ndnisse aus dem Weg zu r?umen, gleich etwas vor weg.
– Ich habe BF2 auf meinem System unter C:GAMESBattlefield2 installiert. Alles wird sich also auch auf diesen Pfad beziehen.
– Alles l?uft auf meinem System so schon l?nger und ist von mir daher auch ausgiebig getestet.
– Alles ist sauber. D.h.: keine dieser Einstellungen verst??t gegen Regeln!

1. Die Anwendung frei stellen!

Geht einfach hin und benennt eure bf2.exe in bf2speed.exe um. Das ist auch schon alles (nein keine Änderungen in der Reg. usw..). Warum das in den meisten F?llen hilft dem ganzen etwas mehr Performance zu geben kann ich auch nicht genau sagen. Im Internet gibt es da mehrere „Ideen“ zu. Irgendwie h?ngt es wohl mit den Nvidia und Ati Treibern zusammen. Denen ist die BF2.exe bekannt. Man kann ja in den Treibereinstellungen bestimmte Profile f?r Anwendungen hinterlegen. Daher muss die bf2.exe dem Treiber ja auch bekannt sein. Die Treiber checken also st?ndig ab die Anwendung l?uft und reagieren irgendwie drauf. Das ganze Spielchen ben?tigt aber ungew?hnlich und unn?tig viel Systemleistung. Also umbenennen!

2. BF2 mit einer hohen Priorit?t starten!

Euer tolles OS vergibt an jede Anwendung eine Priorit?t. Grob vergleichbar mit einem Krankenwagen. Der hat auch eine hohe Priorit?t. Er kann ?ber rote Ampeln fahren, darf heizen wie Sau und jeder muss erstmal auf ihn warten und ihm Platz machen. So klappt das auch mit euren Anwendungen.

Ihr k?nnt jetzt nach jedem Start von BF2 im Taskmanager die Prio. hoch setzten, ich finde das aber affig. Es geht auch einfacher. Folgende kleine Stapelverarbeitungsdatei nimmt euch die Arbeit ab.

Geht in euer BF2-Homeverzeichniss (bei mir C:GAMESBattlefield2) erstellt dort mit rechte Maustaste &#61672; Neu &#61672; Textdatei eine neue Textdatei. Diese benennt ihr nun in bf2.cmd um. Achtet darauf das ihr auch den Dateipr?fix txt in cmd ?ndert!!!

Nun k?nnt ihr mit: rechte Maustaste auf bf2.cmd &#61672; Bearbeiten den Inhalt festlegen. Der sollte so ausschauen:

Rem Datei Anfang
cd /d “ C:GAMESBattlefield2″
start /high bf2speed.exe +menu 1 +fullscreen 1
Rem Datei Ende

Jetzt k?nnt ihr von eurer bf2.cmd eine Verkn?pfung auf dem Desktop erstellen oder wo ihr sie sonst braucht. Immer wenn ihr nun BF ?ber diese Datei startet l?uft es automatisch mit einer hohen Priorit?t d.h.: ihr habt bei eurem Audi 100 gerade das Blaulicht eingeschaltet!

3. Die Punkbusterchecks einschr?nken.

Im normalen Betrieb checkt euer toller Punkbuster alle 60 Sekunden eure Dateien auf der Festplatte. Habt ihr wenig RAM, nicht gerade die schnellste HDD oder sonst was dann kann das schon mal zu lags f?hren oder halt zu Performanceeinbr?cken. Das kann man aber ?ndern!

Logt euch auf einem Ranked-Server ein, auf dem das Spiel auch l?uft (also nicht „Das Spiel startet wenn sich.. nur um sicher zu gehen!) dann geht in die Konsole. Tippert mal pb_sleep rein! Jetzt wird euch die aktuelle Einstellung angezeigt und auch der erlaubte Rahmen (20 – 500). Warum also nicht den Punkbuster anstelle aller 60 Sekunden alle 500 Sekunden mal die Dateien pr?fen lassen? Daher direkt den n?chsten Befehl nachwerfen:
pb_sleep 500 (zwischen pb_sleep und 500 ist 1 Leerzeichen)

Fertig ist…. Damit dass jetzt nicht jedes mal gemacht werden muss noch schnell folgendes hinterher:

pb_writecfg

Geil wa?

4. Die Shader und bla Optimierung

Bei jeder Änderung der Grafikeinstellungen unter BF oder im System, bei jedem Treiberupdate oder jedem Patch werden die Shader usw.. ganz oder zum Teil neu an das System und dessen Leistungsm?glichkeiten angepasst!

Leider gibt es da ein kleines Problem… Habt ihr zuf?llig im Hintergrund den Antivirus laufen lassen oder Winamp oder ein Video oder kopiert gerade ne Datei oder sonst was… Hat das nat?rlich Auswirkungen auf die Leistung. Zu dem bekommt es BF2 auch einfach hin und wieder nicht mit das etwas ge?ndert wurde oder beim stundenlangen anpassen der Shader fliegt ihr als Idler vom Server, wobei der Vorgang dann unsanft abgebrochen wird. Was nun?

Grafikeinstellungen ?ndern und hoffen das BF2 es merkt…. Die Idee ist gut, leider wird bei so etwas aber nicht alles neu optimiert sondern nur Teile und bei unserem Gl?ck nicht die Teile, die wir brauchen!

Was also tun?

Ganz einfach! Geht mal unter C:Dokumente und Einstellungen[euer Username]Eigene DateienBattlefield 2modsbf2

Dort findet ihr einen Ordner mit dem Namen: cache

L?scht diesen einfach mal. Jetzt stellt ihr euer ganzes System genau so ein wie ihr auch sp?ter zocken wollt. Logt euch in BF2 ein und starte mal ein Singelplayer Spiel… Nun werden ALLE Einstellungen neu angepasst. Ihr verliert aber keine Daten und auch nicht euer Sound, Grafik, Kontroll und bla Einstellungen….

5. Datei und Druckerfreigabe

Was das ist muss ich wohl nicht erl?utern. Braucht ihr das wirklich? Ja.. manche brauchen es andere aber nicht.

Daher sollten diese es dann auch deaktivieren. Warum? Tja… es werden immer zu Nachrichten an das Netzwerk geschickt. Es wird Leistung und Bandbreite f?r diese Dinge reserviert. Hier und da h?ngt dann noch die Windows-Firewall mit drin usw. usw… Die Leistung brauchen wir aber eher zum zocken, also aus damit!

Start &#61672; Einstellung &#61672; Netzwerkverbindungen &#61672; rechte Maustaste auf die genutzte LAN-Verbindung &#61672; Eigenschaften &#61672; Hacken bei Datei- und Druckerfreigabe… weg und wieder mit OK raus. Fertig!

Ich habe da auch noch etwas f?r Leute mir zwei physikalischen Festplatten. Das tipper ich dann aber mal erst auf Anfrage, ok?

So long…

Fujitsu Siemens Lifebook E7110: Linux auf einem Pentium 4-M Notebook

Dieser Beitrag ist ein Zeitdokument von 2009. Das Lifebook E7110 war damals schon alt, die Tipps sind heute nur noch historisch interessant. Aber wer wissen will, wie Linux auf einem Pentium 4-M Notebook mit Gentoo, Kernel 2.6.12 und PCMCIA lief, ist hier richtig.

Ich habe mir das Fujitsu Siemens Lifebook E7110 angeschafft. Mitgeliefert wurde Windows XP Professional, was natürlich nicht lange auf dem Gerät überlebt hat. Ungefähr so lange, bis ich es in Händen gehalten habe. Installiert habe ich sofort Linux. Da ich mich vor dem Kauf über die Hardware informiert hatte, lief auch so ziemlich alles.

Hardware-Kompatibilität

StatusGerätDetails
JaProzessorIntel Mobile Pentium 4-M, 2,0 GHz
JaChipsatzIntel 845 MP
JaSpeicher1 GB DDR-RAM
JaGrafikATI Radeon M 7500, 32 MB DDR (dedicated)
JaDisplay15,1″ SXGA+ (1024×786)
JaSoundSigmaTel STAC9767, SB Pro kompatibel
JaEthernetRealtek 8139/8139C
JaWLANPrism2 (InterSil), MiniPCI
JaUSBIntel 845-MP 82801CA
JaIEEE 1394Texas Instruments TSB43AA21
JaIrDASMSC LPC47N267
JaCardBusO2Micro OZ 711 E1
JaDVD-ComboToshiba SD-R2212
JaTV-OutS-Video (über atitvout)
JaACPIPhoenix ACPI, Suspend funktioniert
TeilweiseModemV.90 Mini-PCI (nie getestet, nicht gebraucht)
NeinSondertasten5 Tasten, unter Linux nicht nutzbar

Festplatten-Tuning

Die originale Toshiba MK4018GAS (40 GB) habe ich gegen eine Hitachi Travelstar 7200 RPM (60 GB) getauscht. 40 MB/s statt 26 MB/s. Dazu noch etwas hdparm-Tuning:

hdparm -d1 -c1 -A1 -m16 -u1 -a64 -k1 /dev/hda

WLAN-Firmware

Die Prism2-Karte von InterSil kam mit einer alten Firmware (~1.4.1). Damit gab es defekte Pakete und kein Hidden ESSID. Erst ab Firmware 1.7.4 lief alles sauber. Das Flashen war etwas abenteuerlich, hat aber funktioniert.

Bluetooth und SmartCard

Bluetooth per USB-Stick (MSI BToes) lief sofort. Hauptnutzen: SMS verschicken und das Sony Ericsson T610 synchronisieren. Später kam eine 3COM Bluetooth PCMCIA-Karte, die direkt mit dem Kernel-Treiber funktionierte.

Der mitgelieferte O2Micro SmartCard Reader (PCMCIA) brauchte den MUSCLE-Treiber und pcsc-lite. Die Konfigurationsdatei musste manuell in die PCMCIA-Config kopiert werden, dann lief auch das.

Das System

Gentoo Linux mit Kernel 2.6.12 und KDE. Der Kernel war sorgfältig auf das Notebook zugeschnitten. Ab Kernel 2.6.13 gab es Probleme mit dem neuen PCMCIA-Subsystem (pcmciautils statt cardmanager), deshalb bin ich bei 2.6.12 geblieben.

Wer noch mehr mit WLAN-Hardware experimentieren will: Im Beitrag D-Link DWL-900AP+ aufbohren geht es darum, die Sendeleistung eines Access Points per Lötkolben zu erhöhen.

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