|
|
GPG |
|
|

- GPG:
GPG ==> GNU Privacy Guard GPG ist die freie Version von PGP. Jeder Mensch mit etwas Hirn sollte seine E-Mails und Daten signieren oder wenn nötig verschlüsseln. So kann man sicher gehen, dass die signierten Daten unverändert sind und zum Anderen sind die Daten, durch die Verschlüsselung, recht sicher.
Bisher ist es nur über Bruteforce Angriffe auf den geheimen Schlüssel möglich ohne das Passwort an die verschlüsselten Daten zu gelangen. Hierzu benötigt der Angreifer aber ersteinmal den geheimen Schlüssel. Um es einem Angreifer aber selsbt dann noch schwer zu machen sollte das Passwort selbst sehr lang sein, Zahlen, Sonderzeichen sowie Groß- und Kleinschreibung enthalten. 23784728247$$"8##1_seu2n181JIONc8 ==> als Passwort ist da schon super, wenn man es behalten kann ;-P Um so länger um so mehr Möglichkeiten. Sind dazu noch Sonderzeichen, Zahlen und die Groß- und Kleinschreibung zu beachten, ist es nach heutigem Ermessen kaum in einem Menschenleben heraus zu bekommen.
Ich signiere JEDE meiner E-Mails. Sollet ihr eine E-Mail von mir bekommen, welche nicht signiert ist. Dann ist diese E-Mail sehr wahrscheinlich NICHT von mir!!! Jetzt müsst ihr natürlich nur noch checken können ob die Signatur echt ist. Aus diesem Grund oder wenn ihr mir verschlüsselte Daten senden wollt braucht ihr natürlich den öffentlichen Schlüssel :) Hier könnt ihr ihn laden. -
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
- Wer gpg auf seinem Rechner installiert hat nutzt einfach folgenden Konsolenbefehl:
gpg --keyserver wwwkeys.eu.pgp.net --recv-keys 8E9C4873
Der Befehl wird natürlich von dem User in der Konsole ausgeführt, welcher auch den Schlüssel haben will.
Fingerprint: 5D74 9C83 FDB7 3D5B 7F45 561D B9F8 A309 8E9C 4873
Weitere Informationen gibt es bei mir oder am besten noch unter: http://www.gnupg.org
Wie arbeite ich mit GPG?
GPG kann vollständig aus der Konsole heraus konfiguriert und benutzt werden. Ich möchte hier keine Anleitung zu GPG erstellen, sondern nur einen Überblick über einige der wichtigsten Funktionen geben.
Mit folgendem Befehl stößt man die Erstellung eines eigenen Schlüsselpaares an: gpg --gen-key
Jetzt werden einige Fragen zum zukünftigen Schlüsselbesitzer und dazu gestellt, wie der Schlüssel aussehen soll. Mit kurzem überlegen wird jeder diese Fragen ohne Vorkenntnisse selbst beantworten können.
Über den Befehl: gpg --list-keys
Werden nun alle Schlüssel am "Schlüsselbund" des Benutzers angezeigt. Hier sollte nun auch der gerade erstellte zu bewundern sein.
Es kann vorkommen, dass man sein Passwort zu seinem Schlüssel vergisst, den Schlüssel selbst verliert oder Unbefugte Zugriff auf diesen erhalten. Daher ist es ganz sinnvoll sich ein Widerrufszertifikat zu erstellen. Mit dessen Hilfe kann man später seinen Schlüssel widerrufen. Der Befehl hierzu ist: gpg --output revoke.asc --gen-revoke deine@e-mail.adresse
Klar ist hier wohl, den Privat-Key und das Widerrufszertifikat irgendwo zu sichern und vor unbefugtem Zugriff zu schützen!
Nun kann man schon munter E-Mails sowie Daten signieren und verschlüsseln. KDE-User sollten sich das Programm kgpg mal genauer anschauen (http://developer.kde.org/~kgpg/). In fast jedem E-Mailclient lässt sich GPG integrieren. Microsoft Windows Benutzer schauen bitte hier.
Jetzt ist es natürlich ganz praktisch, wenn jemand unsere Signatur (also unsere digitale Unterschrift) auch überprüfen kann. Dazu benötigt er aber unseren öffentlichen Schlüssel. Von diesem können wir eine Kopie mit folgendem Befehl in eine Datei exportieren: gpg --armor --export deine@e-mail.adresse > meinschluessel.asc
Die Datei können wir nun selbst weitergeben oder gleich, mit folgendem Befehl, auf einen Schlüsselserver laden: gpg --keyserver wwwkeys.uk.pgp.net --send-key deine@e-mail.adresse
Will man einen fremden Schlüssel aus einer Datei importieren nutzt man: gpg --import newkey.txt
Vom Schlüsselserver holt man ihn sich so: gpg --keyserver wwwkeys.uk.pgp.net --recv-keys 0xkeyid
Im Zusammenhang mit GPG sollte man unbedingt hier vorbeischauen.
Signiert der Kernel Error meinen Schlüssel?
Klar, kein Problem. Na ja fast kein Problem ;-) Du packst dir zwei staatlich beglaubigte Dokumente mit Lichtbild, welche deine Identität bestätigen. Wenn du diese hast, schickst du mir eine E-Mail in der du mich bittest deinen Schlüssel zu signieren. Auf diese bekommst von mir eine Antwort mit mehr Informationen.
Natürlich werde ich vor dem Signieren dein Gesicht mit deinem Schlüssel und den Dokumenten vergleichen. Wir müssen uns dazu also real treffen. Passt alles zusammen bekommst du meine Signatur! Fragen und Anregungen einfach per E-Mail an Sebastian van de Meer:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
|
|
|